Alle Bücher von Laura Purcell haben mir bis jetzt sehr gut gefallen und auch dieses besticht durch eine spannende, ergreifende Geschichte und einer dichten Athmosphäre, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Eine kluge, gruselige Lektüre
Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 14.10.2025
Bewertungsnummer: 2625296
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Laura Purcell hat mit Das Porzellanhaus erneut bewiesen, dass sie eine Meisterin des viktorianischen Schauerromans ist. Schon das Cover ist ein echter Blickfang – es spiegelt die düstere Atmosphäre und den geheimnisvollen Inhalt perfekt wider. Die hochwertige Ausstattung mit bedrucktem Farbschnitt und Leseband macht das Buch auch optisch zu einem Erlebnis.
Dr. Pinecroftt zieht nach dem Verlust seiner Familie mit seiner Tochter Louise in das abgelegene Morvoren House ein – ein Anwesen, das einsam über den Klippen Cornwalls thront. Dort verfolgt er einen fragwürdigen Plan zur Heilung der Schwindsucht, der weitreichende und unheimliche Folgen hat. Jahrzehnte später tritt Hester Why als Pflegerin in das Haus ein und wird mit den Schatten der Vergangenheit konfrontiert.
Ich empfand den Roman als eine kluge, gruselige Lektüre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Laura Purcell versteht es meisterhaft, eine dichte, unheimliche Atmosphäre zu schaffen, die von Anfang bis Ende anhält. Besonders gelungen fand ich die Zeitsprünge, die die Spannung steigern und die Geschichte vielschichtig machen. Auch der historische Aspekt – der Umgang mit Tuberkulose im 19. Jahrhundert – war faszinierend und gut recherchiert.
Purcells Stil ist düster, psychologisch tiefgehend und mit einem Hauch von Horror. Für mich war dieses Buch die perfekte Wahl für den Halloween-Monat – atmosphärisch, beängstigend und absolut fesselnd.
Ein atmosphärisch dichter viktorianischer Schauerroman mit medizinischem Wahnsinn, düsteren Geheimnissen und einer Prise Übernatürlichem. Für Fans von Gothic Fiction und psychologischen Thrillern ein absolutes Muss.