Rezension
»Der Sammelband ist ein großer Schritt in Richtung einer komplexen, interdisziplinären und kapitalismuskritischen Videospielkritik in Deutschland und kann zugleich vermitteln, dass (Medien)Kritik immer auch eine gesamtgesellschaftliche Komponente hat, in dem sie oft unsichtbare Strukturen exponiert und damit einer Öffentlichkeit zur Diskussion stellt.« ("Peter Bötsch, Kulturpolitische Mitteilungen, 185/2 (2024)")
»Der Sammelband ruft zu einer differenzierten Betrachtung auf und fordert die Entwickler auf, abseits gängiger Klischees und Stereotype neue Wege zu beschreiten, die zu einem besseren Verständnis und einer gerechteren Repräsentation in der Spielwelt beitragen.« ("Yvonne de Andrés, Politik & Kultur, 11 (2024)")
»Der Band macht damit überzeugend und multiperspektivisch klar, dass eine kritische Perspektivierung gerade vor dem Hintergrund der hohen User:innen-Zahlen unter Jugendlichen dringend notwendig ist.« ("Gwendolin Lübbecke, KUNST+UNTERRICHT, 487/488 (2024)")
»Produktion, Arbeitsverhältnisse, Open Source und Transformationspotenzial werden in dem Buch kritisch beleuchtet. Gerade darin liegt meines Erachtens die große Stärke dieses spannenden Buchs, das ich als Teilzeitgamerin und Vollzeitantikapitalistin sehr gerne gelesen habe.« ("Instagram, @kaputtzig, 31.12.2024")
»Das Buch ist eine wertvolle Ressource und durchweg empfehlenswerte Publikation. Die Beiträge in Spiel*Kritik scheinen divers ausgewählt worden zu sein, bilden eine Vielfalt an Themen ab und öffnen sich auch gegenüber Experimenten.«
("Sebastian R. Richter, MEDIENwissenschaft, 4 (2024)")
Portrait
Thomas Spies (Dr.), geb. 1982, promovierte zur Traumarepräsentation im Computerspiel an der Universität Köln. Interdisziplinär forschend, schreibend und lehrend untersucht er kritisch audiovisuelle Medien, insbesondere Videospiele, hinsichtlich ihrer soziokulturellen Implikationen. Er ist Organisator der Veranstaltungsreihe Let's Play Critical..
Seyda Kurt, geb. 1992, studierte Philosophie, Romanistik und Kulturjournalismus. Sie ist Autor:in zweier Sachbuchbestseller und Kolumnist:in beim Buchjournal. Ausserdem ist sie Autor:in für das Politische Feuilleton im Deutschlandfunk Kultur. Videospiele interessieren sie als Medium der Bewegung und politischenMobilisierung..
Holger Pötzsch (PhD), geb. 1971, ist Professor für Medienwissenschaften mit den Schwerpunkten Medien und Krieg, Spielstudien, Bildung und Technologie sowie digitale Kultur an der UiT - die arktische Universität Norwegens in Tromsö.