Band 87
"... wenn die Nacht das Denken überkommt" Eine Untersuchung zur Idee des gelingenden Lebens bei Kierkegaard und Camus
Aus der Reihe
Alber Thesen Philosophie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Ja
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.11.2022
Verlag
Verlag Karl AlberSeitenzahl
563 (Printausgabe)
Dateigröße
1886 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783495998632
Die Studie arbeitet zentrale strukturelle Parallelen der Ideen gelingenden Lebens bei Kierkegaard und Camus heraus. Beide Autoren teilen ein gemeinsames Begriffs- und Metaphernfeld der Erfahrung des Negativen und konzipieren gelingendes Leben als Nicht-Fliehen, ohne dass es begrifflich positiv greifbar wird. Das Absurde bei Camus tritt dabei strukturell an die Stelle des Anderen bei Kierkegaard, sodass das Verhältnis des Einzelnen zum Fehlen des Massstabs selbst Massstab gelingenden Lebens wird. Diese These wird durch die jeweilige Argumentation gegen den Selbstmord gestützt. Die Differenz beider Konzeptionen ist in erster Linie paradigmatisch. Dem Menschenbild des Gesetzt-Seins steht das Menschenbild des absurden Menschen gegenüber.
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