Band 21
Axel Hägerström. Eine Studie zur schwedischen Philosophie der Gegenwart Thorilds Stellung in der Geistesgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts
Aus der Reihe
Ernst Cassirer, Gesammelte Werke. Hamburger Ausgabe
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.06.2023
Herausgeber
Birgit ReckiVerlag
Felix MeinerSeitenzahl
265 (Printausgabe)
Dateigröße
720 KB
Auflage
Unverändertes eBook der 1. Auflage von 2005
Sprache
Deutsch
EAN
9783787320356
Die beiden Schriften zu Axel Hägerström und Thomas Thorild hat Cassirer im schwedischen Exil verfasst. In seinem Versuch, Axel Hägerström (1868-1939), den Hauptvertreter der »Uppsala-Schule«, in der modernen Philosophie zu verorten, ergreift Cassirer die Gelegenheit, die Grundgedanken seiner »Philosophie der symbolischen Formen« schärfer zu fassen und auf neue Gebiete anzuwenden. Er profiliert sein Verständnis von Metaphysik und legt die eigene Position zum Problem des Realitätsbegriffs kurz und prägnant dar. Insbesondere für Cassirers Betrachtung ethischer und rechtphilosophischer Probleme ist die Auseinandersetzung mit Hägerström von Bedeutung.
Die Arbeit zu dem schwedischen Dichter-Philosophen Thomas Thorild (1759-1808) ist ein Zeugnis der Cassirerschen Methode, einzelne Denker als individuelle Persönlichkeiten, aber auch in dem geistesgeschichtlichen Prozess, in dem sie stehen, zu begreifen: Das Ganze von Thorilds Lehre, so schreibt er, »muss genetisch genommen werden. Wir müssen versuchen, es vor uns aufzubauen, um den inneren Denkprozess zu verstehen, dem es entstammt: einen Prozess, der niemals dem Denken allein entstammt, sondern den Thorild mit seiner ganzen Persönlichkeit und seinem spezifischen Lebensgefühl durchdrungen hat.«
Die Arbeit zu dem schwedischen Dichter-Philosophen Thomas Thorild (1759-1808) ist ein Zeugnis der Cassirerschen Methode, einzelne Denker als individuelle Persönlichkeiten, aber auch in dem geistesgeschichtlichen Prozess, in dem sie stehen, zu begreifen: Das Ganze von Thorilds Lehre, so schreibt er, »muss genetisch genommen werden. Wir müssen versuchen, es vor uns aufzubauen, um den inneren Denkprozess zu verstehen, dem es entstammt: einen Prozess, der niemals dem Denken allein entstammt, sondern den Thorild mit seiner ganzen Persönlichkeit und seinem spezifischen Lebensgefühl durchdrungen hat.«
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