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Triumvirat Der Kampf um das Imperium Romanum

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

429 (Printausgabe)

Dateigröße

9039 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406806476

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PDF

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Erscheinungsdatum

21.09.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

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429 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783406806476

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Ruhm Macht und Untergang

S.A.W am 25.09.2023

Bewertungsnummer: 2029658

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauer erklärt das Zusammenbrechen der Römischen Republik im 1. Jhdt. vZ anhand der drei Rivalen um die Macht, die sich 60 vZ vorübergehend zum Triumvirat verbündeten, mit dem Ziel, die Macht im Staat zu erlangen. Seit den Reformen der Gracchen ab 133 vZ funktionierte der Gesellschaftsvertrag der Römischen Republik nicht mehr, der darin bestand, dass der Senat sich um das bestmögliche Wohl des Staates kümmerte und das Volk die Soldaten dafür stellte. Militärisch war dies ein Riesenerfolg, der jedoch auf Kosten des Volkes ging. War der Militärdienst für die italischen Verbündeten ursprünglich leicht zu stemmen, da man ja nur für wenige Wochen in den Krieg ziehen musste und zur Ernte rechtzeitig wieder daheim war, so führte die Expansion im ganzen Mittelmeerraum zu jahrelangem Kriegsdienst und damit zur Verarmung der Bauern, die ihre Felder verschleudern mussten und zum Lumpenproletariat der Städte wurden. Die reichen Senatoren profitierten hingegen doppelt: Sie strichen die gesamte Kriegsbeute ein und konnten die Felder der Bauern um Spottpreise aufkaufen. Dies wollten die Gracchen mit ihren Landreformen korrigieren, wurden aber beide ermordet, weil die Senatoren (Optimaten) sich mit aller Macht dagegen wehrten, etwas von ihrem Reichtum abzugeben. Der Machtkampf mit den Popularen eskalierte in der brutalen Diktatur Sullas, in der Pompeius mächtig und Crassus reich wurde. Caesar als Verwandter des Marius und Cinnas musste sich hingegen verstecken. Das Ende der Republik ist somit ein Lehrstück für die Gegenwart. Wenn die soziale Gerechtigkeit unterlaufen wird durch die sich bereichernde Oberschicht, dann kommt es zu Bürgerkriegen und Diktaturen. Dem Senat entgleiten die Feldherren, die er zu Hilfe ruft, um Usurpatoren abzuwehren. So werden Pompeius und Crassus mächtig. Pompeius rettet den Staat mehrmals, bekommt aber zu wenig Anerkennung und verbündet sich deshalb mit Caesar. 1960 schließen beide mit Crassus einen Geheimpakt, wenig später beherrschen die 3 Männer de facto das römische Imperium, bis 53 vZ Crassus im Kampf gegen die Parther fällt. Als Caesar 52 vZ ganz Gallien erobert hat, wird Pompeius vom Senat beauftragt, ihn zu stoppen. Er wird 48 vZ bei Pharsalus geschlagen, 44 vZ wird Caesar im Senat ermordet. Ein Lehrbeispiel, wie die der römischen Republik inhärente Sucht nach Ruhm und Macht zum Untergang jedweder Demokratie führt

Ruhm Macht und Untergang

S.A.W am 25.09.2023
Bewertungsnummer: 2029658
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauer erklärt das Zusammenbrechen der Römischen Republik im 1. Jhdt. vZ anhand der drei Rivalen um die Macht, die sich 60 vZ vorübergehend zum Triumvirat verbündeten, mit dem Ziel, die Macht im Staat zu erlangen. Seit den Reformen der Gracchen ab 133 vZ funktionierte der Gesellschaftsvertrag der Römischen Republik nicht mehr, der darin bestand, dass der Senat sich um das bestmögliche Wohl des Staates kümmerte und das Volk die Soldaten dafür stellte. Militärisch war dies ein Riesenerfolg, der jedoch auf Kosten des Volkes ging. War der Militärdienst für die italischen Verbündeten ursprünglich leicht zu stemmen, da man ja nur für wenige Wochen in den Krieg ziehen musste und zur Ernte rechtzeitig wieder daheim war, so führte die Expansion im ganzen Mittelmeerraum zu jahrelangem Kriegsdienst und damit zur Verarmung der Bauern, die ihre Felder verschleudern mussten und zum Lumpenproletariat der Städte wurden. Die reichen Senatoren profitierten hingegen doppelt: Sie strichen die gesamte Kriegsbeute ein und konnten die Felder der Bauern um Spottpreise aufkaufen. Dies wollten die Gracchen mit ihren Landreformen korrigieren, wurden aber beide ermordet, weil die Senatoren (Optimaten) sich mit aller Macht dagegen wehrten, etwas von ihrem Reichtum abzugeben. Der Machtkampf mit den Popularen eskalierte in der brutalen Diktatur Sullas, in der Pompeius mächtig und Crassus reich wurde. Caesar als Verwandter des Marius und Cinnas musste sich hingegen verstecken. Das Ende der Republik ist somit ein Lehrstück für die Gegenwart. Wenn die soziale Gerechtigkeit unterlaufen wird durch die sich bereichernde Oberschicht, dann kommt es zu Bürgerkriegen und Diktaturen. Dem Senat entgleiten die Feldherren, die er zu Hilfe ruft, um Usurpatoren abzuwehren. So werden Pompeius und Crassus mächtig. Pompeius rettet den Staat mehrmals, bekommt aber zu wenig Anerkennung und verbündet sich deshalb mit Caesar. 1960 schließen beide mit Crassus einen Geheimpakt, wenig später beherrschen die 3 Männer de facto das römische Imperium, bis 53 vZ Crassus im Kampf gegen die Parther fällt. Als Caesar 52 vZ ganz Gallien erobert hat, wird Pompeius vom Senat beauftragt, ihn zu stoppen. Er wird 48 vZ bei Pharsalus geschlagen, 44 vZ wird Caesar im Senat ermordet. Ein Lehrbeispiel, wie die der römischen Republik inhärente Sucht nach Ruhm und Macht zum Untergang jedweder Demokratie führt

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Triumvirat

von Markus Schauer

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