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Die Farbsplitter

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.06.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

19/12/1.3 cm

Gewicht

198 g

Farbe

Schwarz / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7578-1970-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.06.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

19/12/1.3 cm

Gewicht

198 g

Farbe

Schwarz / Olive

Auflage

1. Auflage

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Deutsch

ISBN

978-3-7578-1970-5

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Können "Freunde" einem das Leben retten und ihn doch zu einer Verzweiflungstat führen?

Andrea-lesemaus aus Pattensen am 12.09.2023

Bewertungsnummer: 2020384

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sie kennen sich nicht und doch stehen die vier Fremden gemeinsam am Grab eines Mannes, der im Alter von Mitte dreißig freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Die vier Personen, eine Frau und drei Männer haben die Namen, der Vamp, der Schläger, der Gläubige und der Suchende. Was aber haben diese vier Menschen mit unserem Hauptprotagonisten Cem zu tun? Cem ist verzweifelt und in tausend Teile zersplittert. Er hat alle Facetten des Seins erlebt. Macht, Begierde, Hoffnung und Sehnsucht. Und dennoch haben ihn diese in eine ausweglose Situation gebracht. Der Autor @nur_ein_poet beschreibt mit seinem Buch "DIE FARBSPLITTER" welche Gedanken sich in unserem Kopf ausbreiten können, dennoch ist es uns nicht möglich, diesen zu entfliehen und so kommt eins zum Anderen. Die Schmerzen, sprich "Farbsplitter" bahnen sich ihren Weg und die Suche nach "Lösungen" beginnt. In einzelnen Kapiteln werden uns die vier Menschen sehr ausführlich beschrieben, wobei jedoch in jedem einzelnen Cem letztendlich die Hauptrolle spielt. Wir dürfen sehr emotionales und auch aufwühlendes lesen, aber auch poetisches hat der Autor wunderbar mit eingebunden. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, was Gedankenkreisel, die uns in diesem Buch als ein Blick durch ein Kaleidoskop beschrieben wird, mit einem anstellen können und wie groß letztendlich die Verzweiflung sein kann. "DIE FARBSPLITTER" ist anfangs in der Erzählform, später aus der Ich - Perspektive verfasst, sodass ich oftmals das Gefühl hatte, Teil des Buches zu sein. Ich kann gar nicht anders und vergebe 5 /5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung, jedoch sollte der potentielle Leser psychisch gefestigt sein.

Können "Freunde" einem das Leben retten und ihn doch zu einer Verzweiflungstat führen?

Andrea-lesemaus aus Pattensen am 12.09.2023
Bewertungsnummer: 2020384
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sie kennen sich nicht und doch stehen die vier Fremden gemeinsam am Grab eines Mannes, der im Alter von Mitte dreißig freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Die vier Personen, eine Frau und drei Männer haben die Namen, der Vamp, der Schläger, der Gläubige und der Suchende. Was aber haben diese vier Menschen mit unserem Hauptprotagonisten Cem zu tun? Cem ist verzweifelt und in tausend Teile zersplittert. Er hat alle Facetten des Seins erlebt. Macht, Begierde, Hoffnung und Sehnsucht. Und dennoch haben ihn diese in eine ausweglose Situation gebracht. Der Autor @nur_ein_poet beschreibt mit seinem Buch "DIE FARBSPLITTER" welche Gedanken sich in unserem Kopf ausbreiten können, dennoch ist es uns nicht möglich, diesen zu entfliehen und so kommt eins zum Anderen. Die Schmerzen, sprich "Farbsplitter" bahnen sich ihren Weg und die Suche nach "Lösungen" beginnt. In einzelnen Kapiteln werden uns die vier Menschen sehr ausführlich beschrieben, wobei jedoch in jedem einzelnen Cem letztendlich die Hauptrolle spielt. Wir dürfen sehr emotionales und auch aufwühlendes lesen, aber auch poetisches hat der Autor wunderbar mit eingebunden. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, was Gedankenkreisel, die uns in diesem Buch als ein Blick durch ein Kaleidoskop beschrieben wird, mit einem anstellen können und wie groß letztendlich die Verzweiflung sein kann. "DIE FARBSPLITTER" ist anfangs in der Erzählform, später aus der Ich - Perspektive verfasst, sodass ich oftmals das Gefühl hatte, Teil des Buches zu sein. Ich kann gar nicht anders und vergebe 5 /5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung, jedoch sollte der potentielle Leser psychisch gefestigt sein.

Von Freunden die dem Protagonisten das Leben retten und ihm doch nicht helfen.

Rasch aus Mittelfranken am 01.08.2023

Bewertungsnummer: 1992366

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Sünde? Seele? Ich habe bestimmt schon für zehn Leute gesündigt, Hodscha, und meiner Seele wurde bereits Schlimmes angetan, verloren ist sie längst. Ich möchte nur noch frei sein.“, antwortete er ihm. (S.73) Der Autor Cem Yilmaz philosophiert schon immer gern und ist nicht @nur_ein_poet . In seinem zweiten Roman verlangt er uns mehr ab als im Roman „Das lachende Kind“. Er schreibt eine Geschichte über die Verselbstständigung von Welten in unseren Gedanken. Ich empfand, dass die Farbsplitter die Schmerzen von gemachten Erlebnissen sein könnten, denen wir versuchen zu entfliehen. Jeder sucht nach Lösungen, um zu verarbeiten. Dabei durchlaufen wir bestimmte Muster. Außenstehende mit ihren Reaktionen sind oft die, die uns erkennen lassen, was bei uns nicht im Lot ist. Wir dürfen herausfinden, welche Art von Erlebnis in unserem Leben die bedeutendste Rolle spielt und wie stark es unser Handeln beeinflusst. Sein Protagonist Can will seinem Dasein entfliehen, weil er sich nicht eindeutig zugehörig fühlt. Es fällt ihm schwer, seinen Platz zu finden, obwohl er sich mithilfe von vier besonderen Personen an verschiedenen Lebensmotiven ausprobiert. Im Zentrum steht dabei die Widersprüchlichkeit der islamischen Glaubenswelt und die widerlichen Auswüchse der westlichen Freiheit. Das Konkurrenzdenken der Beteiligten führt immer zu Leid und Schmerz. Selbst die Liebe ist nicht schmerzfrei. Wer darf bestimmen, was eine Sünde ist? Entstehen „Laster“ erst durch die Überhöhung eines bestimmten Lebensmotivs? Ich fand im Roman eine Parabel zur Überspitzung von Glaubens- und Anspruchsdenken, welche sich in Form von Extremen äußern. Sie sind zum Teil durch die Sprachwahl in fast körperlich spürbaren Schmerzen bei mir angekommen. Manche Textstellen sind durchdrungen von Poesie und in manchen Passagen hätte ich mir durchaus weniger banale Sprüche gewünscht. Oder zumindest eine intensivere bildliche Beschreibung der Situation. Vielleicht hat Cem Yilmaz es auch bewusst so geschrieben. Herzlichen Dank, das Lesen war immer eine Bereicherung für mich. Fazit: Den Roman ruhig ein zweites Mal lesen, um die Intensität der Botschaften zu begreifen.

Von Freunden die dem Protagonisten das Leben retten und ihm doch nicht helfen.

Rasch aus Mittelfranken am 01.08.2023
Bewertungsnummer: 1992366
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Sünde? Seele? Ich habe bestimmt schon für zehn Leute gesündigt, Hodscha, und meiner Seele wurde bereits Schlimmes angetan, verloren ist sie längst. Ich möchte nur noch frei sein.“, antwortete er ihm. (S.73) Der Autor Cem Yilmaz philosophiert schon immer gern und ist nicht @nur_ein_poet . In seinem zweiten Roman verlangt er uns mehr ab als im Roman „Das lachende Kind“. Er schreibt eine Geschichte über die Verselbstständigung von Welten in unseren Gedanken. Ich empfand, dass die Farbsplitter die Schmerzen von gemachten Erlebnissen sein könnten, denen wir versuchen zu entfliehen. Jeder sucht nach Lösungen, um zu verarbeiten. Dabei durchlaufen wir bestimmte Muster. Außenstehende mit ihren Reaktionen sind oft die, die uns erkennen lassen, was bei uns nicht im Lot ist. Wir dürfen herausfinden, welche Art von Erlebnis in unserem Leben die bedeutendste Rolle spielt und wie stark es unser Handeln beeinflusst. Sein Protagonist Can will seinem Dasein entfliehen, weil er sich nicht eindeutig zugehörig fühlt. Es fällt ihm schwer, seinen Platz zu finden, obwohl er sich mithilfe von vier besonderen Personen an verschiedenen Lebensmotiven ausprobiert. Im Zentrum steht dabei die Widersprüchlichkeit der islamischen Glaubenswelt und die widerlichen Auswüchse der westlichen Freiheit. Das Konkurrenzdenken der Beteiligten führt immer zu Leid und Schmerz. Selbst die Liebe ist nicht schmerzfrei. Wer darf bestimmen, was eine Sünde ist? Entstehen „Laster“ erst durch die Überhöhung eines bestimmten Lebensmotivs? Ich fand im Roman eine Parabel zur Überspitzung von Glaubens- und Anspruchsdenken, welche sich in Form von Extremen äußern. Sie sind zum Teil durch die Sprachwahl in fast körperlich spürbaren Schmerzen bei mir angekommen. Manche Textstellen sind durchdrungen von Poesie und in manchen Passagen hätte ich mir durchaus weniger banale Sprüche gewünscht. Oder zumindest eine intensivere bildliche Beschreibung der Situation. Vielleicht hat Cem Yilmaz es auch bewusst so geschrieben. Herzlichen Dank, das Lesen war immer eine Bereicherung für mich. Fazit: Den Roman ruhig ein zweites Mal lesen, um die Intensität der Botschaften zu begreifen.

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Die Farbsplitter

von Cem Yilmaz

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