Erkenntnisgewinnung im Rationalismus und im Empirismus. Untersuchung der Unterschiede am Beispiel von Descartes und Hume
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.08.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346706614
Die Erkenntnisgewinnung im Rationalismus und im Empirismus unterscheiden sich dahingehend, dass die Rationalisten an die reine Vernunfterkenntnis glauben, in der ein Mensch angeborene Ideen besitzt und durch logische Schlussfolgerungen die Erkenntnis erweitern kann. Die Empiristen wiederum bestreiten die reine Vernunfterkenntnis und vertreten die Auffassung, dass Ideen erst durch die Sinneserfahrung gebildet werden. Somit ist auch die Vernunft ein Produkt der Erfahrung und dadurch ebenfalls erlernt.
Der Rationalismus und der Empirismus sind zwei verschiedene philosophische Strömungen, die unterschiedliche Anschauungen der individuellen Erkenntnisgewinnung aufweisen. Begründet wurde der Rationalismus in der Frühen Neuzeit durch René Descartes. Dieser lebte von von 1596 bis 1650 und war Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler. Ein bedeutender Vertreter des Empirismus war David Hume (1711 bis 1776), der der reinen Erkenntnisgewinnung mit der Vernunft und somit dem Rationalismus widersprach und die Sinneseindrücke des Menschen in den Vordergrund stellte. Die verschiedenen Positionen des Rationalismus und des Empirismus sind noch heute aktuell, weil beide Denkweisen als richtig angesehen werden können und somit nicht nur eine von ihnen wahr sein muss. Gegenwärtig gibt es weiterhin Vertreter beider Sichtweisen.
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