Produktbild: All die Liebenden der Nacht

All die Liebenden der Nacht Roman

19

Fr. 12.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3670 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Subete mayonaka no koibitotachi

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182847

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3670 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Subete mayonaka no koibitotachi

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182847

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  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    16.07.2023

    eBook (ePUB)

    "Es gibt eine Einsamkeit auf dieser Welt, die so groß ist, dass man sie in den langsamen Bewegungen der Zeiger einer Uhr sehen kann.“ | Charles Bukowski

    In Japan gilt die Autorin Mieko Kawakami als Star. Ihre Themen sind Feminismus, Herkunft aus armen Verhältnissen, die Schattenseiten kapitalistischer Glitzerwelten.  So auch in "All die Liebenden der Nacht", einem Roman von 2011, der jetzt hervorragend übersetzt im DuMont-Verlag erschienen ist. Ohne Vorurteile oder sie der Lächerlichkeit preiszugeben, man muss sagen fast schon geduldig, richtet Mieko Kawakami dabei den Blick auf Fuyuko, eine Frau im Japan der Gegenwart. Aber auf eine, die sich den sozialen Zwängen und dem hohen Tempo der japanischen Gesellschaft entzieht. Und dabei immer weiter in den Schatten gerät. Es gibt im Japanischen sogar ein Wort für Menschen wie der Korrekturleserin Fuyuko, die mit der Außenwelt kaum mehr Kontakt haben und beinahe ausschließlich einsam in ihren Apartments leben: „Hikikomori“ – als die, die sich zurückziehen. Mit klaren, einfachen, manchmal fast schon nüchteren Worten, schildert die Autorin die Welt und das Leben von Fuyuko. Dieser Schreibstil wirkt wie ein Brennglas und hat mich die Einsamkeit der 34jährigen Hauptakteurin umso intensiver spüren lassen. Mieko Kawakami erzählt auch in "All die Liebenden der Nacht" von Menschen, die durch die kapitalistische Lebenswelt zur Randfigur werden. Dabei schildert sie, wie bereits in "Heaven" [Mobbing & Gewalt] eine weitere Facette dieser menschenverachtenden "Exstenzweise des Habens" [Einsamkeit & Selbstentfremdung]. Ein wichtiges, aber schwer erträgliches Buch. Ich könnte mir eine filmische Umsetzung sehr gut durch Jim Jarmusch vorstellen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    13.12.2023

    eBook (ePUB)

    Schön geschriebenes Buch über Einsamkeit

    Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm, was bemerkenswert ist, da asiatische Texte in der Übersetzung manchmal etwas spröde wirken. Hier ist also entweder der Ausgangstext schon sehr gut oder das Lob gebührt der Übersetzerin. Die Hauptfigur Fuyuko führt ein ausgesprochen zurückgezogenes Leben und ist sehr einsam, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ihre Einsamkeit durchdringt all ihre Lebensbereiche und die wenigen Erinnerungen, die erwähnt werden, sind ebenso davon geprägt. Die wenigen Kontakte zu anderen Menschen tun ihr gut und gefallen ihr, wobei auch diese Menschen einsam scheinen und Einsamkeit anscheinend anzieht. Die Geschichte ist nachvollziehbar beschrieben und wirklich glaubhaft. Das Buch macht trotz des Themas nicht traurig, da es einen hoffnungsvollen Unterton hat. Ich habe lange zwischen vier und fünf Sternen geschwankt, aber das Ende hat mir nicht gefallen, es war überraschend abrupt und hat mir zu viele Fragen offen gelassen. Daher leider ein Stern Abzug von mir.

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsamkeit - ein Bild Japan's junger Generation

    Fuyuko ist 34 Jahre alt und lebt für ihre Arbeit als Korrekturleserin, ein Sozialleben besitzt sie nicht, bis sie durch eine neue Arbeitskollegin etwas auftaut. Um sich mehr zu trauen greift sie zum Alkohol und lernt durch diesen einen netten Mann kennen mit dem sie sich ab da regelmäßig unterhält. Eine einzigartige Geschichte über Einsamkeit, oberflächliche Beziehungen und wie kompliziert diese sein können.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Schatten heraus ins Licht

    Klappentext: „Fuyuko ist 34 Jahre alt, Korrekturleserin und einsam. Sie lebt für ihre Arbeit, die sie mit selbstausbeuterischer Gewissenhaftigkeit verrichtet. Einzig der Spaziergang, den sie regelmäßig durchs nächtlich erleuchtete Tokio unternimmt, bereitet ihr neben dem Beruf Freude. Sie hat sich in ihrem Einsiedlerinnenleben eingerichtet, bis sie eines Tages in den Spiegel sieht und feststellt, dass sich ihr ganzes Dasein in einem einzigen Wort zusammenfassen lässt: miserabel. In diesem Moment entscheidet sie, dass sich etwas ändern muss – und fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie beginnt zu trinken. Was mit einem Feierabendbier beginnt, gerät allmählich außer Kontrolle, und bald verlässt Fuyuko das Haus nicht mehr ohne eine Thermoskanne Sake. Bisher bloß am Beckenrand wagt sie sich nun hinein ins Leben – und sinkt immer tiefer. Allein die zufällige Begegnung mit einem Mann namens Mitsutsuka bewahrt sie davor, unterzugehen.“ Ein neuer Roman von Mieko Kawakami und wieder mehr als tiefgründig und so besonders! Hauptprotagonistin Fuyuko lebt ihr Leben mehr als intensiv: sie lebt für ihren Beruf aber ist das wirklich Leben? Fuyuko merkt irgendwann selbst, dass sie so nicht glücklich ist und bekommt einen neuen besten Freund: den Alkohol. Fuyuko glaubt, ohne ihn, geht nichts mehr, sie vertraut auf den Alkohol aber dass das nicht die Lösung sein kann, wissen nicht nur wir Leser! Kawakami zeichnet hier ein sehr feines und zerbrechliches Bild einer einsamen Frau, die irgendwann endlich erkennt ihr Leben neues Futter und neue Energie zu geben. Fuyuko muss raus aus ihrem Trott der sie definitiv nicht glücklich macht und der Rhythmus an dem sie sich so lange bereits festhält, nicht bis an ihr Lebensende das Wahre sein kann! Dies aber erstmal zu erkennen ist ein langer und harter Weg, der mehr als steinig und schwer werden wird. Kawakami zeigt hier eine aufwühlende Geschichte auf, in der sich wohl viele Leser wiederfinden werden. Dieses „auf sich selbst hören“ ist oft leicht gesagt aber das „Machen“ ist dann eben genau der springende Punkt. Die Autorin hat wieder einmal eine feine Sprache benutzt, die die Thematik klar benennt. Sie schweift nie ab, bleibt immer punktgenau auf ihrer Protagonistin und geht mit feinen analytischen Zügen und psychologischem Blick auf die Wunde zu und will versuchen sie zu versorgen. Ganz klar wieder ein Buch der Autorin welches grandios verfasst wurde und ich absolut nur empfehlen kann!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Roman von Mieko…

    Ein neuer Roman von Mieko Kawakami und wieder mehr als tiefgründig und so besonders! Hauptprotagonistin Fuyuko lebt ihr Leben mehr als intensiv: sie lebt für ihren Beruf aber ist das wirklich Leben? Fuyuko merkt irgendwann selbst, dass sie so nicht glücklich ist und bekommt einen neuen besten Freund: den Alkohol. Fuyuko glaubt, ohne ihn, geht nichts mehr, sie vertraut auf den Alkohol aber dass das nicht die Lösung sein kann, wissen nicht nur wir Leser! Kawakami zeichnet hier ein sehr feines und zerbrechliches Bild einer einsamen Frau, die irgendwann endlich erkennt ihr Leben neues Futter und neue Energie zu geben. Fuyuko muss raus aus ihrem Trott der sie definitiv nicht glücklich macht und der Rhythmus an dem sie sich so lange bereits festhält, nicht bis an ihr Lebensende das Wahre sein kann! Dies aber erstmal zu erkennen ist ein langer und harter Weg, der mehr als steinig und schwer werden wird. Kawakami zeigt hier eine aufwühlende Geschichte auf, in der sich wohl viele Leser wiederfinden werden. Dieses „auf sich selbst hören“ ist oft leicht gesagt aber das „Machen“ ist dann eben genau der springende Punkt. Die Autorin hat wieder einmal eine feine Sprache benutzt, die die Thematik klar benennt. Sie schweift nie ab, bleibt immer punktgenau auf ihrer Protagonistin und geht mit feinen analytischen Zügen und psychologischem Blick auf die Wunde zu und will versuchen sie zu versorgen. Ganz klar wieder ein Buch der Autorin welches grandios verfasst wurde und ich absolut nur empfehlen kann!

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