Die Vegetationshöhenstufen der deutschen Mittelgebirge und bayerischen Alpen
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
4117 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346747037
Ein nicht zu vernachlässigender Einfluss auf die Höhenstufen der Vegetation ist die anthropozoogene Überprägung, beispielsweise durch Rodungen oder Beweidung. Hierzu zählt auch eine Verlagerung der Höhenstufen durch den anthropogen bedingten Klimawandel. Diese Entwicklungen werden in den Abschnitten fünf und sechs erläutert und diskutiert.
Neben diversen Definitionen und Abgrenzungen der Vegetation nach horizontalen Strukturen, beispielsweise durch POTT (1995), zählen auch die Höhenstufen der Vegetation zu den wichtigen Abgrenzungsmerkmalen im Bereich der Vegetationskunde. Bezüglich der Definition dieser Höhenstufen bestehen verschiedene Ansätze, beispielsweise eine Gliederung nach der Reliefenergie eines Standortes, nach den klimatischen Eigenschaften verschiedener Höhenbereiche (genetischer Ansatz) oder dem Auftreten ökologischer Höhengrenzen (effektiver Ansatz).
In letzterem Ansatz ist das Erscheinungsbild der Vegetation der entscheidende Faktor, beispielsweise das Auftreten von Wald- und Baumgrenzen oder zusammenhängenden oder unterbrochenen Rasenformationen. Im klassischen Ansatz der ökologischen Höhenzonierung wird, gemäss der beschriebenen Parameter, unterschieden zwischen dem Planar, Kollin, Montan, Alpin und Nival, mit entsprechenden Unterkategorien.
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