Naturzustand und Gesellschaftszustand bei Jean-Jacques Rousseau. Der Gesellschaftsvertrag als Antwort auf den Zweiten Diskurs
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346712523
Zentral wird für diese Analyse das Konzept des Gemeinwillens sein, welcher für Rousseau die Basis eines gelingenden Zusammenlebens der Menschen und für ein legitimes Regierungshandeln darstellt. In einem abschliessenden Fazit wird geklärt, inwiefern die These der Arbeit haltbar ist und wie sie sich in den Forschungsdiskurs einordnen lässt.
In seiner kulturkritischen Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen untersucht Jean-Jacques Rousseau die Entstehung und das Wesen von Missständen in der modernen Zivilgesellschaft. Der Mensch, von Natur aus ein friedfertiges, stummes und autarkes Wesen, ist durch den Prozess der Vergesellschaftung zunehmend in einen Zustand der materiellen und psychischen Abhängigkeit von seinen Mitmenschen geraten.
Dadurch wurde die natürliche Freiheit und Authentizität des Individuums untergraben, während gleichzeitig Ungleichheit unter den Menschen aufkeimte und sich schliesslich verstetigte. Sieben Jahre später entwickelte Rousseau im Gesellschaftsvertrag (1762) eine Theorie, welche sich als politikphilosophische Antwort auf die Diagnosen des Zweiten Diskurses lesen lässt.
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