Ein gefährlicher Stalker versetzt ganz New York in Angst und Schrecken – der packende 15. Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs!
Er kommt nachts in dein Haus. Er beobachtet dich, während du schläfst. Er trinkt deinen Wein. Er stiehlt wertlose Dinge. Er verbringt Zeit bei dir. Keine Tür kann ihn draussen halten. Keine Überwachungskamera kann ihn aufzeichnen. Und nun ist er auch noch bereit zu töten. Niemand in New York ist mehr sicher. Jetzt liegt es an Lincoln Rhyme, das Netz an Hinweisen zu entwirren und ihn aufzuhalten. Doch Rhyme wurde suspendiert, gegen ihn wird wegen vermeintlich gefälschter Beweise in einem anderen Fall ermittelt. Und während die Stimmung in der Stadt immer heftiger zu brodeln beginnt, bleibt nicht mehr viel Zeit, um den mörderischen Einbrecher aufzuhalten … Verpassen Sie nicht die anderen eigenständig lesbaren Lincoln-Rhyme-Fälle wie zum Beispiel »Der Todbringer« oder »Der Komponist«. Kennen Sie auch schon die Colter-Shaw-Thriller? Ein Muss für alle Deaver-Fans!
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
29.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Solide Thriller-Unterhaltung
In “Der Eindringling” zeigt Jeffery Deaver wieder einmal, wie fesselnd er eine verschlungene Story mit mehreren Erzählsträngen erzählen kann. Alles ist anders, als es auf den ersten Blick scheint, spielerisch wechselt er die Erzählperspektive von den Ermittlern zum Täter, der seine ganz eigene Sicht auf die Vorgänge hat, und immer setzt er bei der Lösung der verschiedenen Fälle noch einen drauf. Das macht Jeffery Deavers Lincoln Rhyme- und Amelia Sachs-Reihe so reizvoll. Und auch wenn “Der Eindringling” vielleicht nicht ganz an seine früheren Stories herankommt, macht der Krimi jede Menge Spaß und bietet solide Thriller-Unterhaltung. Wieder großartig gelesen von Dietmar Wunder.
Harakiri
aus Ostalb
5/5
27.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Endlich wieder ein neuer…
Endlich wieder ein neuer Lincoln Rhyme Ich liebe den schlauen Kriminalisten und seine Frau Amelia Sachs und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtet. Ein schwieriger Fall wartet auf das Ermittlerpaar: der „Schlosser“ dringt nachts in Wohnungen ein, beobachtet die Bewohner und lässt sie wissen, dass er dort war. Angst breitet sich aus und Sachs und Rhyme tappen im Dunkeln. Denn der Täter ist ihnen ebenbürtig und immer einen Schritt voraus. Ich mag schlaue Täter, das macht das Miträtseln immer besonders. In „Der Eindringling“ kam ich hierbei voll auf meine Kosten. Was sich Deaver hier ausgedacht hat, war wirklich vom Feinsten. Ich begleite Rhyme und Sachs bereits vom ersten Buch an und freue mich jedes Mal auf einen neuen Fall. Deavers Schreibweise macht es einfach, der Handlung zu folgen und der Spannungsbogen zieht sich von Anfang bis Ende durch. Als ein Teil des Rätsels gelöst war, wurde es nicht langweilig, im Gegenteil: die Spannung zog noch einmal an und endete erst auf der allerletzten Seite. Zusätzlich spannend wurde es durch die Suspendierung Rhymes. Fazit: ein tolles Ermittlerteam, ein spannender Fall und viele Wendungen machen dieses Buch wieder überaus lesenswert.
mimitatis_buecherkiste
aus Krefeld
4/5
06.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Verschließe deine Tür
Ein Unbekannter bricht in die Wohnungen von Frauen ein, trinkt oder isst dort etwas, stiehlt mehr oder weniger wertloses Zeug und verschwindet unbemerkt. Keine noch so gute Sicherheitsmaßnahme und kein Schloss kann ihn aufhalten, jede Alarmanlage überwindet er mühelos. Lincoln Rhyme könnte bei seiner Ergreifung helfen, wurde aber suspendiert, gegen ihn wurde eine Ermittlung wegen Beweisfälschung eingeleitet. Dazu heizt eine anonyme Person im Internet die Stimmung an, die Stadt ist in Aufruhr und der unbekannte Täter kurz davor, jemanden zu töten. Die Zeit drängt.
Beim vorliegenden Buch handelt es sich bereits um den fünfzehnten Teil der großartigen Buchreihe mit Lincoln Rhyme und seiner Frau Amelia Sachs. Der im Rollstuhl sitzende Kriminalist und die toughe rothaarige Detective, die früher ein Mannequin war, ergänzen sich auch in diesem Band hervorragend, dazu gibt es natürlich ein Wiedersehen mit den üblichen Verdächtigen, die mir mal mehr und mal weniger ans Herz gewachsen sind. Die vorherigen Bücher muss man nicht zwingend gelesen haben, um der Geschichte folgen zu können, wenn etwas wichtig ist für den aktuellen Fall, wiederholt der Autor dies, um das Gedächtnis der Leserschaft aufzufrischen.
Wie bei Jeffery Deaver üblich, setzt dieser nicht auf blutige Schockeffekte, die gute alte Laufarbeit sowie das Sammeln und Auswerten von Beweisen stehen im Vordergrund. Es gibt mehrere, parallel laufende Erzählstränge, interessante Verwicklungen und natürlich auch einen Widersacher, der mit allen Wassern gewaschen ist. Mehrere Wendungen geben der Story die nötige Abwechslung, die Charaktere sind toll ausgearbeitet und an Spannung fehlt es nicht. Eigentlich, muss ich sagen, denn eine Besonderheit des Autors ist es, ungewöhnliche Szenarien zu kreieren, um die Leser zu täuschen, bevor er mit einer unerwarteten Wendung zur Stelle ist. Diese Vorgehensweise ist nun nach fünfzehn Büchern der Reihe ein wenig abgenutzt, da man dies erwartet, was dazu führt, dass das Überraschungsmoment fast gar nicht vorhanden ist. Dies möchte ich bemängeln, weil so der Ausgang jeder Situation von vornherein feststeht, was den Nervenkitzel ein wenig dämpft. Ansonsten aber war es wie üblich eine tolle Story, die mich sehr gut unterhalten hat, sodass ich bereits jetzt der Fortsetzung entgegenfiebere.
Michael Sterzik
aus Wallenhorst
4/5
22.12.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spuren, Schlösser, Presse
„My Home is my Castle“ – die Wohnung, das Haus – es verspricht Privatsphäre, Sicherheit und es ist ein Rückzugsort, an dem man sich fallen lassen kann. Aber was passiert, wenn es zu einem Einbruch kommt, und die „Burg“ von einem Fremden erobert wird? Diese Unantastbarkeit, die man womöglich empfunden hat, ist auf einmal nicht mehr da. Der Gedanke, dass man nicht mehr sicher ist, jederzeit diese Welt, die man für sich aufgebaut hat, radikal Risse bekommt, wird einen nicht mehr loslassen.
Der amerikanische Autor Jeffery Deaver beschreibt ein derartiges Szenario in seinem neuen Titel: „Der Eindringling“ aus der Lincoln-Rhyme-Reihe. Diese Reihe um den behinderten, aber sehr intelligenten Kriminalisten, einen Forensiker, hat viele Ähnlichkeiten mit der Figur des „Sherlock Holmes“. Mit einem intensiven Blick auf noch so kleine Spuren, mikroskopischen Details an Tatorten, ist sein Arbeitsplatz, das hauseigene Labor, in der mithilfe seiner Ehefrau und Ermittlungspartnerin Amelia Sachs der Fall letztlich gelöst wird.
Einordnen kann man diese Reihe im Genre psychologischer Thriller.
Er kommt nachts in dein Haus. Er beobachtet dich, während du schläfst. Er trinkt deinen Wein. Er stiehlt wertlose Dinge. Er verbringt Zeit bei dir. Keine Tür kann ihn draußen halten. Keine Überwachungskamera kann ihn aufzeichnen. Und nun ist er auch noch bereit zu töten. Niemand in New York ist mehr sicher. Jetzt liegt es an Lincoln Rhyme, das Netz an Hinweisen zu entwirren und ihn aufzuhalten. Doch Rhyme wurde suspendiert, gegen ihn wird wegen vermeintlich gefälschter Beweise in einem anderen Fall ermittelt. Und während die Stimmung in der Stadt immer heftiger zu brodeln beginnt, bleibt nicht mehr viel Zeit, um den mörderischen Einbrecher aufzuhalten …(Verlagsinfo)
„Der Eindringling“ ist ein starker Roman aus dieser Reihe. Wir begegnen natürlich viele Figuren, aus den vorherigen Titeln, also eine Art von Verwandtschaftsbesuch, oder alten Freunden, die zu Besuch kommen. Doch auch eine neue Figur, wird vorgestellt und diese denke ich wird, man in darauffolgenden Titeln wiederfinden.
Jeffery Deaver baut in dem vorliegenden Titel viele Handlungsstränge, die parallel verlaufen und geschickt jongliert er diese BigPoints um sie am Ende zusammenzufügen. Viele Wendungen und Überraschungen verstecken sich und so gelingt es Deaver der Spannung eine hervorragende Tiefe zu geben.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figur des „Schlossers“ der sich selbst präsentiert, uns aus dessen Perspektive seine Vergangenheit und seine Gegenwart schildert. Daneben gibt es noch andere Erzählungsebenen, die insgesamt ein gutes Gesamtbild abgeben.
Doch es gibt auch satte Actionelemente, die ebenfalls genauso spannend sind, wie die Ermittlungsmethodik von Lincoln Rhyme. Und diese Hauptfigur empfinde ich als den eigentlichen Schwachpunkt der Handlung. Im Laufe Romanreihe entwickelt sich seine Figur natürlich, aber gefesselt an einen Rollstuhl instrumentalisiert sich sein gesundheitlicher Fortschritt – er wird nie wieder laufen können, doch eine Linderung seiner Beschwerden wird immer wieder thematisiert. Sein überaus wacher, hochintelligenter Verstand scheint allerdings keine Grenzen zu setzen. Manchmal ist seine Figur zu gradlinig, zu eindimensional – auch in diesem Roman wirkt er zu jeder Zeit als intellektuell überlegen. Seine Schwäche, seine Gefühle, vielleicht seine Unsicherheiten und seine Fehler – diese sucht man hier verzweifelt und findet sie am Ende auch nicht.
Jeffery Deaver thematisiert ebenfalls die „Macht, oder die Ohnmacht“ der Presse, und zeigt auf, dass Presse manipulativ wirken kann, und dass es am Ende zu Toten kommen kann.
Fazit
Ein interessanter Täter, den man vielleicht und hoffentlich wiedersieht. Spannende Handlung die insgesamt unterhaltsam ist – man aber am Ende doch Spuren von Originalität vermisst.
Michael Sterzik
Bewertung
4/5
22.12.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Allein die Vorstellung, dass da...
Allein die Vorstellung, dass da nachts jemand ins Haus oder die Wohnung kommt, ohne dass man es merkt, ist beängstigend...Das finden auch Rhyme und Sachs und wollen dem "Eindringling" und später auch dem Mörder das Handwerk legen. Gar nicht so einfach, aber wieder sehr spannend!