Leistet die Medienöffentlichkeit einen Beitrag zur Stigmatisierung von Hartz IV-Empfängern?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
471 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346710581
In den Medien wird die Meinung, durch die Wahl der Begriffe und die Ausdrucksweise stark beeinflusst. Oft tauchen in den Medien Überschriften auf, wie "Wohlfahrt als Hauptstörfaktor für den Standort D", in welchen vermittelt wird, dass "wir" uns den Wohlfahrtsstaat nicht mehr leisten könnten. Somit steht dieser im Kreuzfeuer der Kritik und in einer Krise, welche er jedoch nicht selbst hervorgerufen hat. Den Beziehern von Sozialhilfen und Hartz IV wird damit vorgeworfen, den deutschen Staat in bestimmter Weise auszurauben und auszunutzen. Auch hier sind die gewählten Begriffe der Medien nicht objektiv, sondern setzen Vorurteile voraus und sind abwertend. Insgesamt kann man die mediale Berichterstattung über die Reformmassnahmen seit 2002 in drei Stadien gliedern. Diese sollen in dem folgenden Essay erötert werden.
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