Das Gralskonzept Richard Wagners im Lohengrin-Vorspiel und dessen Bedeutung für die Opernhandlung. Eine musikanalytische Untersuchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
2172 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346908865
Der Gral lässt sich aus zahlreichen wissenschaftlichen Perspektiven betrachten - so analysiert die Geschichtswissenschaft die Ursprünge der Gralslegende und mögliche Faktenlagen, die Literaturwissenschaft untersucht den Gral als Motiv, die Religionswissenschaft erforscht seine religiöse Bedeutung in Form von Verbindungen zu christlichen Symbolen und Riten. Auch in der Architektur und Psychologie existieren wissenschaftliche Strömungen, die sich mit dem Gralsmythos auseinandersetzen. Bei dieser Mannigfaltigkeit der Blickwinkel muss im Rahmen dieser Arbeit ein musikwissenschaftlicher Fokus gewählt werden. Musikwissenschaftliche Betrachtungen des Grals in Wagners Lohengrin wurden in der Vergangenheit zwar angestellt, allerdings beschränkten sich diese auf Randbemerkungen oder kürzere Ausführungen. Wagners Auseinandersetzung mit dem Gral findet zwar erst im Parsifal ihren Höhepunkt, das Lohengrin-Vorspiel scheint aber als Forschungsgegenstand insofern fruchtbar, als es eine musikalische Darstellung des mystischen Gegenstandes bzw. dessen Aura darstellt. In dieser dezidierten Weise kommt dem Gral im Parsifal keine Aufmerksamkeit mehr zu. Die vorliegende Untersuchung bedient sich daher einer musikanalytischen Perspektive, mithilfe derer das Gralskonzept Wagners untersucht werden soll.
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