Triumvirat Der Kampf um das Imperium Romanum
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Produktdetails
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.09.2023
Verlag
C.H.Beck DigitalSeitenzahl
429 (Printausgabe)
Dateigröße
9039 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783406806476
ROM - 60 v.Chr. Auf dem Spielplan der Geschichte steht das Drama vom Untergang der römischen Republik. Die Protagonisten - Pompeius, der mächtigste Feldherr, Crassus, der reichste Mann Roms, und Iulius Caeser, der geniale Taktiker der Macht - haben mit ihrem Dreibund, dem Triumvirat, alle politischen Widersacher ausgeschaltet und sich Rom zur Beute gemacht. Zwar liegen am Ende die Totengräber der Republik in ihrem eigenen Blut, doch der römische Staat, so wie er im Laufe der Jahrhunderte zum Herrn der antiken Welt aufgestiegen war, ist nicht mehr zu retten. Wie es dazu kommen konnte, erzählt Markus Schauer in diesem spannenden Buch.
Im Jahr 60 v. Chr. erhebt sich über Rom ein dreiköpfiges Ungeheuer und bringt den Staat in seine Gewalt. Damals beginnt die Geschichte eines Geheimbündnisses dreier Männer, die beschlossen haben, dass nichts im Staat geschehen solle, was einem von ihnen missfalle.
Markus Schauer schlägt in seiner fesselnden Darstellung der dramatischen Vorgänge einen grossen Bogen von den sozialen Unruhen in der Gesellschaft und den tiefsitzenden Spannungen in der Aristokratie während der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts bis zu den blutigen Bürgerkriegen des 1. Jahrhunderts v. Chr. In dieser Zeit eröffnen sich mächtigen Einzelpersönlichkeiten ungeahnte Handlungsmöglichkeiten, die sie skrupellos nutzen und dabei all ihre Machtmittel einsetzen. Schliesslich gelingt es Pompeius, Crassus und Caesar, alle politischen Gegenspieler auszumanövrieren und selbst das Zentrum römischer Herrschaft - den traditionsreichen römischen Senat - auszuschalten. Welche Motive sie bewegen,wie sie zueinanderfinden und sich Rom unterwerfen, wird in diesem Buch ebenso spannend wie informativ beschrieben. Und während man atemlos verfolgt, wie sich der Strudel der Ereignisse immer schneller dreht, der die Republik in den Abgrund reissen wird, fühlt man den Zeitpunkt kommen, an dem die neuen Herren einander nicht mehr ertragen werden und es am Schluss nur einen geben kann ...
Im Jahr 60 v. Chr. erhebt sich über Rom ein dreiköpfiges Ungeheuer und bringt den Staat in seine Gewalt. Damals beginnt die Geschichte eines Geheimbündnisses dreier Männer, die beschlossen haben, dass nichts im Staat geschehen solle, was einem von ihnen missfalle.
Markus Schauer schlägt in seiner fesselnden Darstellung der dramatischen Vorgänge einen grossen Bogen von den sozialen Unruhen in der Gesellschaft und den tiefsitzenden Spannungen in der Aristokratie während der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts bis zu den blutigen Bürgerkriegen des 1. Jahrhunderts v. Chr. In dieser Zeit eröffnen sich mächtigen Einzelpersönlichkeiten ungeahnte Handlungsmöglichkeiten, die sie skrupellos nutzen und dabei all ihre Machtmittel einsetzen. Schliesslich gelingt es Pompeius, Crassus und Caesar, alle politischen Gegenspieler auszumanövrieren und selbst das Zentrum römischer Herrschaft - den traditionsreichen römischen Senat - auszuschalten. Welche Motive sie bewegen,wie sie zueinanderfinden und sich Rom unterwerfen, wird in diesem Buch ebenso spannend wie informativ beschrieben. Und während man atemlos verfolgt, wie sich der Strudel der Ereignisse immer schneller dreht, der die Republik in den Abgrund reissen wird, fühlt man den Zeitpunkt kommen, an dem die neuen Herren einander nicht mehr ertragen werden und es am Schluss nur einen geben kann ...
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Ruhm Macht und Untergang
S.A.W am 25.09.2023
Bewertungsnummer: 2029658
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Schauer erklärt das Zusammenbrechen der Römischen Republik im 1. Jhdt. vZ anhand der drei Rivalen um die Macht, die sich 60 vZ vorübergehend zum Triumvirat verbündeten, mit dem Ziel, die Macht im Staat zu erlangen.
Seit den Reformen der Gracchen ab 133 vZ funktionierte der Gesellschaftsvertrag der Römischen Republik nicht mehr, der darin bestand, dass der Senat sich um das bestmögliche Wohl des Staates kümmerte und das Volk die Soldaten dafür stellte. Militärisch war dies ein Riesenerfolg, der jedoch auf Kosten des Volkes ging.
War der Militärdienst für die italischen Verbündeten ursprünglich leicht zu stemmen, da man ja nur für wenige Wochen in den Krieg ziehen musste und zur Ernte rechtzeitig wieder daheim war, so führte die Expansion im ganzen Mittelmeerraum zu jahrelangem Kriegsdienst und damit zur Verarmung der Bauern, die ihre Felder verschleudern mussten und zum Lumpenproletariat der Städte wurden. Die reichen Senatoren profitierten hingegen doppelt: Sie strichen die gesamte Kriegsbeute ein und konnten die Felder der Bauern um Spottpreise aufkaufen.
Dies wollten die Gracchen mit ihren Landreformen korrigieren, wurden aber beide ermordet, weil die Senatoren (Optimaten) sich mit aller Macht dagegen wehrten, etwas von ihrem Reichtum abzugeben. Der Machtkampf mit den Popularen eskalierte in der brutalen Diktatur Sullas, in der Pompeius mächtig und Crassus reich wurde. Caesar als Verwandter des Marius und Cinnas musste sich hingegen verstecken.
Das Ende der Republik ist somit ein Lehrstück für die Gegenwart. Wenn die soziale Gerechtigkeit unterlaufen wird durch die sich bereichernde Oberschicht, dann kommt es zu Bürgerkriegen und Diktaturen.
Dem Senat entgleiten die Feldherren, die er zu Hilfe ruft, um Usurpatoren abzuwehren. So werden Pompeius und Crassus mächtig. Pompeius rettet den Staat mehrmals, bekommt aber zu wenig Anerkennung und verbündet sich deshalb mit Caesar. 1960 schließen beide mit Crassus einen Geheimpakt, wenig später beherrschen die 3 Männer de facto das römische Imperium, bis 53 vZ Crassus im Kampf gegen die Parther fällt. Als Caesar 52 vZ ganz Gallien erobert hat, wird Pompeius vom Senat beauftragt, ihn zu stoppen. Er wird 48 vZ bei Pharsalus geschlagen, 44 vZ wird Caesar im Senat ermordet.
Ein Lehrbeispiel, wie die der römischen Republik inhärente Sucht nach Ruhm und Macht zum Untergang jedweder Demokratie führt