Steht Thriller drauf, aber es ist so viel mehr drin. Horror-Fantasy der feinsten Sorte.
Also für mich ist es eins der besten Gruselbücher, die ich bis jetzt gelesen habe.
Die 10 Schriftsteller, die einen Workshop bzw. Wettbewerb mitmachen in einem grusligen abgelegenen Haus bei einem berühmten Schriftsteller, denken natürlich, sie haben das große Los gezogen. Dem ist natürlich nicht so. Die Charaktere sind alle verschieden, manche sympathischer, andere nicht, aber eins haben sie gemeinsam, jeder hat etwas zu verbergen oder eine turbulente Vergangenheit. Auch die ganzen Storys nach und nach zu erfahren war interessant. Wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen. Ich finde, das Buch hat etwas von Stephen King der alten Schule. Auch grade die Horroridee, wo man auch bis zum Schluss nicht genau weiß, was genau der Horror ist oder ob es doch nur eingebildet war.
Ich bin wirklich begeistert und möchte gerne mehr davon lesen.
Lea S. P.
aus Cunewalde
3/5
27.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Das war leider nicht ganz meins
Eine Mischung aus Horror, Thriller und dem Thema Geschichten/Bücher schreiben? Als ich den Klappentext gelesen hatte, sprach es mich sofort an, da es drei Dinge vereint, die ich sehr mag. So war ich also total gespannt auf die Geschichte und was da alles passieren würde. Doch zunächst fiel mir das rein kommen am Anfang eine ganze Weile ziemlich schwer. Ich habe mich etwas in die Geschichte rein geworfen gefühlt. Als ich dann damit beschäftigt war trotzdem rein zu kommen, war das nächste Kapitel plötzlich aus einer anderen Sicht eines anderen Protagonisten. Da und auch in den nachfolgenden Kapiteln brauchte ich da immer wieder etwas bevor ich wusste aus welcher Sicht es jeweils war. Auch da leider keine Namen über den jeweiligen Kapiteln stehen. Das Thema selbst und auch Wells fand ich sehr interessant. Natürlich verbarg sich hinter Wells mehr als zu nächst schien. Die zehn Autoren sind jeweils sehr unterschiedlich. Sowohl von ihrem Charakter als auch von ihrem Alter, ihrer Herkunft wie ihrem Weg als Autor. Es war alles schon ganz interessant, doch so richtig konnte es mich nicht überzeugen. Es hatte ift eher langatmige Stellen bis es erst gegen Ende doch spannend wurde. Ich war oft etwas verwirrt und da ich mich immer in die jeweiligen Sichten rein finden musste, auch immee wieder raus. Insgesamt konnte es mich leider nicht ganz überzeugen.
Icedragon
aus Kleinkmehlen
3/5
01.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Auf dieses Buch war ich…
Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt - Klappentext und Cover haben mich neugierig gemacht - mit Spukhausstorys bekommt man mich recht schnell. Nicht so schnell bin ich dann tatsächlich in das Buch hineingekommen. Es war von allem zu viel - Protagonisten, Hintergrundgeschichten, Hinterhältigkeit, Geheimnisse. Auch die Story kam für mich am Anfang zu kurz. So ab der Hälfte wurde es besser und es kam auch Spannung auf und die Grundidee zum Tragen - die (nicht überraschend) so gar nichts mit ein Spukhaus zu tun hat, aber nicht minder faszinierend ist. Der Höhepunkt war dann auch so heftig, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Trotzdem bin ich mit den Hauptcharakteren spät warm geworden (mit manchen gar nicht) und der Gegenspieler selbst hatte für mich zu wenig Auftritte, dafür aber mehr als genug Handlanger. Insgesamt fielen nebenbei viele Anmerkungen über verschiedene Bücher im Horrorgenre, nicht zuletzt über "Im Spukhaus" wenn auch in anderer Verpackung. Wie auch in seinem anderen Buch hatte ich hier etwas ganz anderes erwartet und wurde zum Ende hin überrascht, dass auch das Unerwartete gut ist. Vom Text her lässt es sich sehr flüssig lesen, aber manchmal nutzt er Wörter, bei denen selbst meine Mama nachschlagen musste ^^ Auch das die Handlung eigentlich erst im zweiten Teil des Buches wirklich aufkam und die Charaktere, die mir teilweise mehr als unsympathisch waren haben mir den Einstieg schwer gemacht. Auch aus manchen Dialogen bin ich nicht schlau geworden und kann mir einfach nicht vorstellen, dass Menschen so miteinander reden. Für mich ein gutes Buch, das seine Stärken erst spät zeigt. Dafür bekommt es 3,5 von 5 ⭐. Für Horrorliebhaber auf jeden Fall geeignet, für Einsteiger und schwache Nerven eher nicht.