Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.09.2023
Herausgeber
Till Huber + weitereVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
382 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110776591
Die Depression wird derzeitig als dominante psychische Krankheit moderner Gesellschaften gehandelt und lässt sich ausgehend von einer Vielzahl an sozialwissenschaftlichen Beiträgen als Gegenwartsdiagnose diskutieren.
Von hier ausgehend wird das Thema Depression literaturwissenschaftlich in den Blick genommen. Untersucht werden Motive und literarische Verfahren des Depressiven, depressive Figuren und einschlägige Inszenierungen der Autor:innen.
Die literarischen Manifestationen des Depressiven und der Ende des 19. Jahrhunderts entstehende Depressionsdiskurs werden als historisch wandelbare Phänomene begriffen. So erstreckt sich der Beobachtungszeitraum des Bandes von der Jahrhundertwende bis in die Gegenwart. Dabei wird nach einer spezifisch modernen ,Verfasstheit' im Zeichen der Depression und ihren ästhetischen Repräsentationen gefragt. In den einzelnen Beiträgen werden neben Texten der Gegenwartsliteratur (von Autor/innen wie Wolfgang Herrndorf, Michael Köhlmeier, Benjamin Maack, Thomas Melle, Terézia Mora, Leif Randt, Kathrin Röggla und David Foster Wallace) vor allem Werke des frühen 20. Jahrhunderts behandelt, z. B. von Albert Ehrenstein, Hans Fallada, Hermann Hesse, Franziska zu Reventlow, Regina Ullmann und Robert Walser.
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