Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
25.01.2024
Verlag
Novum VerlagSeitenzahl
86
Maße (L/B/H)
22.1/14/1 cm
Gewicht
256 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99146-420-4
„Das ist kein Krieg mehr, das ist eine einzige Vernichtung, ein Morden […] Wo du hinsiehst nur Elend, Tod und Vernichtung.“ Diese Zeilen schrieb ein Frontsoldat im Zweiten Weltkrieg an seine Ehefrau, doch sie könnten ebenso gut das heutige Datum tragen. Denn Kriege halten wieder Einzug – doch anstelle von Friedensgesprächen sucht die Internationale Staatengemeinschaft diesen Konflikt mit Waffenlieferungen zu lösen. Erna Schroedter, selbst ein Kriegskind des letzten Weltkrieges, ermöglicht den Lesern durch die Feldpostbriefe ihres Onkels einen bedrückenden und ehrlichen Einblick in das Leben an der Kriegsfront. Aufrüstung könne niemals mit Friedensbemühungen gleichgesetzt, Waffengewalt niemals zu einer guten Problemlösung für alle beitragen. Ein eindringlicher Appell für den Frieden.
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Bewertung am 22.03.2024
Bewertungsnummer: 2160695
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Titel trifft genau den Moment, in dem wir derzeit leben. Ein Krieg tobt seit zwei Jahren in Europa, Krieg seit dem Vorjahr im Nahen Osten, zwei Kriege in Afrika und auch ein Krieg in den Nordamerikanischen Ländern.
Die Wolfgangseer Autorin stellt fest, dass die meisten Soldaten und Zivilisten im Krieg nur physisch, sozial und psychisch verletzt überleben. Schrödter publiziert in Ihrem neuen Buch eine Zusammenfassung der Feldpostbriefe ihres Onkels Franz aus dem Zweiten Weltkrieg mit der Sehnsucht und Hoffnung, dass dieser ehestmöglich beendet sei. Und die Autorin fordert Abrüstung und Sicherheit sowie Frieden für alle Erdbewohner. Und sie meint, jeder könnte bei sich selbst anfangen das Leben sinnvoll, friedlich, glücklich und würdig zu gestalten. Ganz im Sinne von Bertha von Suttner, die heuer ihren 110 Todestag hat.
Ein äußerst gelungenes Buch, das in keiner Bibliothek eines Historikers und geschichtsbewussten Menschen fehlen sollte. Und für uns alle ein Weckruf.