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Produktbild: Rosenemil

Rosenemil Erotischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.07.2023

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

643 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028309497

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.07.2023

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

643 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028309497

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Ein Berlin Roman mit Dreck, Herz und Absturz

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.05.2026

Bewertungsnummer: 3148109

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Berlin, 1903, schmutzige Straßen, schiefe Gestalten und mittendrin Emil Lehmann, der als Rosenemil irgendwie versucht, durchs Leben zu kommen. Klingt erstmal nach altem Klassiker, riecht aber beim Lesen eher nach kaltem Rauch, Hinterzimmer, nassem Pflaster und diesem unguten Gefühl, dass gleich jemand eine richtig schlechte Entscheidung trifft. Georg Hermann nimmt einen nicht an die Hand, er schubst einen eher direkt in diese Berliner Unterwelt hinein. Da stehen Ganoven, Zuhälter, Prostituierte und kleine Glücksritter nicht dekorativ herum, sondern wirken erschreckend lebendig. Man merkt schnell, hier wird nichts weichgespült. Das ist rau, beobachtend, manchmal bitter und trotzdem seltsam schön erzählt. Rosenemil selbst ist keine Figur, die man einfach nur mag oder verurteilt. Genau das macht ihn spannend. Da ist dieser Wunsch nach Aufstieg, nach Bedeutung, nach einem besseren Platz im Leben. Und gleichzeitig spürt man schon früh, dass dieser Weg nicht nach oben führt, sondern eher mit Karacho in den Abgrund. Innerlich sitzt man da und denkt: Junge, lass es. Aber natürlich hört er nicht. Besonders stark ist die Atmosphäre. Dieses alte Berlin lebt hier nicht wie eine hübsche Postkarte, sondern wie ein dreckiges, lautes, trauriges Biest. Der Stil ist anspruchsvoll, aber nicht trocken. Man muss sich darauf einlassen, dann bekommt man ein echtes Stück Literatur mit Kante, Dreck unter den Fingernägeln und erstaunlich viel Herzschmerz zwischen den Zeilen. Für mich ein intensiver Berlin Roman, der nicht kuschelt, sondern zeigt, wie schnell ein Mensch zwischen Hoffnung, Milieu und falschen Entscheidungen verloren gehen kann.

Ein Berlin Roman mit Dreck, Herz und Absturz

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.05.2026
Bewertungsnummer: 3148109
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Berlin, 1903, schmutzige Straßen, schiefe Gestalten und mittendrin Emil Lehmann, der als Rosenemil irgendwie versucht, durchs Leben zu kommen. Klingt erstmal nach altem Klassiker, riecht aber beim Lesen eher nach kaltem Rauch, Hinterzimmer, nassem Pflaster und diesem unguten Gefühl, dass gleich jemand eine richtig schlechte Entscheidung trifft. Georg Hermann nimmt einen nicht an die Hand, er schubst einen eher direkt in diese Berliner Unterwelt hinein. Da stehen Ganoven, Zuhälter, Prostituierte und kleine Glücksritter nicht dekorativ herum, sondern wirken erschreckend lebendig. Man merkt schnell, hier wird nichts weichgespült. Das ist rau, beobachtend, manchmal bitter und trotzdem seltsam schön erzählt. Rosenemil selbst ist keine Figur, die man einfach nur mag oder verurteilt. Genau das macht ihn spannend. Da ist dieser Wunsch nach Aufstieg, nach Bedeutung, nach einem besseren Platz im Leben. Und gleichzeitig spürt man schon früh, dass dieser Weg nicht nach oben führt, sondern eher mit Karacho in den Abgrund. Innerlich sitzt man da und denkt: Junge, lass es. Aber natürlich hört er nicht. Besonders stark ist die Atmosphäre. Dieses alte Berlin lebt hier nicht wie eine hübsche Postkarte, sondern wie ein dreckiges, lautes, trauriges Biest. Der Stil ist anspruchsvoll, aber nicht trocken. Man muss sich darauf einlassen, dann bekommt man ein echtes Stück Literatur mit Kante, Dreck unter den Fingernägeln und erstaunlich viel Herzschmerz zwischen den Zeilen. Für mich ein intensiver Berlin Roman, der nicht kuschelt, sondern zeigt, wie schnell ein Mensch zwischen Hoffnung, Milieu und falschen Entscheidungen verloren gehen kann.

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Rosenemil

von Georg Hermann

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