Die ertragssteuerrechtliche Organschaft. Voraussetzungen, Folgen und Reformvorschlag
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-73114-2
14 - 20 KStG geregelt. Ausgangspunkt der Organschaft sind zwei zivilrechtlich getrennte Unternehmen, der Organträger und die Organgesellschaft. Die Organschaft ermöglicht eine Zurechnung des Einkommens der Organgesellschaft an den Organträger mit der Folge, dass sowohl das Einkommen des Organträgers als auch das zugerechnete Einkommen der Organgesellschaft bei dem Organträger im Organkreis besteuert wird. Dies stellt eine Abweichung von dem im Steuerrecht geltenden Steuersubjektsprinzip dar. Grundsätzlich ist das Besteuerungssubjekt nicht der Konzern, sondern der individuelle Rechtsträger. Ausserdem aufgrund des Trennungsprinzips zwischen der Kapitalgesellschaft und dem Gesellschafter keine Verrechnung von Gewinnen oder Verlusten. Das Bedürfnis der Besteuerung im Organkreis ergibt sich aus der engen wirtschaftlichen Verflechtung von Gesellschaften innerhalb eines Konzerns. Wirtschaftlich gesehen stellen die zivilrechtlich selbständigen Rechtsträger eine Einheit dar. Sinn und Zweck der Organschaft ist es, das Spannungsverhältnis zwischen der wirtschaftlichen Realität und der zivilrechtlichen Individualität des Rechtsträgers durch die Besteuerung im Organkreis zu lösen.
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