Einfluss des metabolischen Syndroms und des Geschlechts auf den Myokardinfarkt si
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.03.2023
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
22/15/0.9 cm
Gewicht
209 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-5-80214-4
Das Metabolische Syndrom (MetS) ist das Auftreten von Diabetes mellitus/Glukoseintoleranz und mindestens zwei der folgenden Faktoren: arterielle Hypertonie, zentrale Adipositas, Dyslipidämie und/oder Mikroalbuminurie (WHO). Ziel der Studie war es, das Ausmass des Herzinfarkts, das Auftreten von Herzinsuffizienz und die Rate der Krankenhaussterblichkeit bei beiden Geschlechtern und je nach MetS zu vergleichen. Die Gruppe der Patienten mit MetS wies eine grössere Myokardinfarktgrösse auf, ausgedrückt durch "Peak-CK" (p=0,003) und "Peak-MB-CK" Werte (p=0,002). Während bei Patienten ohne MetS die Myokardinfarktgrösse bei Männern grösser war, war die Myokardinfarktgrösse in der MetS-Gruppe bei Frauen grösser. Auch Herzversagen trat in der MetS-Gruppe häufiger auf, ebenso wie die Rate früherer Herzinfarkte und die Krankenhaussterblichkeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Patienten mit MetS, insbesondere Frauen mit ACS, eher zu einem ausgedehnteren Myokardinfarkt neigen, eine Herzinsuffizienz aufweisen, häufiger einen früheren Infarkt hatten und eine höhere Krankenhausmortalität aufweisen.
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