Band 170
Von Andromeda Bis Utopia Eine Zeitreise durchs österreichische Fandom
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Altersempfehlung
12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
29.04.2023
Herausgeber
Alfred VejcharVerlag
P.machinerySeitenzahl
358 (Printausgabe)
Dateigröße
23404 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783957657800
Willkommen zur Geschichte des österreichischen Science-Fiction- und Fantasy-Fandoms! Herausgeber und Autor Alfred »Hyperfan« Vejchar stiess 1957 mit zwölf Jahren ins Fandom und gilt heute mit 77 als »Urgestein« der immer noch aktiven Szene. Im vorliegenden Buch beschreiben er und weitere Autoren - wie Franz Rottensteiner, Rainer Eisfeld, Herbert W. Franke, Dieter Braeg, Edi Lukschandl, Robert Christ, Hermann Urbanek und Reinhard Habeck - die Geschichte und Gegenwart der lebendigen Fangemeinschaft in Österreich, untermalt mit zahlreichen historischen und aktuellen Fotos.
Kundinnen und Kunden meinen
Bunter Strauß persönlicher…
Jonas R aus Göttingen am 08.11.2024
Bewertungsnummer: 2901201
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Bunter Strauß persönlicher Erinnerungen aus der Geschichte des SF-Fandoms in Österreich Das Buch ist eine Fundgrube an Geschichten aus dem deutschsprachigen (vor allem österreichischen) Science-Fiction-Fandom. Die meisten Texte stammen vom Herausgeber Alfred Vejchar, der seit den späten 1950ern im österreichischen Fandom aktiv ist. Gut ein Dutzend weiterer Autoren (und eine Autorin) tragen ebenfalls bei (teilweise als Wiederabdruck älterer Texte). So bekommen wir eine Reihe jeweils sehr persönlicher Perspektiven. Schade fand ich bei der Lektüre, dass diese Perspektiven insgesamt recht ähnlich sind. Lediglich in der Einschätzung der zeitweiligen Treffen des SFC Capella (S. 138ff. und S. 233) kann man Diskrepanzen finden, die aber wiederum sehr harmoniebetont auf persönliche Interessen reduziert scheinen. Ich hätte mir gewünscht, dass beispielsweise zu den mehrfach angeschnittenen Spannungen mit den "68ern" (AST, SerCon) nicht nur Vejchars Erinnerungen, sondern auch Positionen der Gegenseite einbezogen werden. Insgesamt ist es eine extrem männliche, weiße Sicht auf dieses Fandom. Frauen werden in erster Linie als Mütter oder Partnerinnen männlicher Akteure erwähnt, obwohl zwischen den Zeilen herauszulesen ist, welche gewaltige Rolle sie in der Geschichte des Fandoms spielten und spielen - wenn auch teilweise mit anderen Aktivitäten als männliche Fans. Da wäre meines Erachtens mehr drin gewesen - zumindest eine deutlichere Reflektion der Verhältnisse, die der Band darstellt. Auch etwas mehr Lektorat hätte ich mir gewünscht. In etlichen Beiträgen gibt es chronologische Sprünge und stilistische Schwächen. Expliziten Bezügen auf andere Beiträge im Buch fehlen die Seitenzahlen. Schade, aber verständlich ist, dass das Buch kein Register hat. Einen solchen Index zu erstellen ist ein hoher Aufwand. Trotzdem bedauere ich, dass verschiedene Erinnerungen an bestimmte Personen über das Buch verstreut und nicht leicht auffindbar sind. "Von Andromeda bis Utopia" ist also eher zum Schmökern, aber nicht zum Nachschlagen geeignet.