Band 6
Über die Wahrheit. Teilband 6
Aus der Reihe
Quaestiones disputatae
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Sprache:Deutsch
Fr. 70.00
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.01.2015
Herausgeber
Rolf SchönbergerVerlag
Felix MeinerSeitenzahl
383 (Printausgabe)
Dateigröße
3080 KB
Auflage
Unverändertes eBook der 1. Auflage von 2015
Übersetzt von
Paul Hellmeier + weitere
Sprache
Deutsch
EAN
9783787333639
In diesem Band werden die abschliessenden Erörterungen der >Untersuchungen über die Wahrheit< vorgelegt, die Thomas von Aquin zwischen 1256 und 1259 in Paris verfasst hat. Obwohl der Gesamtzusammenhang keiner strengen Systematik folgt, lässt sich klar eine Zweiteilung erkennen. Nachdem im ersten Themenblock Fragen im Zusammenhang der Erkenntnis nachgegangen wird, geht es im zweiten Themenblock, einsetzend mit der Frage 21 >Über das Gute< (Bd. V, erschienen 2012) um Problemstellungen im Umfeld der menschlichen Bestimmung. In den beiden ersten Quaestionen zur Sinnlichkeit und zu den Affekten (25. und 26. Frage) wird Thomas als ein sensibler Phänomenologe sichtbar, der mit einer grossen Fülle an Beobachtungen aufwarten kann. Die sinnliche Dimension des Menschseins bekommt auch anderwärts in dieser Epoche eine Eigenbedeutung, doch bildet die Theorie des Thomas von der Einheit des Menschen die entscheidende Voraussetzung dafür, diesen Fragestellungen eine besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden.
Die abschliessenden Untersuchungen (27.-29. Frage) haben den Begriff der Gnade zum Gegenstand. Hier wird auf eine geradezu klassische Weise formuliert, wie innerhalb der christlichen Tradition es zu denken ist, dass der Mensch seine Bestimmung erreicht, zu der er aus eigener Selbstbestimmung nicht imstande ist. Dabei handelt es sich aber nicht um eine theologische Spezialfrage, denn die von Thomas aus der Antike rezipierten Konzepte der menschlichen Vermögen und Handlungsweisen werden hierzu neu durchdacht. Was die bereits zweite Auseinandersetzung des Thomas mit den genannten Fragen erbracht hat, wird hier in einer neuen und vollständigen Übersetzung vorgelegt.
Die abschliessenden Untersuchungen (27.-29. Frage) haben den Begriff der Gnade zum Gegenstand. Hier wird auf eine geradezu klassische Weise formuliert, wie innerhalb der christlichen Tradition es zu denken ist, dass der Mensch seine Bestimmung erreicht, zu der er aus eigener Selbstbestimmung nicht imstande ist. Dabei handelt es sich aber nicht um eine theologische Spezialfrage, denn die von Thomas aus der Antike rezipierten Konzepte der menschlichen Vermögen und Handlungsweisen werden hierzu neu durchdacht. Was die bereits zweite Auseinandersetzung des Thomas mit den genannten Fragen erbracht hat, wird hier in einer neuen und vollständigen Übersetzung vorgelegt.
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