Therapieverlauf einer musiktherapeutischen Behandlung im Abbild der musikalischen Interaktion Vergleich von drei Phasen einer Musiktherapie mit dem Musiktherapiekodiersystem MUSIKOS
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.07.2023
Verlag
Diplom.deSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
141423 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783961164806
In der vorliegenden Studie von 1996 wurde der musikalische Ausdruck einer Patientin im Vergleich dreier Phasen einer Musiktherapie verglichen. Dabei war die mittlere Therapiephase durch die Diagnose einer von der Patientin als lebensbedrohlich erlebten Erkrankung gekennzeichnet. Die beiden anderen Therapiephasen wurden in gleichen zeitlichen Abständen zu dieser als Krise erlebten Diagnosestellung ausgewählt.
Um den Fremdeindruck des musikalischen Ausdrucks der Patientin abzubilden wurde ein quantifizierendes Messinstrument, das Musiktherapiekodiersystem MUSIKOS verwendet. Anhand von randomisierten Videoausschnitten gemeinsamer Therapiemusik von Patientin und Therapeutin wurden Rater aufgefordert, ihren Eindruck auf diesem Instrument wiederzugeben.
Trotz fast durchweg sehr geringer Effekte liessen sich zum Teil sogar hoch signifikante Veränderungen nachweisen:
Vor allem von mittlerer zu später Therapiephase wird der musikalische Ausdruck bzw. das musikalische Beziehungsverhalten der Patientin als selbstsicherer, dominierender, entschlossener, lockerer, aktiver, ausdrucksvoller, beweglicher, lebhafter, raumgreifender, zugewandter und zugänglicher erlebt. In der Wahrnehmung der Fremdeinschätzer verändert sich das musikalische Verhalten der Patientin im Vergleich dieser beiden Phasen zu mehr Nähe und mehr Aktivität.
Um den Fremdeindruck des musikalischen Ausdrucks der Patientin abzubilden wurde ein quantifizierendes Messinstrument, das Musiktherapiekodiersystem MUSIKOS verwendet. Anhand von randomisierten Videoausschnitten gemeinsamer Therapiemusik von Patientin und Therapeutin wurden Rater aufgefordert, ihren Eindruck auf diesem Instrument wiederzugeben.
Trotz fast durchweg sehr geringer Effekte liessen sich zum Teil sogar hoch signifikante Veränderungen nachweisen:
Vor allem von mittlerer zu später Therapiephase wird der musikalische Ausdruck bzw. das musikalische Beziehungsverhalten der Patientin als selbstsicherer, dominierender, entschlossener, lockerer, aktiver, ausdrucksvoller, beweglicher, lebhafter, raumgreifender, zugewandter und zugänglicher erlebt. In der Wahrnehmung der Fremdeinschätzer verändert sich das musikalische Verhalten der Patientin im Vergleich dieser beiden Phasen zu mehr Nähe und mehr Aktivität.
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