Warum Kinder nicht richtig essen - Die unsichtbaren Ursachen von Essstörungen • Die These dieses Buches: Jeder weiß vermeintlich etwas über ES (Essstörungen), trotzdem herrschen Stigma und Unwissen Tatsächlich rutscht niemand plötzlich in eine ES, vielmehr liegt hinter jeder ES ein verborgener Eisberg an Themen; unsichtbar für Außenstehende These des Buches: ES resultieren immer aus dem familiären System! Aus der Sicht einer ehemals Betroffenen und Expertin: Systemische Aufarbeitung, Mut und Hoffnung machen ohne Schuldzuweisung ist der Weg aus der ES • Biografische Erfahrung: Sieben Jahre Magersucht – ist Heilung möglich? „Botschaft: Heilung ist möglich“ Schilderung aus Betroffenen-Sicht, was hätte ich mir von meinen Eltern gewünscht? & was half gut Dieses Buch klärt über die Ursachen von ES auf und erklärt, warum es wichtig ist, ES als Systemische Erkrankung zu begreifen. Darüber hinaus erklärt die Autorin, warum Eltern und Betroffene Selbsthilfe-Aspekte an die Hand bekommen müssen, um therapiebegleitend und nach der Therapie den Genesungsweg gemeinsam beschreiten zu können. Familien können durch die Erkrankung auch wachsen und sich weiterentwickeln und wieder stärker zusammenfinden. Teil 1: Überblick über Essstörungen Magersucht: Beste Freundin und Feindin Bulimie: Ich bin nichts wert Orthorexie: Defekt gesund Binge Eating: Das Loch stopfen Woran erkennt man eine Essstörung? - Was haben alle ES gemeinsam + Wichtigkeit das man nicht selektiert z.B. wie in Kliniken Magersüchtige zu Magersüchtige -> Erläuterung von Krankheitsgewinn/Entstigmatisierung - Kennzeichen wie Rückzug, Selbstwertzweifel, typische ES Signale – Essen aufsparen, weglassen von Lebensmitteln, sozialer Rückzug... Essen als Emotionsregulation - es geht nicht ums Essen, sondern der Wunsch nach Kontrolle, Anerkennung und der Frage „wer bin ich eigentlich?“ Teil 2: Der stille Schrei der Seele Man muss doch einfach nur essen, oder? - Ziel hier zu erkennen, dass das offensichtliche Symptom nicht das Problem ist Sucht – Flucht in eine Parallelwelt - Was verändert sich durch Sucht im Gehirn? - Körper als Ventil, um nach außen hin Grenzen zu setzen & Aufmerksamkeit zu bekommen „Mama ich brauche dich“ Was steckt hinter dem Gefühl „Ich bin zu dick?“ - zu dick = Angst davor Raum einzunehmen Betroffene haben Angst Grenzen zu setzen, oder auch aus ihrer Rolle im Elternhaus auszubrechen Diese Gefühle dahinter (Angst, Zweifel, Scham) werden auf den Körper projiziert Teil 3: Für Angehörige Sie sind nicht schuld! Was sind Auslöser? - Der Wunsch nach Zusammenhalt - ES als Spannungsableiter von Konflikten - „Ich möchte endlich selbst bestimmen!“ – Rebellion im Familiensystem Essstörungen als Familienkrankheit - ES als Appell an das eigene Familiensystem Verhaltensregeln für Eltern Im Schatten – das Geschwisterkind Gemeinsam als Familie helfen - Wir drücken uns nicht vor der Verantwortung, denn es geht nicht, um Schuld, sondern das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen Teil 4: Aus der Praxis Mein Kind ist essgestört – was nun? - Was kann ich, als Elternteil tun & wir als Familie helfen - Selbstfürsorge Tools (ich bin auch wichtig, darf auf mich achten -> auch wenn mein Kind krank ist Erste Phase Kampf um Krankheitseinsicht - Kommunikation (was hilft/was ist kontraproduktiv) -> persönliche Komponente meiner Zeit - Gefahr Co-Abhängigkeit -> Kind zieht alle in Krankheit mit ein Zweite Phase Der steinige Recoveryweg - Rolle Geschwisterkind – wie kann ich allen gerecht werden? - Schwieriges Erbe: Themen in der Familie (Kontrolle, Perfektionismus, Identität…) - Unbewusste Muster aufdecken (was fördert die Krankheit?) Dritte Phase Umgang mit Rückschlägen und Prävention - Regeln im Alltag - Warnsignale, wenn sich die ES wieder einschleicht -> Plan, was kommt dann/ wird unternommen Teil 5: Die scheinbar perfekte Welt - Einfluss von Social media auf unsere gesellschaftliche Dimension - Gefährliche Ideale zu Körperbild, Essverhalten und Körperzufriedenheit