Produktbild: Raupenfell

Raupenfell

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Verlag Das Wunderhorn

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2538 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783884237021

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Verlag Das Wunderhorn

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2538 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783884237021

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Drei Frauen in Wien

Bewertung aus St.Pölten am 25.08.2023

Bewertungsnummer: 2007248

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

...dass ich nur ein Mittel bin und kein Zweck hat mir die schelmischte Freiheit gegeben... (Clarice Lispector "Die Henne und das Ei") Dieses Zitat, das den Epilog von Tamara Štajners Debutroman "Raupenfell" einläutet, könnte grundsätzlich auch als Motto des Buches gelesen werden, weil es in diesem herrlich unterhaltenden und dennoch in die Tiefe gehenden Roman genau um dieses weibliche Dasein als Mittel, nicht als Zweck, geht. Drei Frauen: Dobrinka, Georgiana und Beatriz. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie viel mehr als Dobrinkas Beauty-Salon in der Wiener Innenstadt, in dem die beiden Musikerinnen verkehren. Dobrinka verlässt, nachdem sie von ihrem Mann vergewaltigt wird, die Wohnung, zieht in den Salon. Versteckt sich aus Angst vor weiterer Gewalt vor Max. Georgiana, die aus Rumänien stammende Philharmonische Cellistin, lernt in der Stadt ihrer Träume Porto Luis kennen, der ihr eigentlich gar nicht gefällt, gibt sich ihm aber dennoch hin. Beatriz, die Pianistin, die ein toxisches Verhältnis zu ihrem ehemaligen, über 40 Jahre älteren Professor pflegt, flüchtet ins Kloster. Vereint sind sie auch in ihrem Status als Fremde in Wien, eine Tatsache, die alle drei zu spüren bekommen, und dazu sind alle drei unverhofft schwanger... Und, na ja, mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, nur dass es der Autorin virtuos gelingt, dieses erzählerische Spinnennetz immer straffer zu spinnen und mehr als schlüssig zu Ende zu bringen. Wie sich dieser Roman aus diesem Spannungsverhältnis heraus über Wien und Porto entwickelt, ist erste Sahne, um in Dobrinkas Sprachduktus zu bleiben. Mehr als überzeugend auch das Vertrauen, das Štajner in ihre Figuren setzt, die teilweise so unvernünftig agieren dürfen, dass es einem die Haare zu Berge stellt (hätte man sie). Die Autorin schont niemanden, alles ist Teil eines Ganzen, es ist eine Art Metamorphose des Schmerzes, ein Variationssatz über das Frau-sein per se. Spannend bis zum Ende, wenn der starke Epilog das Geschehene in neues Licht taucht. Große Empfehlung.

Drei Frauen in Wien

Bewertung aus St.Pölten am 25.08.2023
Bewertungsnummer: 2007248
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

...dass ich nur ein Mittel bin und kein Zweck hat mir die schelmischte Freiheit gegeben... (Clarice Lispector "Die Henne und das Ei") Dieses Zitat, das den Epilog von Tamara Štajners Debutroman "Raupenfell" einläutet, könnte grundsätzlich auch als Motto des Buches gelesen werden, weil es in diesem herrlich unterhaltenden und dennoch in die Tiefe gehenden Roman genau um dieses weibliche Dasein als Mittel, nicht als Zweck, geht. Drei Frauen: Dobrinka, Georgiana und Beatriz. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie viel mehr als Dobrinkas Beauty-Salon in der Wiener Innenstadt, in dem die beiden Musikerinnen verkehren. Dobrinka verlässt, nachdem sie von ihrem Mann vergewaltigt wird, die Wohnung, zieht in den Salon. Versteckt sich aus Angst vor weiterer Gewalt vor Max. Georgiana, die aus Rumänien stammende Philharmonische Cellistin, lernt in der Stadt ihrer Träume Porto Luis kennen, der ihr eigentlich gar nicht gefällt, gibt sich ihm aber dennoch hin. Beatriz, die Pianistin, die ein toxisches Verhältnis zu ihrem ehemaligen, über 40 Jahre älteren Professor pflegt, flüchtet ins Kloster. Vereint sind sie auch in ihrem Status als Fremde in Wien, eine Tatsache, die alle drei zu spüren bekommen, und dazu sind alle drei unverhofft schwanger... Und, na ja, mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, nur dass es der Autorin virtuos gelingt, dieses erzählerische Spinnennetz immer straffer zu spinnen und mehr als schlüssig zu Ende zu bringen. Wie sich dieser Roman aus diesem Spannungsverhältnis heraus über Wien und Porto entwickelt, ist erste Sahne, um in Dobrinkas Sprachduktus zu bleiben. Mehr als überzeugend auch das Vertrauen, das Štajner in ihre Figuren setzt, die teilweise so unvernünftig agieren dürfen, dass es einem die Haare zu Berge stellt (hätte man sie). Die Autorin schont niemanden, alles ist Teil eines Ganzen, es ist eine Art Metamorphose des Schmerzes, ein Variationssatz über das Frau-sein per se. Spannend bis zum Ende, wenn der starke Epilog das Geschehene in neues Licht taucht. Große Empfehlung.

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Raupenfell

von Tamara Štajner

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