Die Stoa, Seneca und der Suizid. Relevanz der stoischen Ethik in der Moderne
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
283 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346748829
Hierbei wird neben anderen Philosophen vor allem Seneca's Position einen grossen Platz einnehmen. Zuletzt soll die Relevanz der stoischen Haltung zum Suizid in der gegenwärtigen Debatte rund um die Sterbehilfe geprüft werden, um danach mit einem Fazit die Arbeit abzuschliessen. Was macht ein Leben zu einem guten Leben? Für die Stoa war die Antwort auf diese Frage ,ein Leben gemäss der Natur'. Nun läuft eine solche Aussage bei Laien vermutlich eher zu der Vermutung, die Stoa empfehle ein Leben als Jäger und Sammler, fernab der Zivilisation und jeglichen industriellen Fortschritts. Betrachtet man jedoch die Lebensläufe sämtlicher Mitglieder der Stoa wird recht schnell klar, dass dem nicht so ist.
Ein Leben gemäss der Natur bedeutet für die Stoiker ein Leben im Einklang mit der Vernunft. Mit dieser wurden die Menschen, ebenso wie die Tiere mit Trieben, von der Natur ausgestattet. Der Mensch ist zwar ebenfalls mit Trieben ausgestattet, kann diese jedoch dank der Vernunft prüfen und regulieren und muss sie nicht zwanghaft, wie es das Tier tut, verfolgen. Daher muss es für den Menschen ebenso naturgemäss sein, seiner Vernunft nach zu handeln, wie es für das Tier naturgemäss ist, seinen Trieben nach zu handeln. Selbsterklärend stellt sich hierbei die Frage, welche Handlungen der Vernunft widersprechen und welche Handlungen ihr entsprechen.
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