Gesammelte Schriften in deutscher Sprache Abt. A Band 9: Geld und Konjunktur. Band II: Schriften, 1929-1969
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Produktdetails
Verkaufsrang
42382
Format
Kopierschutz
Ja
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.02.2023
Herausgeber
Hansjörg KlausingerVerlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
326 (Printausgabe)
Dateigröße
1488 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783161622625
Der 1974 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Ökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek (1899-1992) gilt weithin als einer der bedeutendsten Denker des Liberalismus im 20. Jahrhundert. Von Beiträgen zur ökonomischen Theorie ausgehend wandte er sich später den Fragen nach der "Verfassung der Freiheit" und der evolutorischen Entstehung von Institutionen als Grundlage für eine freiheitliche Ordnung zu. Der vorliegende Band stellt diejenigen Arbeiten Hayeks in den Vordergrund, die seine liberalen Positionen zur Ordnung des Geldwesens und zur Frage der Vermeidbarkeit von Konjunkturen und Krisen begründen. Dieser Band enthält sowohl die zwei grundlegenden frühen Monographien Hayeks, Geldtheorie und Konjunkturtheorie (1929) und Preise und Produktion (1931), als auch spätere weiterführende Beiträge, in denen er sich mit Kritik auseinandersetzt und seine Analyse durch den sog. "Ricardo-Effekt" erweitert. Allen diesen Arbeiten gemeinsam ist die Identifikation von Inflation als der Ursache einer künstlichen Wirtschaftsbelebung, die unvermeidlich in die Krise führen muss, und daraus abgeleitet die weitgehende Ablehnung expansiver geld- und finanzpolitischer Massnahmen zur Krisenbekämpfung. Von allem Anfang an sieht sich Hayek demgemäss als prononcierten Gegner des theoretischen Ansatzes einer "Makroökonomik" und insbesondere des Keynesianismus als wirtschaftspolitischem Programm.