Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.08.2023
Verlag
Verlag Klaus WagenbachSeitenzahl
160 (Printausgabe)
Übersetzt von
Peter Kultzen
Sprache
Deutsch
EAN
9783803143808
Nehmen wir einmal an, es war so: María beginnt als junge Frau für die beste Kunstgutachterin des Landes zu arbeiten. Enriqueta Macedo, die ausschliesslich in druckreifen Sentenzen spricht, lehrt María, wie sich Kunstfälschungen durch genaues Sehen enttarnen lassen. Und sie weiht ihren Schützling in ein wohlgehütetes Geheimnis ein: Als Teil einer Bande erklärt Enriqueta seit Jahren Fakes zu Originalen.
Die exzentrischen Betrüger, die im Bohème-Treff Hotel Meláncolico verkehren, kreisen um eine mysteriöse, nicht zu fassende Meisterfälscherin. Deren Spezialität: Werke »im Stil« einer einst berühmten, ebenso schillernden Porträtmalerin. María, mittlerweile illusionslose Kunstkritikerin, folgt den Spuren der verschwundenen Fälscherin.
Mit sprühendem Witz entführt die Argentinierin María Gainza in ein Spiegelkabinett voller spleenig-nebulöser Figuren, authentischer Fakes und unwahrscheinlich schöner Geschichten: Denn was ist origineller als eine echt gute Fälschung?
Die exzentrischen Betrüger, die im Bohème-Treff Hotel Meláncolico verkehren, kreisen um eine mysteriöse, nicht zu fassende Meisterfälscherin. Deren Spezialität: Werke »im Stil« einer einst berühmten, ebenso schillernden Porträtmalerin. María, mittlerweile illusionslose Kunstkritikerin, folgt den Spuren der verschwundenen Fälscherin.
Mit sprühendem Witz entführt die Argentinierin María Gainza in ein Spiegelkabinett voller spleenig-nebulöser Figuren, authentischer Fakes und unwahrscheinlich schöner Geschichten: Denn was ist origineller als eine echt gute Fälschung?
Kundinnen und Kunden meinen
Gainzas Roman verbindet…
Onzer aus Emden am 14.07.2024
Bewertungsnummer: 2919136
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Gainzas Roman verbindet mehrere Textsorten, die Erzählerin reflektiert ihr eigenes Erzählen. Ich hatte mir Witz, Selbstironie und Spott vorgestellt und fand den selten. Mich hat die Erzählerin, die der Freudin einr Malerin nachstellt, an Michael Ziegelwagners Heldin erinnert, die in einem Wiener Verein die Rückkehr der Habsburger an die Macht zu betreiben versucht. Hoffnungslose Projekte können Spass machen, auch wenn ihr Ausgang egal ist. Ein wenig zu viele Weisheiten über das Leben häufen sich für meinen Geschmack am Ende von Schwarzlicht.