Produktbild: Das späte Leben

Das späte Leben

Aus der Reihe detebe
55

Fr. 36.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18.6/12.7/2.3 cm

Gewicht

265 g

Farbe

Elfenbein / Aquamarin

Auflage

02. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07271-6

Beschreibung

Rezension

»Bernhard Schlink gehört zu den grössten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«
»›Das späte Leben‹ ist ein stiller, grosser und wichtiger Text.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18.6/12.7/2.3 cm

Gewicht

265 g

Farbe

Elfenbein / Aquamarin

Auflage

02. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07271-6

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Kundinnen und Kunden meinen

55 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Gefühlvoll, emotional, schonungslos ehrlich

Astrid Wergen am 21.04.2025

Bewertungsnummer: 2471576

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Phasen im Leben, an denen die Einschläge im Alltag näher kommen. Die Einschläge, denen man sehr gerne aus dem Weg gehen möchte. Denn sie sind unbequem, und erinnern einen an die Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Diese Einschläge können der unbarmherzige Tod von Freunden sein, aber auch die Diagnose von schlimmen Krankheiten. In „Das späte Leben“ von Bernhard Schlink geht es um Martin, der bereits 76 ist. Sein Arzt eröffnet ihm, dass er aufgrund seiner Krebsdiagnose nur noch wenige Monate zu leben hat. Zwar kann man ihn medikamentös noch so einstellen, dass evtl. was zu machen ist, aber Martin entscheidet sich dagegen. Doch wie geht man mit so einer Situation um? Hinzukommt: seine Frau ist deutlich jünger, der gemeinsame Sohn könnte sein Enkel sein. Er weiht seine Frau schlussendlich ein, und nun müssen beide lernen, damit umzugehen. Beiden fällt die Situation sichtlich nicht leicht. Martins Frau überzeugt ihm Schlussendlich, dem gemeinsamen Sohn etwas zu hinterlassen. Vielleicht Videos mit Dingen, die ihm wichtig sind. Vielleicht gemeinsame Erinnerungen, Briefe, oder ähnliches. Die Versuche muten manchmal skurril an, und hinterlassen doch eine berechtigte Frage: Was bleibt vom einzelnen Menschen, der geht? Sind es materielle Dinge wie ein Komposthaufen? Sind es individuelle Botschaften, wie z. B. man sich als junger Mann das erste mal rasiert? Oder basiert das einzelne Leben auf ganz anderen wichtigen Dingen? In diesem Buch muss sich nicht nur das Paar als solches mit der Situation auseinander setzen. Die Frau, die bereits eine Affäre zu einem gleichaltrigen Mann angefangen hat, muss sich überlegen, ob diese Affäre es noch wert ist, oder ob sie lieber ihrem Mann in den letzten Tagen beisteht. Der betroffene Patient muss sich überlegen, wie er gehen will, und was er seiner Familie hinterlässt. Materiell ist es vielleicht noch einfach, Dinge auszumisten, aber was hinterlässt man der Familie? Sind es die eigenen Erinnerungen, Familiengeschichten, ganz individuelle Erlebnisse? Bernhard Schlink hat sich gefühlvoll mit der Situation auseinander gesetzt. Dabei stellt auch er fest: es gibt nicht die eine Lösung. Es gibt so viele Optionen zu gehen, und doch zu bleiben. Was bleibt vom Menschen? Wie geht die Nachwelt mit diesem emotionalem Erbe um? Was ist und bleibt wichtig, was muss man loslassen? Die Balance zwischen Loslassen und Bleiben zu finden, ist nicht einfach. Es ist eine individuelle Entscheidung, eine sehr emotionale Entscheidung, die man nicht so einfach treffen kann. Und meist trifft man sie dann, wenn es meist zu spät ist. Wenn man nicht mehr genügend Zeit hat, sich noch in Ruhe um Dinge zu kümmern, die Bestand für das Umfeld hat, aber auch für einen selbst. Ab wann kann man „entspannt“ gehen, ab wann macht man selbst seinen Frieden, ab wann kann man loslassen? Ein Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat, und einen daran erinnert, wie zerbrechlich das Leben ist. Klare Leseempfehlung: Emotional, und schonungslos ehrlich und direkt

Gefühlvoll, emotional, schonungslos ehrlich

Astrid Wergen am 21.04.2025
Bewertungsnummer: 2471576
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Phasen im Leben, an denen die Einschläge im Alltag näher kommen. Die Einschläge, denen man sehr gerne aus dem Weg gehen möchte. Denn sie sind unbequem, und erinnern einen an die Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Diese Einschläge können der unbarmherzige Tod von Freunden sein, aber auch die Diagnose von schlimmen Krankheiten. In „Das späte Leben“ von Bernhard Schlink geht es um Martin, der bereits 76 ist. Sein Arzt eröffnet ihm, dass er aufgrund seiner Krebsdiagnose nur noch wenige Monate zu leben hat. Zwar kann man ihn medikamentös noch so einstellen, dass evtl. was zu machen ist, aber Martin entscheidet sich dagegen. Doch wie geht man mit so einer Situation um? Hinzukommt: seine Frau ist deutlich jünger, der gemeinsame Sohn könnte sein Enkel sein. Er weiht seine Frau schlussendlich ein, und nun müssen beide lernen, damit umzugehen. Beiden fällt die Situation sichtlich nicht leicht. Martins Frau überzeugt ihm Schlussendlich, dem gemeinsamen Sohn etwas zu hinterlassen. Vielleicht Videos mit Dingen, die ihm wichtig sind. Vielleicht gemeinsame Erinnerungen, Briefe, oder ähnliches. Die Versuche muten manchmal skurril an, und hinterlassen doch eine berechtigte Frage: Was bleibt vom einzelnen Menschen, der geht? Sind es materielle Dinge wie ein Komposthaufen? Sind es individuelle Botschaften, wie z. B. man sich als junger Mann das erste mal rasiert? Oder basiert das einzelne Leben auf ganz anderen wichtigen Dingen? In diesem Buch muss sich nicht nur das Paar als solches mit der Situation auseinander setzen. Die Frau, die bereits eine Affäre zu einem gleichaltrigen Mann angefangen hat, muss sich überlegen, ob diese Affäre es noch wert ist, oder ob sie lieber ihrem Mann in den letzten Tagen beisteht. Der betroffene Patient muss sich überlegen, wie er gehen will, und was er seiner Familie hinterlässt. Materiell ist es vielleicht noch einfach, Dinge auszumisten, aber was hinterlässt man der Familie? Sind es die eigenen Erinnerungen, Familiengeschichten, ganz individuelle Erlebnisse? Bernhard Schlink hat sich gefühlvoll mit der Situation auseinander gesetzt. Dabei stellt auch er fest: es gibt nicht die eine Lösung. Es gibt so viele Optionen zu gehen, und doch zu bleiben. Was bleibt vom Menschen? Wie geht die Nachwelt mit diesem emotionalem Erbe um? Was ist und bleibt wichtig, was muss man loslassen? Die Balance zwischen Loslassen und Bleiben zu finden, ist nicht einfach. Es ist eine individuelle Entscheidung, eine sehr emotionale Entscheidung, die man nicht so einfach treffen kann. Und meist trifft man sie dann, wenn es meist zu spät ist. Wenn man nicht mehr genügend Zeit hat, sich noch in Ruhe um Dinge zu kümmern, die Bestand für das Umfeld hat, aber auch für einen selbst. Ab wann kann man „entspannt“ gehen, ab wann macht man selbst seinen Frieden, ab wann kann man loslassen? Ein Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat, und einen daran erinnert, wie zerbrechlich das Leben ist. Klare Leseempfehlung: Emotional, und schonungslos ehrlich und direkt

Der Roman stellt wichtige Fragen am Ende des Lebens

Bewertung aus Villach am 25.02.2024

Bewertungsnummer: 2139802

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin, 76 Jahre, erhält die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Aussicht, noch zirka zwölf Wochen zu leben, die Hälfte davon vermutlich in gutem Zustand. Was kann er seiner jungen Frau Ulla und dem sechsjährigen Sohn hinterlassen? Was kann er für die beiden noch tun? Wie soll er die verbliebene gemeinsame Zeit mit seinem Sohn nützen? Wie ihm etwas mitgeben, so dass er sich später, wenn er einmal erwachsen sein wird, an ihn erinnern kann? Was wird bleiben, wenn er einmal nicht mehr ist? Alles Fragen, die Martin sich stellt. Ein melancholisches Buch, das sehr nachdenklich stimmt über eine der wichtigsten Fragen des Lebens: wie gestaltet man die Zeit, wenn man erfährt, dass der Tod unmittelbar bevorsteht? Ein schwieriges Thema, das in diesem Buch sehr sensibel, jedoch nicht wehleidig umgesetzt wird. Ganz große Empfehlung.

Der Roman stellt wichtige Fragen am Ende des Lebens

Bewertung aus Villach am 25.02.2024
Bewertungsnummer: 2139802
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin, 76 Jahre, erhält die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Aussicht, noch zirka zwölf Wochen zu leben, die Hälfte davon vermutlich in gutem Zustand. Was kann er seiner jungen Frau Ulla und dem sechsjährigen Sohn hinterlassen? Was kann er für die beiden noch tun? Wie soll er die verbliebene gemeinsame Zeit mit seinem Sohn nützen? Wie ihm etwas mitgeben, so dass er sich später, wenn er einmal erwachsen sein wird, an ihn erinnern kann? Was wird bleiben, wenn er einmal nicht mehr ist? Alles Fragen, die Martin sich stellt. Ein melancholisches Buch, das sehr nachdenklich stimmt über eine der wichtigsten Fragen des Lebens: wie gestaltet man die Zeit, wenn man erfährt, dass der Tod unmittelbar bevorsteht? Ein schwieriges Thema, das in diesem Buch sehr sensibel, jedoch nicht wehleidig umgesetzt wird. Ganz große Empfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

Das späte Leben

von Bernhard Schlink

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sandra Borter

ZAP* Visp

Zum Portrait

5/5

Ein späteres Leben - mit Ueberraschungen und Herausforderungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin hat Krebs und seine Lebenszeit auf dieser Erde dauert nur noch wenige Wochen. Natürlich möchte er seine restliche Zeit mit seiner Familie geniessen, vor allem mit seinem Sohn David. Seine junge Frau Ulla ermuntert ihn ein Video zu drehen, damit er David wertvolle Tipps beim Erwachsenwerden mitgeben kann. Doch lieber schreibt er Briefe. Ulla findet die Briefe und ist enttäuscht und traurig, dass sie nicht erwähnt wird. Die Frage, was hinterlasse ich meinem Kind und meiner Frau, wird zur Herausforderung. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Er ist sehr feinfühlig und erhlich geschrieben. Martins Grosszügikeit, sein Verständnis gegenüber Ulla finde ich wunderbar. Auch im späteren Leben ist die grosse, innige Liebe spürbar.
  • Sandra Borter
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Ein späteres Leben - mit Ueberraschungen und Herausforderungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin hat Krebs und seine Lebenszeit auf dieser Erde dauert nur noch wenige Wochen. Natürlich möchte er seine restliche Zeit mit seiner Familie geniessen, vor allem mit seinem Sohn David. Seine junge Frau Ulla ermuntert ihn ein Video zu drehen, damit er David wertvolle Tipps beim Erwachsenwerden mitgeben kann. Doch lieber schreibt er Briefe. Ulla findet die Briefe und ist enttäuscht und traurig, dass sie nicht erwähnt wird. Die Frage, was hinterlasse ich meinem Kind und meiner Frau, wird zur Herausforderung. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Er ist sehr feinfühlig und erhlich geschrieben. Martins Grosszügikeit, sein Verständnis gegenüber Ulla finde ich wunderbar. Auch im späteren Leben ist die grosse, innige Liebe spürbar.

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Therese Lindegger

Orell Füssli Kriens – EKZ Pilatusmarkt

Zum Portrait

4/5

Warmherzig, liebevoll und einfühlsam

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie erklärt man seinem Kind, dass man bald sterben wird? Was ist oder war wichtig im Leben? Mit diesen schwierigen Fragen muss sich Martin nach der niederschmetternden Diagnose auseinandersetzen. Lässt sich für das Leben eine Bilanz ziehen? Man macht dies, man macht das, am Ende war es ein Leben. Martin möchte, dass die Erinnerungen an ihn, seinem kleinen Sohn Gewissheit geben, dass er geliebt war. Für sich und seine Familie findet Martin einen Weg, um mit der Situation umzugehen. Warmherzig, liebevoll und einfühlsam.
  • Therese Lindegger
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

4/5

Warmherzig, liebevoll und einfühlsam

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie erklärt man seinem Kind, dass man bald sterben wird? Was ist oder war wichtig im Leben? Mit diesen schwierigen Fragen muss sich Martin nach der niederschmetternden Diagnose auseinandersetzen. Lässt sich für das Leben eine Bilanz ziehen? Man macht dies, man macht das, am Ende war es ein Leben. Martin möchte, dass die Erinnerungen an ihn, seinem kleinen Sohn Gewissheit geben, dass er geliebt war. Für sich und seine Familie findet Martin einen Weg, um mit der Situation umzugehen. Warmherzig, liebevoll und einfühlsam.

Meinung aus der Buchhandlung

Das späte Leben

von Bernhard Schlink

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das späte Leben