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Tamar Halpern

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ilknur Bahadir

Spieldauer

6 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783257695212

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Ilknur Bahadir

Spieldauer

6 Stunden und 4 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

27.09.2023

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Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783257695212

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SCHRILL UND TROTZDEM GEFÜHLVOLL

Sascha Malz aus Niedersachsen am 24.10.2023

Bewertungsnummer: 2051255

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

California Girl - Tamar Halpern - Deutsch: Sophie Zeitz - Diogenes Verlag - 2023 - 304 Seiten - Rezensionsexemplar „Mom beginnt die Lüge, indem sie von der Zeit erzählt, als meine Eltern verheiratet waren. Darüber redet sie fast nie, außer um zu erklären, dass sie mich bekamen, um ihre Ehe zu retten, und sich scheiden ließen, als ich drei war. Im Gegensatz zu meinem Vater (der mir alles erzählt –abwarten) ist sie eine sparsame Geschichtenerzählerin.“ Die vierzehnjährige Tamy erzählt ihre Geschichte, die in den 1980er Jahren spielt und voll ist, von den pubertären Gefühlen eines Teenagers - der in zwei Welten aufzuwachsen gezwungen ist, da Mutter und Vater geschieden sind. Mit ihrer Hippie-Künstler-Mutter lebt sie in L.A. - mit ihrem (Physik)-Professoren-Vater in Berkeley. Tamy muss sich also in zwei Welten aufhalten - zudem muss sie Freunde, Schule, die erste Liebe und den Freiheitsdrang ihrer Jugend unter einen Hut bringen - was ihr schließlich mehr schlecht als recht gelingt. Die ganze Story ist geprägt vom Gefühlschaos einer Heranwachsenden, die sich in (leichte) Drogen und Musik rettet. Was sie erzählt, ist eigentlich der normale Verlauf eines jungen Lebens. Sie lernt, sich abzukapseln und sich gleichzeitig mit verschiedenen Menschen und Situationen zu engagieren. Dabei passieren eigentlich keine großen Dinge, jedoch ist für einen Heranwachsenden letztlich alles groß und bedeutsam. Und dies wird hier in einer so erfrischenden und mitreißenden Sprache erzählt, dass man fast selbst mit heranwächst. Manchmal vielleicht etwas drüber und etwas zu schrill - letztlich aber extrem gefühlvoll, so dass man einfach weiterlesen und mitlesen möchte. Die „Fußnoten“ am Ende wären (meiner Meinung nach) nicht notwendig gewesen - aber das ist nur ein winziger Kritikpunkt. Meiner Meinung nach ein Coming of Age Roman, der durchaus von seiner Eindringlichkeit mithalten kann, mit „Der Fänger im Roggen“ - nur eben in einer anderen Zeit.

SCHRILL UND TROTZDEM GEFÜHLVOLL

Sascha Malz aus Niedersachsen am 24.10.2023
Bewertungsnummer: 2051255
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

California Girl - Tamar Halpern - Deutsch: Sophie Zeitz - Diogenes Verlag - 2023 - 304 Seiten - Rezensionsexemplar „Mom beginnt die Lüge, indem sie von der Zeit erzählt, als meine Eltern verheiratet waren. Darüber redet sie fast nie, außer um zu erklären, dass sie mich bekamen, um ihre Ehe zu retten, und sich scheiden ließen, als ich drei war. Im Gegensatz zu meinem Vater (der mir alles erzählt –abwarten) ist sie eine sparsame Geschichtenerzählerin.“ Die vierzehnjährige Tamy erzählt ihre Geschichte, die in den 1980er Jahren spielt und voll ist, von den pubertären Gefühlen eines Teenagers - der in zwei Welten aufzuwachsen gezwungen ist, da Mutter und Vater geschieden sind. Mit ihrer Hippie-Künstler-Mutter lebt sie in L.A. - mit ihrem (Physik)-Professoren-Vater in Berkeley. Tamy muss sich also in zwei Welten aufhalten - zudem muss sie Freunde, Schule, die erste Liebe und den Freiheitsdrang ihrer Jugend unter einen Hut bringen - was ihr schließlich mehr schlecht als recht gelingt. Die ganze Story ist geprägt vom Gefühlschaos einer Heranwachsenden, die sich in (leichte) Drogen und Musik rettet. Was sie erzählt, ist eigentlich der normale Verlauf eines jungen Lebens. Sie lernt, sich abzukapseln und sich gleichzeitig mit verschiedenen Menschen und Situationen zu engagieren. Dabei passieren eigentlich keine großen Dinge, jedoch ist für einen Heranwachsenden letztlich alles groß und bedeutsam. Und dies wird hier in einer so erfrischenden und mitreißenden Sprache erzählt, dass man fast selbst mit heranwächst. Manchmal vielleicht etwas drüber und etwas zu schrill - letztlich aber extrem gefühlvoll, so dass man einfach weiterlesen und mitlesen möchte. Die „Fußnoten“ am Ende wären (meiner Meinung nach) nicht notwendig gewesen - aber das ist nur ein winziger Kritikpunkt. Meiner Meinung nach ein Coming of Age Roman, der durchaus von seiner Eindringlichkeit mithalten kann, mit „Der Fänger im Roggen“ - nur eben in einer anderen Zeit.

"California Girl" ist ein…

SimoneF am 07.10.2023

Bewertungsnummer: 2878195

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"California Girl" ist ein polarisierender Coming-of-Age-Roman. Die 14-jährige Timey wächst in den 1980ern als Scheidungskind auf, pendeln zwischen de gegensätzlichen Welten von Berkeley in Nordkalifornien und L.A. in Südkalifornien. Sie nimmt alles mit, was die Jugend damals bietet, Sex, Drogen, Rebellion. Sie büchst nachts aus, raucht Gras, klaut und probiert sich auf der Suche nach ihrer Identität aus. Um den Roman wirklich zu verstehen, sollte man mit den Besonderheiten Süd- und Nordkaliforniens der 80er Jahre vertraut sein. Da mir das Wissen hierzu fehlt und ich auch einer jüngeren Generation angehöre, fand ich nie richtig in das Buch hinein. In jedem Fall empfehle ich, das letzte Kapitel "Fußnoten" zuerst zu lesen, da es einige interessante Einblicke und Erklärungen zum Kontext der 80er in Kalifornien bereithält. Die Protagonistin Timey blieb mir leider fremd und ich konnte ihr gegenüber keine Sympathie aufbringen. Ihr ständiger Graskonsum störte mich, und auch mit ihrer rebellischen Haltung konnte ich nichts anfangen. Es gab keine Figur im Buch, die ich sympathisch, vertrauenserweckend oder reif gefunden hätte, und ich fragte mich stellenweise, warum ich das lese. Stilistisch traf Tamar Halpern den Ton einer Teenagerin sehr gut, und das Buch liest sich flüssig und lebendig. Insgesamt haben diese Geschichte und ich jedoch nicht zusammengefunden, doch ich könnte mir vorstellen, ein Buch der Autorin zu einem anderen Thema zu lesen.

"California Girl" ist ein…

SimoneF am 07.10.2023
Bewertungsnummer: 2878195
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"California Girl" ist ein polarisierender Coming-of-Age-Roman. Die 14-jährige Timey wächst in den 1980ern als Scheidungskind auf, pendeln zwischen de gegensätzlichen Welten von Berkeley in Nordkalifornien und L.A. in Südkalifornien. Sie nimmt alles mit, was die Jugend damals bietet, Sex, Drogen, Rebellion. Sie büchst nachts aus, raucht Gras, klaut und probiert sich auf der Suche nach ihrer Identität aus. Um den Roman wirklich zu verstehen, sollte man mit den Besonderheiten Süd- und Nordkaliforniens der 80er Jahre vertraut sein. Da mir das Wissen hierzu fehlt und ich auch einer jüngeren Generation angehöre, fand ich nie richtig in das Buch hinein. In jedem Fall empfehle ich, das letzte Kapitel "Fußnoten" zuerst zu lesen, da es einige interessante Einblicke und Erklärungen zum Kontext der 80er in Kalifornien bereithält. Die Protagonistin Timey blieb mir leider fremd und ich konnte ihr gegenüber keine Sympathie aufbringen. Ihr ständiger Graskonsum störte mich, und auch mit ihrer rebellischen Haltung konnte ich nichts anfangen. Es gab keine Figur im Buch, die ich sympathisch, vertrauenserweckend oder reif gefunden hätte, und ich fragte mich stellenweise, warum ich das lese. Stilistisch traf Tamar Halpern den Ton einer Teenagerin sehr gut, und das Buch liest sich flüssig und lebendig. Insgesamt haben diese Geschichte und ich jedoch nicht zusammengefunden, doch ich könnte mir vorstellen, ein Buch der Autorin zu einem anderen Thema zu lesen.

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