Freiem Leben, freiem Lieben bin ich immer treu geblieben Mit einem Vorwort von Bahman Nirumand
-
- Deutsch ausgewählt
Fr. 21.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
-
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert
Schweiz & Liechtenstein:
Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50Andere Lieferländer
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.10.2023
Verlag
Kiepenheuer & WitschSeitenzahl
160
Maße (L/B/H)
1.3/12.4/19 cm
Gewicht
190 g
Farbe
Hellbraun
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-462-50007-3
Von den Behörden und dem Bürgertum verbannt: Louise Aston und ihr Kampf für die Freiheit
Für ihre männlichen wie auch für viele weiblichen Zeitgenossen war Louise Aston eine Provokation. Eine geschiedene Frau und alleinerziehende Mutter, die mit Männern in Gasthäuser geht, dort über Politik und Religion debattiert, in der Öffentlichkeit Zigarren raucht, die Ehe ein Zwangsinstitut nennt, sich zum Atheismus bekennt und die „freie Liebe“ propagiert: eine deutsche George Sand.
Wo sie auftritt, sorgt sie für Aufsehen. „Ehrsame“ Bürger beschweren sich über sie – bis die Behörden schliesslich eingreifen und sie aus Berlin, ihrer Wahlheimat als Schriftstellerin, ausweisen. Dagegen – auch das ein Skandal – legt sie öffentlich Protest ein. In ihrem Bericht „Meine Emancipation“ wie auch in ihren Romanen und Gedichten zeigt sich, dass ihr Verstoss gegen die „guten Sitten“ das kleinere Übel war.
Sie rief zur Revolution auf, machte die Demokratie zu ihrer Sache. Es ging ihr nicht primär um „Selbstverwirklichung“, das auch. Ihre Emanzipation war vielmehr Teil einer allgemeinen Befreiung aus den Zwängen der herrschenden feudalen und klerikalen Ordnung. Das machte sie für die Staatsmacht zu einer „höchst gefährlichen Person“.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.