Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.07.2023
Verlag
Polar VerlagSeitenzahl
481 (Printausgabe)
Dateigröße
1264 KB
Übersetzt von
Andrea Stumpf
Sprache
Deutsch
EAN
9783948392789
William Boyle sagt über sich, er versuche, darüber zu schreiben, wie schlechte Menschen gute Dinge und gute Menschen schlechte Dinge tun. Sein neuer Roman "Shoot The Moonlight Out" beginnt im Juli 1996 im Süden Brooklyns und springt dann fünf Jahre voran, in den Sommer 2001. Kurz vor den Anschlägen vom 11. September, nach denen sich das Leben in New York für alle änderte. Der vierzehnjährige Bobby Santovasco wirft mit seinem Freund Zeke zum Zeitvertreib gerne Steine von einer Brücke auf Autos, die vom Belt Parkway fahren. Was als Wette beginnt, ob sie ein offenes Fenster treffen, führt zum Tod einer 19jährigen Fahrerin. Das tragische Ereignis schlägt Wellen in den Familien der Nachbarschaft. Jack Cornacchia, Witwer, Vater der toten Amalia, übt gerne Selbstjustiz und lässt sich von anderen dafür bezahlen. Bobbys und Jacks Wege kreuzen sich fünf Jahre später wieder, als Bobby plant, einen Safe auszurauben, um mit seiner Freundin aus Brooklyn abzuhauen. Ein literarischer Showdown.
Kundinnen und Kunden meinen
Großstadtroman
Heidrun aus Klingenberg am 13.04.2024
Bewertungsnummer: 2177063
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beginnt damit, dass zwei Jungen Steine von einer Brücke werfen. Dadurch wird eine junge Frau getötet. Die eigentliche Handlung spielt 5 Jahre später. Die Ereignisse werden aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Die einzelnen Kapitel sind mit dem Namen überschrieben, so dass man den Überblick nicht verliert. Die Personen haben auf dem ersten Blick nicht miteinander zu tun. Ihr Schicksal verbindet sich immer weiter bis es zum Showdown kommt.
Der Autor beschreibt das Stadtviertel sehr bildhaft. Die Personen werden in ihrer Entwicklung und den Beziehungen zueinander gut beschrieben. Obwohl es sehr viel Gewalt gibt, ist das Buch kein Krimi. Es werden die Zustände in dem heruntergekommenen Viertel mit allen Facetten beschrieben.
Der Schreibstil ist relativ einfach. Man kann das Buch einfach wegschmöckern. Nur ist es kein Wohlfühlbuch. Mir hat es sehr gut gefallen. Durch den englischen Titel habe ich es nur durch Zufall entdeckt. Das Buch ist abseits des Mainstreams, aber einer Beachtung wert.