Das späte Leben

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

52

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

240

Beschreibung

Rezension

»Bernhard Schlink gehört zu den grössten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.« Michael Kluger / Frankfurter Neue Presse Frankfurter Neue Presse

Details

Verkaufsrang

52

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18.6/12.7/2.3 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07271-6

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Der Roman stellt wichtige Fragen am Ende des Lebens

Bewertung aus Villach am 25.02.2024

Bewertungsnummer: 2139802

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin, 76 Jahre, erhält die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Aussicht, noch zirka zwölf Wochen zu leben, die Hälfte davon vermutlich in gutem Zustand. Was kann er seiner jungen Frau Ulla und dem sechsjährigen Sohn hinterlassen? Was kann er für die beiden noch tun? Wie soll er die verbliebene gemeinsame Zeit mit seinem Sohn nützen? Wie ihm etwas mitgeben, so dass er sich später, wenn er einmal erwachsen sein wird, an ihn erinnern kann? Was wird bleiben, wenn er einmal nicht mehr ist? Alles Fragen, die Martin sich stellt. Ein melancholisches Buch, das sehr nachdenklich stimmt über eine der wichtigsten Fragen des Lebens: wie gestaltet man die Zeit, wenn man erfährt, dass der Tod unmittelbar bevorsteht? Ein schwieriges Thema, das in diesem Buch sehr sensibel, jedoch nicht wehleidig umgesetzt wird. Ganz große Empfehlung.

Der Roman stellt wichtige Fragen am Ende des Lebens

Bewertung aus Villach am 25.02.2024
Bewertungsnummer: 2139802
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin, 76 Jahre, erhält die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Aussicht, noch zirka zwölf Wochen zu leben, die Hälfte davon vermutlich in gutem Zustand. Was kann er seiner jungen Frau Ulla und dem sechsjährigen Sohn hinterlassen? Was kann er für die beiden noch tun? Wie soll er die verbliebene gemeinsame Zeit mit seinem Sohn nützen? Wie ihm etwas mitgeben, so dass er sich später, wenn er einmal erwachsen sein wird, an ihn erinnern kann? Was wird bleiben, wenn er einmal nicht mehr ist? Alles Fragen, die Martin sich stellt. Ein melancholisches Buch, das sehr nachdenklich stimmt über eine der wichtigsten Fragen des Lebens: wie gestaltet man die Zeit, wenn man erfährt, dass der Tod unmittelbar bevorsteht? Ein schwieriges Thema, das in diesem Buch sehr sensibel, jedoch nicht wehleidig umgesetzt wird. Ganz große Empfehlung.

Lebenszeit

Bewertung am 21.02.2024

Bewertungsnummer: 2136569

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

GELESEN: Bernhard Schlink „Das späte Leben“ Erschienen bei Diogenes 2023 240 Seiten Schlink versteht zu unterhalten. Dies hat er schon seinen Lesern in seinem erfolgreichsten Roman „Der Vorleser“ zur Genüge bewiesen, mit dem ihm ein nachhaltiges Werk gelang. Nach diesem habe ich von ihm „Olga“ und „Abschiedsfarben“ gelesen. Beim Roman „Das späte Leben“ hat mich der Klappentext zum Lesen inspiriert.Der in drei Teile aufgebaute Roman spiegelt Martin, Ulla und David in den letzten Wochen von Martins Leben. Martin weiß noch nicht, wie er die ihm verbleibende Zeit am sinnvollsten nutzen kann. Während dieser Überlegungen herrscht Alltag, und die Stunden verrinnen, in denen es auch für ihn noch Neuigkeiten gibt, die er eigentlich nicht wirklich hätte wissen wollen. Nun liegt sein Fokus nicht mehr auf seiner Krankheit, vielmehr beginnt er das Leben nach ihm zu regeln.  Ulla wünscht sich für David ein Video. Martin soll ihm damit etwas für seine späteren Jahre hinterlassen. Dies kann er nicht. Martin kann nur schreiben. Er schreibt, was er selbst erlebt hat. Er hofft, dass seine Aufzeichnungen nicht verloren gehen und er hofft weiter, dass David seine Zeilen auch irgendwann später einmal lesen wird. Unserem Protagonisten, der sich mit seinen 76 Jahren bis auf ein paar „Wehwehchen“ recht gut fühlt, wird von seinem Arzt bei einer Routineuntersuchung die Mitteilung gemacht, dass er Bauspeicheldrüsenkrebs hat. Wenn er Glück hat, darf er noch ein paar Monate leben. Er hat bereits Metastasen, und der Arzt spricht über die Schmerzen, die auf ihn zukommen werden. Martin verlässt die Praxis, um seinen sechs Jahre alten Sohn vom Kindergarten abzuholen. David klagt ihm sein Leid, welches er durch den Kameraden Ben immer wieder erfährt, der ihn quält. Heute war ein guter Tag. Er hat sich endlich gewehrt. Nun soll sich David bei Ben entschuldigen, was er auf keinen Fall machen möchte. Der Vater erklärt ihm, bevor er ihn zu Bett bringt, dass er alles richtig gemacht hat. Als Ulla nach Hause kommt, hat Martin bereits zwei Gläser Wein eingeschenkt. Sie soll nun die Wahrheit erfahren. Ulla, die pragmatisch ist, zeigt Martin kurzzeitig ihr Mitgefühl, was er sehr genießt, denn mit Gefühlen geht Ulla sparsam um. Auch David erfährt die Wahrheit. Martin vermittelt ihm diese kindgerecht, und er nimmt sie auf, aber sein Unterbewusstsein leidet. Dies merkt Martin, als er mit David einen Ausflug mit Übernachtung macht. Martin schreibt während seiner freien Zeit für David sein Leben auf, um ihm dies für später an die Hand zu geben. Mehr kann er für seinen kleinen Sohn nicht mehr machen. Die Zeit läuft. Ein sehr kluges, empathisches Buch. Das Alter der Personen ist im Grunde nebensächlich. Diese hätten auch jünger oder älter sein können. Was macht man mit der verbleibenden Lebenszeit, wenn wir das Ende kennen? Genau um diese Frage geht es hier.    

Lebenszeit

Bewertung am 21.02.2024
Bewertungsnummer: 2136569
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

GELESEN: Bernhard Schlink „Das späte Leben“ Erschienen bei Diogenes 2023 240 Seiten Schlink versteht zu unterhalten. Dies hat er schon seinen Lesern in seinem erfolgreichsten Roman „Der Vorleser“ zur Genüge bewiesen, mit dem ihm ein nachhaltiges Werk gelang. Nach diesem habe ich von ihm „Olga“ und „Abschiedsfarben“ gelesen. Beim Roman „Das späte Leben“ hat mich der Klappentext zum Lesen inspiriert.Der in drei Teile aufgebaute Roman spiegelt Martin, Ulla und David in den letzten Wochen von Martins Leben. Martin weiß noch nicht, wie er die ihm verbleibende Zeit am sinnvollsten nutzen kann. Während dieser Überlegungen herrscht Alltag, und die Stunden verrinnen, in denen es auch für ihn noch Neuigkeiten gibt, die er eigentlich nicht wirklich hätte wissen wollen. Nun liegt sein Fokus nicht mehr auf seiner Krankheit, vielmehr beginnt er das Leben nach ihm zu regeln.  Ulla wünscht sich für David ein Video. Martin soll ihm damit etwas für seine späteren Jahre hinterlassen. Dies kann er nicht. Martin kann nur schreiben. Er schreibt, was er selbst erlebt hat. Er hofft, dass seine Aufzeichnungen nicht verloren gehen und er hofft weiter, dass David seine Zeilen auch irgendwann später einmal lesen wird. Unserem Protagonisten, der sich mit seinen 76 Jahren bis auf ein paar „Wehwehchen“ recht gut fühlt, wird von seinem Arzt bei einer Routineuntersuchung die Mitteilung gemacht, dass er Bauspeicheldrüsenkrebs hat. Wenn er Glück hat, darf er noch ein paar Monate leben. Er hat bereits Metastasen, und der Arzt spricht über die Schmerzen, die auf ihn zukommen werden. Martin verlässt die Praxis, um seinen sechs Jahre alten Sohn vom Kindergarten abzuholen. David klagt ihm sein Leid, welches er durch den Kameraden Ben immer wieder erfährt, der ihn quält. Heute war ein guter Tag. Er hat sich endlich gewehrt. Nun soll sich David bei Ben entschuldigen, was er auf keinen Fall machen möchte. Der Vater erklärt ihm, bevor er ihn zu Bett bringt, dass er alles richtig gemacht hat. Als Ulla nach Hause kommt, hat Martin bereits zwei Gläser Wein eingeschenkt. Sie soll nun die Wahrheit erfahren. Ulla, die pragmatisch ist, zeigt Martin kurzzeitig ihr Mitgefühl, was er sehr genießt, denn mit Gefühlen geht Ulla sparsam um. Auch David erfährt die Wahrheit. Martin vermittelt ihm diese kindgerecht, und er nimmt sie auf, aber sein Unterbewusstsein leidet. Dies merkt Martin, als er mit David einen Ausflug mit Übernachtung macht. Martin schreibt während seiner freien Zeit für David sein Leben auf, um ihm dies für später an die Hand zu geben. Mehr kann er für seinen kleinen Sohn nicht mehr machen. Die Zeit läuft. Ein sehr kluges, empathisches Buch. Das Alter der Personen ist im Grunde nebensächlich. Diese hätten auch jünger oder älter sein können. Was macht man mit der verbleibenden Lebenszeit, wenn wir das Ende kennen? Genau um diese Frage geht es hier.    

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Das späte Leben

von Bernhard Schlink

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Therese Lindegger

Orell Füssli Kriens - Pilatusmarkt

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4/5

Warmherzig, liebevoll und einfühlsam

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie erklärt man seinem Kind, dass man bald sterben wird? Was ist oder war wichtig im Leben? Mit diesen schwierigen Fragen muss sich Martin nach der niederschmetternden Diagnose auseinandersetzen. Lässt sich für das Leben eine Bilanz ziehen? Man macht dies, man macht das, am Ende war es ein Leben. Martin möchte, dass die Erinnerungen an ihn, seinem kleinen Sohn Gewissheit geben, dass er geliebt war. Für sich und seine Familie findet Martin einen Weg, um mit der Situation umzugehen. Warmherzig, liebevoll und einfühlsam.
4/5

Warmherzig, liebevoll und einfühlsam

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie erklärt man seinem Kind, dass man bald sterben wird? Was ist oder war wichtig im Leben? Mit diesen schwierigen Fragen muss sich Martin nach der niederschmetternden Diagnose auseinandersetzen. Lässt sich für das Leben eine Bilanz ziehen? Man macht dies, man macht das, am Ende war es ein Leben. Martin möchte, dass die Erinnerungen an ihn, seinem kleinen Sohn Gewissheit geben, dass er geliebt war. Für sich und seine Familie findet Martin einen Weg, um mit der Situation umzugehen. Warmherzig, liebevoll und einfühlsam.

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Sandra Borter

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5/5

Ein späteres Leben - mit Ueberraschungen und Herausforderungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin hat Krebs und seine Lebenszeit auf dieser Erde dauert nur noch wenige Wochen. Natürlich möchte er seine restliche Zeit mit seiner Familie geniessen, vor allem mit seinem Sohn David. Seine junge Frau Ulla ermuntert ihn ein Video zu drehen, damit er David wertvolle Tipps beim Erwachsenwerden mitgeben kann. Doch lieber schreibt er Briefe. Ulla findet die Briefe und ist enttäuscht und traurig, dass sie nicht erwähnt wird. Die Frage, was hinterlasse ich meinem Kind und meiner Frau, wird zur Herausforderung. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Er ist sehr feinfühlig und erhlich geschrieben. Martins Grosszügikeit, sein Verständnis gegenüber Ulla finde ich wunderbar. Auch im späteren Leben ist die grosse, innige Liebe spürbar.
5/5

Ein späteres Leben - mit Ueberraschungen und Herausforderungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin hat Krebs und seine Lebenszeit auf dieser Erde dauert nur noch wenige Wochen. Natürlich möchte er seine restliche Zeit mit seiner Familie geniessen, vor allem mit seinem Sohn David. Seine junge Frau Ulla ermuntert ihn ein Video zu drehen, damit er David wertvolle Tipps beim Erwachsenwerden mitgeben kann. Doch lieber schreibt er Briefe. Ulla findet die Briefe und ist enttäuscht und traurig, dass sie nicht erwähnt wird. Die Frage, was hinterlasse ich meinem Kind und meiner Frau, wird zur Herausforderung. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Er ist sehr feinfühlig und erhlich geschrieben. Martins Grosszügikeit, sein Verständnis gegenüber Ulla finde ich wunderbar. Auch im späteren Leben ist die grosse, innige Liebe spürbar.

Sandra Borter
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