Mechanismen des institutionellen Antiziganismus Kommunale Praktiken und EU-Binnenmigration am Beispiel einer westdeutschen Großstadt
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.06.2023
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
212 (Printausgabe)
Dateigröße
1731 KB
Auflage
1. Auflage 2023
Sprache
Deutsch
EAN
9783658416461
Unter Schlagworten wie "Armutszuwanderung aus Südosteuropa" entwickelte sich verstärkt seit 2013 ein politischer Abwehrdiskurs in Bezug auf die EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien in deutsche Grossstädte. In diesem Buch gehen die Autoren anhand einer Einzelfallstudie der Frage nach, wie dieser Diskurs die kommunale Praxis in einer westdeutschen Grossstadt strukturierte. Durch umfangreiche empirische Erhebungen konnten sie einen Prozess des institutionellen Antiziganismus rekonstruieren, in dessen Zuge die Diskriminierung von sogenannten "Armutszuwanderern" - ein verwaltungssprachliches Substitut für das Stigma "Roma" - sukzessive ausgeweitet wurde. Dieser Prozess besteht aus wechselseitig sich verstärkenden Grenzziehungs- und Ausschlusspraktiken, die aus Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus bestens bekannt sind und an die Tradition kommunaler Gefahrenabwehr anknüpfen.
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