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Gegen Frauenhass Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 — Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024

7

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14990

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.6/12.6/2.2 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Seidengrau / Rot

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27731-1

Beschreibung

Rezension

„Weil deutsche Gerichte es allein nicht werden richten können, geht es Clemm um mehr: um ein gesamtgesellschaftliches Hinsehen, um eine Abkehr von der Fixierung auf die Frage, was die Frau beziehungsweise das sogenannte Opfer falsch gemacht hat, hin zu mehr Aufmerksamkeit für die Täter. Wer sind sie, und warum werden sie nicht gestoppt?“ Antonia Baum, Die Zeit, 19.10.23
„Beim Lesen kommen mir immer wieder die Tränen. Ich sitze im Zug, während ich in ‚Gegen Frauenhass‘ am liebsten jeden zweiten Satz unterstreichen und dann an jede Häuserwand sprühen möchte. Es gibt keine äussere Sicherheit ohne die innere Freiheit. Wie wir beides schaffen und damit verhindern, dass immer mehr Lisa M.s als unabänderliche Einzelschicksale enden, steht im Buch. Bitte lesen!“ Katharina Körting, Der Freitag, 05.10.23
„Eine im besten Sinne aktivistische Streitschrift ... Dieses Buch gibt Anlass zum Nachdenken, zum Diskutieren und zum Wütendwerden.“ Peggy Fiebig, Deutschlandfunk, 02.10.23
„Ein Buch, das die Absicht hat, Perspektiven zu verändern und dazu herausfordert, sehr unangenehme Wahrheiten über unsere Gesellschaft zur Kenntnis zu nehmen.“ Judith Heitkamp, Bayern 2, 27.09.23
„Ohne viel Fachjargon benennt Christina Clemm, … dass es "Frauenhass" ist, der der Gewalt zugrunde liegt. … Ein kämpferisches Buch, das nicht nur mit juristischer Expertise und psychologischem Feingefühl beleuchtet, wie sich Sexismus im Rechtssystem manifestiert, sondern leidenschaftlich für Gerechtigkeit eintritt.“ Kamala Dubrovnik, WDR 5, 10.11.23
„Christina Clemms neues Buch ist ein Aufschrei – und sollte auch für Männer Pflichtlektüre sein.“ Anne-Kathrin Heier, Edition F, 07.12.23
„Die Verdichtung, mit der hier auf 250 Seiten knapp dreissig Jahre Engagement und Berufspraxis zusammengefasst sind, klingt neu und macht das Buch mächtig, genauso wie seine klare, unbeugsame Haltung der Solidarität mit Gewaltopfern. … Clemm verbindet Fallbeispiele mit Gesellschaftsanalyse, auch das macht ihre Argumentation so stark. … Sie bleibt nicht bei Anklage und Analyse stehen, immer wieder fügt sie konkrete Vorschläge ein, wie es anders gehen könnte.“ Andrea Roedig, WOZ, 14.09.23
„Christina Clemms Haltung ist klar, unbeirrbar solidarisch mit den Gewaltopfern und getragen von einem Ton, der nicht empört klingt, sondern entschlossen.“ Andrea Roedig, ORF Ö1, 08.09.23
„Christina Clemm schildert Fälle aus ihrer Praxis, thematisiert die alltägliche Gewalt gegen Frauen. Ihr Buch ist ein Appell, deutlich hinzusehen und endlich zu handeln.“ Hörzu, 04.09.23
„Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für Männer. Schliesslich ist Frauenhass ein Männerthema.“, Christine Gorny, Radio Bremen 2, 05.10.23

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Verkaufsrang

14990

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.6/12.6/2.2 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Seidengrau / Rot

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27731-1

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

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  • BeaB

    aus Erding

    5/5

    13.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Welch ein Highlight - Mega gut

    Dieses Buch hat mir Augen und Ohren geöffnet, definitiv sechs Sterne, empfehlenswert, gebt das Buch weiter, empfiehlt des anderen, es ist ein must have. Am besten sollten es auch diejenigen lesen, die Gewalt in einer Beziehung anwenden, vielleicht sollte dieses Buch oder das Thema noch mal verfilmt werden. Vor allem muss man wissen, dass Recht nicht gerecht ist. Und dass wir ein strukturelles Problem haben. Ich war geschockt von dieser Tatsache. Das Buch ist sehr gut aufgearbeitet und eine wahre Fibel. Mehr von solchen Büchern, mehr davon an die Öffentlichkeit.

  • Bewertung

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Thema, dass alle betrifft und alle bekämpfen können

    Christina Clemm ist Strafverteidigerin und zeigt mit erschütternden Zahlen und Beispielen wie weit verbreitet der Frauenhass und die Gewalt gegen Frauen immer noch ist. Ganz gleich, ob strukturell, politisch, innerhalb der Familien, bei dem Bau von Städten und in der Gesellschaft. Durch viele Beispiele macht sie ihre wissenschaftliche Zahlen, Analysen und Beobachtungen deutlich und sehr nahbar und verständlich, . Das Buch ist schmerzhaft, ernüchternd und aufklärend und sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Unbedingt Lesen, verarbeiten und verstehen.

  • Sonia

    5/5

    24.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lest dieses Buch...

    ... und gebt es euren Kumpels, Söhnen, Vätern, Freunden, Ehemännern, einfach den Männern in eurem Umfeld auch zu lesen. Es muss Sichtbarkeit geschaffen werden für diese alltägliche Gewalt an Frauen und dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag dazu.

  • Ingrid Schrettl

    aus Wörgl

    5/5

    21.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ein Jahreshighlight

    Als ich den Titel und den Klappentext das erste Mal gesehen habe wusste ich, dass ich das Buch lesen musste. Gerade weil ich mich persönlich mit dem Thema schon lange auseinandersetze. Was mich in diesem Buch dann erwartet hat, konnte ich im Vorfeld aber nicht erahnen. Die harten Fakten die Christina Clemm berichtet haben mir so oft Tränen in die Augen getrieben und mich fassungslos zurück gelassen. Es war teilweise wirklich beschämend wie sich gewisse Menschen im Umfeld der betroffenen Frauen oder auch Richter:innen, Reporter:innen, Polizist:innen, sogar Mitarbeiter:innen des Jugendamtes verhalten haben. Und das schlimme daran ist, dass dies alles wahre Fälle sind die Frau Clemm als Juristin begleitet hat. Ich war wirklich sehr erschüttert und mein Glaube an unser Rechtssystem hat wirklich massiv eingebüßt. Was da für Urteile gesprochen wurden von wegen plötzlichen Impulskontrollverlust wegen XY usw. war wirklich unglaublich. Und das große Ganze dass Frau Clemm mir hier gezeichnet hat war unglaublich und wirklich haarsträubend. Ich war von der ersten Sekunde an gefesselt und fand viele der Darlegungen sehr schlüssig und verständlich. Bei einer Geschichte gehe ich zwar nicht konform mit der Meinung der Autorin, aber ansonsten war es wirklich grandios zu lesen. Weil es nicht nur eine Aneinanderreihung von Fällen sind, sondern auch die Hintergründe beleuchtet, weitere Buchtipps gibt und mich so vieles klarer sehen und verstehen lässt als vorher. Ich würde mir mehr solcher Bücher wünschen, auch wenn ich immer wieder pausieren musste oder es an manchen Tagen nicht weiterlesen konnte. Weil es schwer ist, weil es real ist und weil ich so vieles zum Nachdenken, Verarbeiten und Verstehen bekommen habe. Dieses Buch hat eine wichtige Botschaft und ich wünschte wirklich, dass sie jede:r liest, um wirklich nachhaltig etwas zu ändern. Bei sich selbst bzw. dem eigenen Umfeld. Dann würden sich Situationen vielleicht gar nicht ergeben, Dinge anders gehandhabt oder betrachtet werden. Und ganz ehrlich, wenn sich nur eine Gewalttat dadurch verhindern ließe wäre dies ein grandioser Sieg - nicht nur für Frauen - sondern für die ganze Menschheit. Für mich ein Jahreshighlight.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Pflichtlektüre

    Viele kennen die erschreckenden Zahlen sicherlich: Fast jeden Tag versucht ein (Ex-)Partner seine Partnerin umzubringen, jeden 3. Tag gelingt es – und trotz Warnungen und klarer Anzeichen wird viel zu selten etwas daran getan. „Gegen Frauenhass“ von Christina Clemm ist ein wahnsinnig wichtiges Buch das die Ursachen der Probleme und Ungerechtigkeiten in unserem aktuellen Rechtssystem klar und absolut nachvollziehbar benennt. Und vor allem ein Aufruf hinzusehen, solidarisch zu sein und für echte Gerechtigkeit zu kämpfen. Anhand allerlei schrecklicher (Fall-)Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag als Anwältin und mit einer klaren, gut verständlichen Sprache erklärt die Autorin wie fehlende Schutzmaßnahmen, völlig unzureichende Ressourcen und Bildung unseres Rechtssystems auf häufig tödliche Weise zusammenspielen, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht. Auch erklärt die Autorin verschiedene Formen der Diskriminierung, deren Auswirkungen und Zusammenhänge im aktuellen System- von Rassismus, Ableismus oder Klassismus. Und sie zeigt wie tief verankerte Denkmuster und Rollenverständnisse sowie laienpycholgische Mythen leider weiterhin Teil unseres (Rechts-)Systems sind, mit fatalen Folgen. „Gegen Frauenhass“ ist ein wichtiges, klares, hochinformatives und im besten Sinne wütend machendes Buch – ich kann es nur jeder und jedem ans Herz legen.

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