Digital handmade: Unikate digitalisieren und digitale Bilder für künstlerische Handarbeiten nutzen.Keine Angst vor digitalen Tools – Michaela Müller zeigt, wie man sie mit analoger Handarbeit kombiniert.Mit vielen kurzen Videos, die die Anleitungen vertiefen.Nach einem langen Tag am Bildschirm verspüren viele Menschen Lust auf eine kreative Handarbeit. Doch digitale und analoge Welt müssen keine Gegensätze sein!Michaela Müller stellt in ihrem neuen Buch Projekte und Techniken im Wechselspiel zwischen digital und analog vor. Sie zeigt, wie man digitale Werkzeuge ideal mit Handarbeit kombinieren kann, sodass aus Schnipseln Pixel entstehen - und andersrum. Für exakte Schablonen eignen sich zum Beispiel digitale Zeichnungen am besten, mit welchen man wiederum analog Stoff und Papier bedrucken kann. Oder handgefertigte Stempelmuster lassen sich perfekt für digitale Gestaltungen nutzen, ohne dass sie ihren handgemachten Charme verlieren. Oder darf’s ein ganz persönliches Wackelbildchen für den Social-Media-Auftritt sein?Ob Taschenkalender oder Digistamp, Sonnendruck oder Stop-Motion-Film - Michaela Müller stellt in ihren Projekten eine ganze Palette an digitalen Tools vor und baut damit Berührungsängste vor dem Gebrauch des Tablets, Scanners oder Plotters ab. Kurze Videos vertiefen die Anleitungen und machen die Anwendungen gut nachvollziehbar.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
MaWiOr
aus Halle
5/5
13.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die digitalen Werkzeuge…
Die digitalen Werkzeuge (Computer, Scanner oder Drucker) geben Möglichkeiten der Kreativität. Die Grafikdesignerin Michaela Müller hat nun diese Möglichkeiten mit analoger Handarbeit kombiniert. Sie braucht beide Welten. Also kommen neben Computer und diverser Software auch Bleistift, Lineal oder Schere zum Einsatz. In ihrem neuen Buch „Schnipsel und Pixel“ stellt sie einige Projekte zum Nachmachen vor. Zunächst werden aber einige digitale Begriffe (wie Dateiformate) und die Bildbearbeitung am Computer kurz erläutert. In sechs thematischen Kapiteln entstehen dann u.a. Collagen, ein Leporello-Skizzenbuch, verschiedene Motivstempel, Schablonen für Drucksachen, Sonnendruck auf Papier oder ein Daumenkino. Die einzelnen Schritte werden dabei sehr ausführlich und mit vielen Abbildungen erläutert. Zudem vertiefen viele kurze Videos die Anleitungen. Die Autorin will aber nicht nur Anleitungen für einzelne Programme und Tools liefern. Es geht ihr darum, Berührungsängste abzubauen und die vielfältigen Möglichkeiten selbst auszuprobieren. Wichtig ist dabei die Vernetzung mit anderen Künstler*innen. In einem abschließenden Extra-Kapitel wird der Austausch mit sechs Kreativen dokumentiert.