'Truly extraordinary books are rare, and this is one of them' - Roddy Doyle
'A brilliant retelling of The Adventures of Huckleberry Finn from the point of view of the enslaved Jim' - The Observer
James is a profound and ferociously funny novel from one of our greatest living writers, Percival Everett.
The Sunday Times Bestseller Winner of the Pulitzer Prize for Fiction Winner of the National Book Award for Fiction Winner of the Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction Shortlisted for the Booker Prize Shortlisted for the Dublin Literary Award Finalist for the Orwell Prize for Political Fiction
The Mississippi River, 1861. When the enslaved Jim overhears that he is about to be sold to a new owner in New Orleans and separated from his wife and daughter forever, he flees to nearby Jackson's Island until he can formulate a plan. Meanwhile, Huck Finn has faked his own death to escape his violent father who recently returned to town.
So begins a dangerous and transcendent journey along the Mississippi River, towards the elusive promise of the free states and beyond. As James and Huck navigate the treacherous waters, each bend in the river holds the promise of both salvation and demise. And together, the unlikely pair embark on the most life-changing odyssey of them all . . .
A 'Book of the Year' in The Observer, The Times & Sunday Times, The Guardian, Daily Mail, Daily Express, The Spectator, New Statesman, Independent, TLS, The Daily Telegraph, Financial Times, i newspaper, The Economist, The Irish Times, The New York Times, TIME and The New Yorker
'Who should read this book? Every single person in the country' - Ann Patchett
'Scorchingly funny and action-packed' - The Sunday Times, 'Books of the Year'
'This may be Everett's best book yet' - Bonnie Garmus
'Playful and viciously comic' - The Telegraph, 'Books of the Year'
'My favourite novel this year' - Salman Rushdie
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
meerblick
5/5
16.04.2024
eBook (ePUB)
Hervorragende neue Auslegung…
Hervorragende neue Auslegung eines Klassikers Percival Everett gibt in seinem Roman -James- die Erzählstimme einem Sklaven, der verkauft werden soll und damit von seiner Frau und seinem Kind getrennt werden würde. James, der von allen Jim genannt wird, flieht in der Hoffnung seiner kleinen Familie auch eines Tages die Freiheit zu ermöglichen und trifft dabei auf Huck, der sich wiederum von seinem alkoholkranken, brutalen Vater befreien will. Beide begeben sich auf eine abenteuerliche Reise in Richtung Norden Nordamerikas entlang des Mississippi. Auf ihrem Weg sind sie unzähligen Stürmen und verheerenden Witterungsbedingungen ausgesetzt, aber auch humanistischen Herausforderungen infolge Missachtung grundlegender Menschenrechte. James oder Jim ist klug und weiß sich zu verstellen, vor dem weißen Mann, seiner größten Gefahr. Dieses Thema ist mit viel Feingefühl herausgearbeitet. Der Autor greift die Geschichte des Klassikers -Huckleberry Finn- von Mark Twain auf und schildert die Brutalität der menschenverachtenden Sklaverei, die Ausweglosigkeit eines freien, selbst bestimmten Lebens. Ausdrucksstark und emotional sehr berührend zeichnet er ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte, die durch ihre Klarheit und Deutlichkeit besticht.
brauneye29
aus Wachtendonk
4/5
22.03.2024
eBook (ePUB)
Zum Inhalt: Jim ist intelligen…
Zum Inhalt: Jim ist intelligenter als er sich darstellt. Als er verkauft werden soll, flieht er gemeinsam mit Huck. Immer wieder gibt es Situationen, wo er mit seiner Identität jonglieren muss um sich und Huck zu retten. Meine Meinung: Im Grunde kennt man die Story, schließlich wird hier die Geschichte von Huckleberry Finn neu erzählt, aber diese völlig neue Betrachtungsweise aus der Sicht von James bringt eine neue Facette in die Geschichte. Ich habe mich anfangs ganz schön schwer getan, gerade auch mit der Sklavensprache, weil das auch ein wenig schwer zu lesen ist, aber das brauchte es auf der anderen Seite um die beiden Seiten von Jim greifbarer zu machen. Hut ab an der Stelle auch für den Übersetzer, das war garantiert nicht leicht. Das Buch ist schonungslos und zeigt mehr als deutlich das Sklavenleben, dass mal nicht geschönt wird. Fazit: Hat was
speedy208
Orell Füssli Book Circle Community
5/5
07.08.2026
Buch (Taschenbuch)
James oder der unheilvolle Bleistift
Die knapp 300 Seiten sind eine Hommage an Mark Twain; aus seinem Klassiker wird eine Fortsetzung oder Vorlauf, zu “Huckleberry Finn”. Und ja, Huck und Tom (Sawyer) kommen darin auch vor, auch wenn es eigentlich die Geschichte der Nebenfigur Jim sein sollte. Mir kam es eher wie ein Mix aus Roman, Sachbuch (Philosophie), Politik und Linguistik vor. Linguistik? Ja, weil das Buch in 3 bzw. 4 Sprachformen (Dialekten) geschrieben ist: im Slang der Weissen der US-Südstaaten, dann im Slang der (unterwürfigen) Schwarzen/POCs (Sklaven), weiter in der Konversation der Schwarzen untereinander, dem modernen Alltagsenglisch vom Englisch der modernen Weissen nicht zu unterscheiden, und schliesslich im Narrativ – Roman ist aus Jims Perspektive, also in der Ich-Form geschrieben – moderner Sachbücher. Ob diese 4 “Dialekte” oder Sprachformen in der deutschen Übersetzung so deutlich werden wie im amerikanischen Original weiss ich nicht, ich weiss jetzt nur, dass und warum die USA zu Zeiten der Sklaverei 4 Sprachformen hatten. Deswegen war ich auch skeptisch, das Buch zu lesen, weil ich an diese Vierspurigkeit des Englisch nicht gewöhnt bin.
Story fängt wiederum in Hannibal/Missouri, also an Mark Twains Original-Schauplatz, an, mit den bekannten Protagonisten Becky Thatcher und ihrem Vater, dem Richter, dann Hucks Vater und Pflegemutter und Tom Sawyer und seiner Tante Polly – und natürlich Jim, dem Sklaven, der fliehen wird.
Obwohl in der Originalversion, ist es leicht für Nicht-Muttersprachler zu verstehen und der Clou: anhand der Sprachform weiss man, wer wann mit wem redet, gibt es doch viele Dialoge.
Fast gleichzeitig fliehen Jim, der nach New Orleans verkauft werden soll und damit von seiner Familie getrennt wird, und Huck, dessen trunksüchtiger Vater wieder auftaucht und Huck verprügelt. Beide treffen auf einer nahegelegenen Insel aufeinander, ihrem Zwischenhalt. Huck, ich schätze ihn auf höchstens 12, täuschte seinen Tod vor, und weiss nicht, dass sein Vater im Suff stirbt. Jim will nach Norden, um später seine Familie zu befreien. Die beiden werden zusammengeschweisst, aber anders als beim Original von Twain: Huck scheint dort 14- oder 15jährig, Tom 12jährig, hier aber ist Huck ein Kind, für Jim mehr Ballast als Begleiter. Damit beginnt quasi das Roadmovie mit Booten am Flussufer vom Süden nach Norden. Allerhand komische Gestalten kreuzen ihren Weg, mal sind es Schwindler, Gauner, mal Minstrelsingers (weisse Sänger, die sich schwarz anmalen und Schwarze nachmachen mit Singen und Tanzen). Jim, als der vernünftige, erwachsene Erzähler erleidet viel, weil er sich seiner Rolle als Sklave bewusst ist. In seinen Träumen begegnen ihm aber bekannte Philosophen und Humanisten wie Locke oder Voltaire, mit denen er über Gott, die Welt und das Schicksal debattiert. Manchmal redet er im Traum – im richtigen Englisch -, was Huck nicht versteht, und Jim sich ihm nicht offenbaren will. Sie treffen auch auf andere Sklaven, von denen ihn einer fragt, ob er was brauche. Jim antwortet gedankenlos, ja ein Bleistift wäre nicht schlecht. Und dieser Bleistift ist verhängnisvoll, quasi der rote Faden des (orangen) Buches, weil er einerseits Jims Gedanken befreit, die er niederschreibt, andererseits das Leben des “Schenkers” kostet: dieser wird gelyncht deswegen.
Man taucht sofort in die Vorkriegszeit des US-Bürgerkrieges (1861-1865) ein, wird quasi auf dem Strom des Mississippi mitgerissen, sieht die Schaufelraddampfer, die brutalen Sklavenaufseher, die Hierarchie der einzelnen Klassen (arme/reiche Weisse und helle/dunkle Schwarze bzw. Nigger und Neger). Auch lernt man über die Besitzverhältnisse der Sklavenhalter etwas, dass die Sklaven wie ein Pfand, eine Hypothek oder ein Hund gelten.
Die einzelnen Episoden sind kurzweilig und nachvollziehbar. Unglaublich jedoch, dass da plötzlich, als nach einem Unglück auf dem Strom Jim und Huck wieder vereint werden – Jim hört einerseits Hucks Stimme und andererseits jene seines Freundes vor dem Ertrinken -, Jim Huck gesteht, er sei sein leiblicher Vater! Und genau das wirkt unwahrscheinlich, obwohl Huck am Anfang des Romans erwähnt, Jim sei ja nicht viel dunkler als er. Aber dass der Autor daraus eine Vaterschaft spinnt, war nicht zu erwarten. Und dass sich Huck dann plötzlich als Sklave sieht – Jim hat ihm die Geheimnisse der Sprache anvertraut – und auch so redet, ist ein Twist, der nicht so recht passen will. Das Narrativ erklärt dann, ein Sklave sei dann ein Sklave, wenn er sich als Sklave sieht usw.
Fazit: Fiktive Fortsetzung von Twains Klassiker, als eine Art Roadmovie, 20 Jahre früher angesetzt (der Klassiker kam in den 1880ern raus), mit einem kindlichen Huck, der nichts von diesem jugendlichen, spindeldürren Freigeist an Toms Seite hat. Was die Philosophen da zu suchen haben, woher der Sklave Jim, der nie beschrieben wird, ausser, dass Huck am Anfang sagt, er sei ja nicht viel dunkler als Huck selbst, sein Wissen hat, bleibt im Dunklen. Ein Sklave, der Nächte statt mit Frau und Kind lieber in der Bibliothek des Richters verbringt, um sich Wissen anzueignen? Dabei muss er doch erschöpft sein von seiner Arbeit auf dem Feld oder wo auch immer. Unglaubwürdig, unvorstellbar! Ebenso kein Hinweis darauf, was für ein Sklave er war – Haussklave oder Feldsklave -, obwohl er kräftig und stark war. Alles in allem ein Persiflage auf Twains Klassiker, nüchtern erzählt, ohne Ironie und Humor. Und dafür bekam er den Pulizer-Preis!?
Irina B.
5/5
28.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Worth reading
I've read the book in one setting, not because it's super short but because the story engaged me so much. It truly deserves to be shortlisted. More even: I would love the book to win The Booker Prize.
Änj
aus München
5/5
31.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Everyone should read this
Everyone should read this, this book was amazing. From the story to the. writing this book was a 5/5.
I think this version of Huckleberry Finn should be the one that should be read in schools.
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5/5
04.02.2026
Buch (Taschenbuch)
The Adventures of Huckleberry Finn (1884), a classic children's book revisited.
The story has been rewritten from the perspective of Huck(leberry)'s friend Jim/James. Born into slavery, Jim is an educated, self-made man searching for his true, free self under a new identity: “my name is James, just James”. Beautifully written and deeply disturbing. The perfect February reading for Black History Month.