Naturrecht bei der Ahndung von NS-Verbrechen Eine Untersuchung deutscher Strafrechtsprechung (1945-2020)
Aus der Reihe
Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
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Produktdetails
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.07.2023
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
351 (Printausgabe)
Dateigröße
9594 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783161623998
Der Naturrechtsgedanke erlebte nach 1945 eine 'Renaissance'. Die überwiegende Zahl wissenschaftlicher Beiträge setzt sich mit damaligen Diskussionen über Naturrecht innerhalb rechtsphilosophischer und kirchlicher Kreise auseinander. Aber wie stand es um die Rechtspraxis, die über konkrete Taten und Täter zu entscheiden hatte? Hannah Toprak analysiert wann, wo, mit welchen juristischen Instrumenten und mit welchen Folgen man sich bei der Aburteilung von NS-Verbrechen auf Argumente des Naturrechts stützte. Umfassend berücksichtigt sie hierbei den historischen, rechtsdogmatischen und philosophischen Kontext. Die Autorin zeigt unter Einbeziehung von rund 200 einschlägigen Entscheidungen auf, dass die Zwecke, Effekte und Gründe der Heranziehung des Arguments vielseitig und konträr, überwiegend aber ernüchternd bis erschütternd sind.
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2018 Erste Juristische Staatsprüfung; Rechtsreferendariat am Landgericht Frankfurt am Main; 2022 Promotion und Zweite Juristische Staatsprüfung; Rechtsanwältin.
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2018 Erste Juristische Staatsprüfung; Rechtsreferendariat am Landgericht Frankfurt am Main; 2022 Promotion und Zweite Juristische Staatsprüfung; Rechtsanwältin.
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