Persistenz politischer Systeme. Wie wirkt sich Input-Overload auf den parlamentarischen Alltag von Bundestagsabgeordneten aus?
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
584 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346916358
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ob Euro- und Finanzkrise oder Bahn- und Poststreik: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland ist auch im Zusammenhang einer sich wandelnden Gesellschaft immer grösseren Interessenkonflikten und Herausforderungen ausgeliefert. Dies zeigt sich insbesondere an dem Ort im politischen System, an dem die Vielfalt und Flut politischer Forderungen zusammenkommt und schliesslich bearbeitet werden soll. Schon längst ist der parlamentarische Alltag im Deutschen Bundestag von grosser Arbeitsfülle und Zeitdruck geprägt. Nicht umsonst heisst es in der Fachzeitschrift für Politikwissenschaft Hammelsprung: "Die Politik erfüllt beste Voraussetzungen für einen Burnout."
Kann denn auch das politische System insgesamt unter einem "Burnout" leiden? Ja, das kann es sehr wohl. David Easton formuliert bereits in den 50er Jahren den Input Overload Begriff, der die Überforderung von Systemen in Folge einer zu grossen Anzahl politischer Forderungen beschreibt. Auch wenn die Systemtheorie mit Luhmann selbst einen grossen Wandel durchlebt hat. Der Input-Overload Begriff ist durch die aktuellen politischen Problemlagen zeitlos geworden und verliert auch künftig nicht an Relevanz. Denn er ist bewusst oder unbewusst fester Bestandteil der Frage, die nicht nur den deutschen Staat betrifft: Inwiefern gefährdet Input Overload die staatliche Handlungsfähigkeit?
Kann denn auch das politische System insgesamt unter einem "Burnout" leiden? Ja, das kann es sehr wohl. David Easton formuliert bereits in den 50er Jahren den Input Overload Begriff, der die Überforderung von Systemen in Folge einer zu grossen Anzahl politischer Forderungen beschreibt. Auch wenn die Systemtheorie mit Luhmann selbst einen grossen Wandel durchlebt hat. Der Input-Overload Begriff ist durch die aktuellen politischen Problemlagen zeitlos geworden und verliert auch künftig nicht an Relevanz. Denn er ist bewusst oder unbewusst fester Bestandteil der Frage, die nicht nur den deutschen Staat betrifft: Inwiefern gefährdet Input Overload die staatliche Handlungsfähigkeit?
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