Band 1
Die Passage Eine Graphic Novel aus dem Bone Orchard Mythos
Aus der Reihe
Bone Orchard Mythos
1
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.06.2023
Verlag
Splitter VerlagSeitenzahl
96 (Printausgabe)
Dateigröße
73206 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783987218804
Eine winzige Insel im sturmgepeitschten Meer, ein einsamer Leuchtturm, nur von einer verschrobenen Wärterin bewohnt, und ein junger Geologe, der ein mysteriöses Phänomen untersuchen soll: Einen Schacht im Felsgranit, der scheinbar endlos tief führt... und eine unwiderstehliche Anziehungskraft besitzt. Was lauert an seinem Grund? Und wird der Wissenschaftler seinem Sog entkommen können?
Der »Bone Orchard Mythos« ist das Opus Magnum des gefeierten Kreativteams Jeff Lemire und Andrea Sorrentino, das mit »Gideon Falls« den Horrorcomic neu definierte. Ein Comic-Universum voller dunkler Mysterien, ohne Einschränkungen in Form und Stil, das nur darauf wartet, erforscht zu werden. Doch seid gewarnt: Was dort zu finden ist, könnte eure Vorstellungskraft übersteigen.
Abgeschlossene Graphic Novel im »Bone Orchard Mythos«-Universum
Der »Bone Orchard Mythos« ist das Opus Magnum des gefeierten Kreativteams Jeff Lemire und Andrea Sorrentino, das mit »Gideon Falls« den Horrorcomic neu definierte. Ein Comic-Universum voller dunkler Mysterien, ohne Einschränkungen in Form und Stil, das nur darauf wartet, erforscht zu werden. Doch seid gewarnt: Was dort zu finden ist, könnte eure Vorstellungskraft übersteigen.
Abgeschlossene Graphic Novel im »Bone Orchard Mythos«-Universum
Kundinnen und Kunden meinen
Düsterer und künstlerischer Einstieg in den Bone Orchard Mythos
caught_in_fairytales aus München am 09.12.2023
Bewertungsnummer: 2084806
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
3,5 Sterne, Rezensionsexemplar
„Die Menschen leben an allen möglichen seltsamen Orten. Ich lebe hier. Ich brauche nicht viel mehr.“ (Sal, S. 36)
Zeichnungen
Die düstere Atmosphäre der Geschichte wird durch triste Farben abgebildet; der gelegentliche rote Kontrast markiert die schnelleren oder blutigeren Szenen, während Türkis einen Hinweis auf Rückblicke gibt. Letztere verbinden die Realität des Protagonisten oft künstlerisch mit traumatischen Sequenzen aus seiner Kindheit. Jedoch ist das meiste nicht allzu bildhaft oder brutal, vieles ist in künstlerischen Umrissen gezeichnet; und vor allem das Spiel mit der Panelgestaltung hat mich sehr begeistern können.
Fazit
„Die Passage“ ist vor allem aus künstlerischer und interpretatorischer Sicht spannend. Der Plot ist aufgrund der Kürze der Graphic Novel nämlich kurz. Es gibt verhältnismäßig wenig Text, wenig Dialoge. Die Ereignisse werden aus der Perspektive des Protagonisten als Ich-Erzähler erzählt. Dafür lassen sich einige symbolische Motive erkennen: die Augen als Spiegel der Seele bzw. als Suche nach der Schuld/der Lösung/der Erkenntnis; die Tiefe und Unruhen, sowohl der See als auch des tiefen Lochs und der Seele; die Raben als Zeichen der Aufruhr und Dunkelheit; das tiefe Loch als eine Art „rabbit hole“ in eine andere Welt … Ich könnte ewig so weiter machen. Wo ich noch unsicher bin, ob es mir gefällt, ist dieses klischierte „mad woman in the attic“-Thema. Alte Frauenfiguren sind so oft (vereinfacht ausgedrückt) entweder liebevolle Großmütter oder böse Hexen (sei es metaphorisch oder wirklich). Hm.
Man darf „Die Passage“ jedenfalls nicht als eigenständige Geschichte bewerten, sondern als Einstieg in die Welt. Wer sie zu schnell liest, wird darin nichts für sich finden. Wer sie in Ruhe liest, wird Einiges erkennen und neugierig auf die Fortsetzung sein. Denn was macht Sal alleine auf der kleinen Insel? Was hat es mit dem Loch auf sich?