Band 2
Nachdenken über Tibet Chinesische Ansichten zur Orientalismus-Debatte
Aus der Reihe
China – Normen, Ideen, Praktiken
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.11.2023
Herausgeber
Sabine Dabringhaus + weitereVerlag
Campus eBooksSeitenzahl
300 (Printausgabe)
Dateigröße
2708 KB
Auflage
2. Auflage
Übersetzt von
Carsten Schäfer
Sprache
Deutsch
EAN
9783593455990
Die Frage nach der Zugehörigkeit Tibets zum chinesischen Kulturraum sorgt seit langem für Debatten. Nachdem das tibetische Hochplateau im 18. Jahrhundert China eingegliedert wurde, drang um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die britische Kolonialmacht aus Indien nach Tibet vor. Woher kommt es, dass westliche und chinesische Ansichten zur »Tibet-Frage« so stark divergieren? In seiner Analyse erörtert Wang Hui Probleme, die weit über den Einzelfall Tibets hinausgehen: Was macht einen Nationalstaat heute aus? Lässt sich dieses westliche Konzept auf den ostasiatischen Fall übertragen, in dem die Beziehungen zwischen politischer Zentrale und staatlich wenig definierten Regionen historisch ganz anders gewachsen sind? Ist das Nationalstaatsprinzip überhaupt noch aktuell oder schürt es religiöse, soziale und ethnische Konflikte? Das Buch bietet fundierte Einsichten zu einer Schlüsselregion der Welt und lädt kundig wie thesenreich zu gemeinsamer Debatte ein.
creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode
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