Besteuerung von ausländischen Bau- und Montagebetriebsstätten deutscher Unternehmen nach dem AOA Methoden der Gewinnabgrenzung und Risiken der Doppelbesteuerung
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.05.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
292
Maße (L/B/H)
21/14.8/2.1 cm
Gewicht
427 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-88012-3
Folgende drei Hypothesen werden aufgestellt: Die grossen deutschen Unternehmen der Bauwirtschaft und des Grossanlagenbaus führen Aufträge aus, bei denen der durch die Personalfunktionen verkörperte Leistungsanteil der Bau- und Montagebetriebsstätten zur Errichtung von Bauwerken oder Grossanlagen einen Wertschöpfungsgrad aufweisen, der nicht deutlich niedriger als bei den vom Stammhaus erbrachten Leistungen des Engineerings und des Procurements ist. Die deutsche Umsetzung des AOA veranlasst diese Unternehmen zu einem grundsätzlichen methodischen Wechsel bei der Betriebsstättengewinnabgrenzung. Diese Unternehmen werden eine aus der Doppelbesteuerung von ausländischen Betriebsstättengewinnen resultierende höhere Steuerbelastung ihrer Auftragsgewinne akzeptieren.
Zunächst werden die Grundlagen und Besonderheiten der Unternehmenstätigkeit der Bauindustrie und des Anlagenbaus in Form des Projektgeschäftes erläutert. Dem folgt eine Darstellung des Betriebsstättenbegriffs im nationalen und im internationalen Steuerrecht. Anschliessend werden die Methoden der internationalen Gewinnabgrenzung von Betriebsstätten, speziell bei der Bauwerkserstellung und Montagen, abgehandelt. Im Ergebnis wurden 19 Ursachen einer möglichen Doppelbesteuerung der Gewinne herausgearbeitet. Die betriebswirtschaftliche Untersuchung erfolgte durch ein quantitatives Verfahren in Form einer schriftlichen Befragung von Steuerexperten der 91 grössten deutschen Bau- und Anlagenbauunternehmen.
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