Wie man Mensch wird Auf den Spuren der Humanisten
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.08.2023
Verlag
C.H.Beck DigitalSeitenzahl
496 (Printausgabe)
Dateigröße
48142 KB
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Rita Seuss
Sprache
Deutsch
EAN
9783406805523
Wer Entscheidungen lieber aus Verantwortung und Mitgefühl als nach Gesetzen und Geboten trifft, wer das Leben einzelner Menschen interessanter findet als kollektive Visionen, und wer davon träumt, unbekannte Welten zu entdecken, der steht, ob er will oder nicht, in der Tradition des Humanismus. Sarah Bakewell macht mit den wichtigsten Humanisten bekannt, die uns bis heute etwas zu sagen haben - von den Literaten und Künstlern der Renaissance bis zu engagierten Denkerinnen und Denkern des 20. Jahrhunderts. Ihr fesselndes, vor klugen Gedanken und ungewöhnlichen Geschichten vibrierendes Buch ist eine verführerische Einladung zu einem menschlichen - glücklichen, freien, neugierigen - Leben und Denken.
Vor 700 Jahren kam die unverschämte Idee auf, dass der Mensch im Kern gut und frei ist und dass er auf der Suche nach Glück allein mit dem Kompass der Vernunft durch stürmische Zeiten steuern kann. Sarah Bakewell macht mit den italienischen Humanisten bekannt, die diese Idee in die Welt setzten, und beschreibt, wie inspirierend deren Neugierde, Forschergeist und Optimismus bis in die Gegenwart gewirkt haben, trotz aller Anfeindungen durch Theologen, Tyrannen und Ideologen. Sie erzählt von den mutigen Lebenswegen und überraschenden Entdeckungen der Humanisten und geht so deren grosser Frage nach, wie man Mensch wird. Denn wir werden zwar als Menschen geboren, aber erst in einer Welt voller Beziehungen, Geschichten, Wissen, Liedern oder Bildern können wir wirklich Mensch werden: aufgeschlossen, neugierig, frei und glücklich im Hier und Jetzt.
Vor 700 Jahren kam die unverschämte Idee auf, dass der Mensch im Kern gut und frei ist und dass er auf der Suche nach Glück allein mit dem Kompass der Vernunft durch stürmische Zeiten steuern kann. Sarah Bakewell macht mit den italienischen Humanisten bekannt, die diese Idee in die Welt setzten, und beschreibt, wie inspirierend deren Neugierde, Forschergeist und Optimismus bis in die Gegenwart gewirkt haben, trotz aller Anfeindungen durch Theologen, Tyrannen und Ideologen. Sie erzählt von den mutigen Lebenswegen und überraschenden Entdeckungen der Humanisten und geht so deren grosser Frage nach, wie man Mensch wird. Denn wir werden zwar als Menschen geboren, aber erst in einer Welt voller Beziehungen, Geschichten, Wissen, Liedern oder Bildern können wir wirklich Mensch werden: aufgeschlossen, neugierig, frei und glücklich im Hier und Jetzt.
Kundinnen und Kunden meinen
Lesenswertes Werk der wundervollen Bakewell
Bewertung aus Ahrensburg am 12.11.2023
Bewertungsnummer: 2067246
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon einige Bücher der Autorin Sarah Bakewell gelesen und mit dem Buch "Das Cafe der Existenzialisten" hatte sie mich völlig begeistern können. Ich habe mich sehr über ihr neuestes Buch gefreut, um mehr über den Humanismus zu erfahren.
Die Autorin Bakewell nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Reise. Siebenhundert Jahre Humanismus werden in diesem Buch vorgestellt, mit all seinen wichtigsten Vertretern und charakteristischen Zeitepochen.
Ich fand das Buch insgesamt der interessant und spannend. Ausgehend vom 14. Jahrhundert bis in die Neuzeit werden eine Vielzahl an bekannten und weniger bekannten Humanisten präsentiert. Dabei spielen natürlich auch die unterschiedlichen Zeitepochen eine Rolle. Die hier entstandenen Denkanstöße und Ansätze haben viele Ideen und Überzeugung geprägt, denn zu den einflussreichsten Humanisten gehörten z.B. Erasmus von Rotterdam wie auch Jean-Paul Sartre.
Im Gegensatz zu "Das Cafe der Existenzialisten" liest sich Bakewells neuestes Buch leider nicht ganz so rund wie erhofft. Es ähnelt vom Schreibstil mehr einem reinen Sachbuch und ich habe an einigen Stellen Bakewells mitreißenden Elan vermisst. Ich fand es sehr spannend mehr über den Humanismus und vor allem seine Geschichte zu erfahren. Die Autorin hat sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben und sehr viel recherchiert, um dieses sehr lesenswerte Werk zu Papier zu bringen. Ein spannender Abriss, den ich nur weiterempfehlen kann.