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Produktbild: Dem Gehirn beim Denken zusehen

Dem Gehirn beim Denken zusehen Facetten der Neurowissenschaften: Kurze Denkanstöße für Neugierige | Spannende Einblicke in unsere Gehirnfunktionen, die Intelligenzforschung und mehr

1

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

06.10.2023

Verlag

S. Hirzel Verlag GmbH

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

13360 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783777633503

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PDF

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Erscheinungsdatum

06.10.2023

Verlag

S. Hirzel Verlag GmbH

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

13360 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783777633503

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Aus dem Inhalt: Was sagt der…

Mikka Liest aus Zwischen den Seiten am 22.10.2023

Bewertungsnummer: 2827673

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus dem Inhalt: Was sagt der IQ eigentlich aus? Ist Künstliche Intelligenz wirklich intelligent? Spiegeln Spiegelneuronen tatsächlich unser Gegenüber? Wo verläuft die Grenze zwischen psychisch normal und krank? Kann man Träume tatsächlich fotografieren? Lässt sich Teenagerverhalten neurophysiologisch verstehen? Normalerweise schreibe ich ausschließlich über Belletristik. Wenn ich doch mal ein Sachbuch vorstelle, dann ist es eines, an dessen Thematik ich persönlich interessiert bin und das mich vollends überzeugen konnte. Nun, ersteres ist hier definitiv der Fall! Neurowissenschaften faszinieren mich – vermutlich auch, weil ich seit zwei Jahrzehnten mit MS lebe und mich daher häufiger und näher mit dem Gehirn beschäftigt habe. Aber meines Erachtens ist die Zielgruppe des Buches weiter gestreut: Interessierte Laien: Personen ohne tiefes Vorwissen in Neurowissenschaften, die aber neugierig sind und mehr über das Gehirn und seine Funktionen erfahren möchten. Menschen aus dem Bildungsbereich, die nach spannenden und verständlichen Ressourcen suchen, um Schüler:innen die Grundlagen der Neurowissenschaften näherzubringen. Allgemeinbildungsinteressierte: Personen, die generell ihr Wissen erweitern möchten. Nun kommen wir zu meiner Meinung: inwiefern hat mich das Buch überzeugt? Niehaus und Osterloh holen auch Lesende ohne Vorwissen ab. Für jedes Thema liefern sie eine Faktenbasis, die sich bei Interesse durch die im Anhang aufgelisteten Quellen vertiefen lässt. Selbst Personen, für die Neurowissenschaften ein nie zuvor erkundetes Fremdland ist, werden in jedem Kapitel direkte Bezüge zum eigenen Leben finden. Zum Beispiel frönen allzu viele von uns dem Multitasking: Wir schreiben einen Text für die Arbeit, checken nebenher unsere Social Media, beantworten SMS und lassen vielleicht noch die Lieblingsserie auf dem Fernseher laufen. Dabei fühlen wir uns hochproduktiv, vielleicht sogar stolz darauf, so gut zu funktionieren, dass alles gleichzeitig wie am Schnürchen läuft. Doch Untersuchungen zeigen, dass dies ein fataler Trugschluss ist. Tatsächlich senkt chronisches Multitasking nicht nur die Produktivität, sondern schädigt das Arbeitsgedächtnis nachhaltig. Hier liefert das Buch konkrete Angaben und Verweise auf Studien. Katastrophal wird das beim 'distracted doctoring', wenn Chirurgen während der Op zum Handy greifen, der Narkosearzt nebenher auf Instagram postet, oder die Diagnoseärztin erstmal per SMS die Pläne fürs Abendessen abklären muss. Laut Studien ist das alles keineswegs unüblich – und dazu kommt noch, dass Ärzt:innen chronisch überarbeitet und übermüdet sind, was in einem anderen Kapitel näher besprochen wird. Wussten Sie, dass 24 Stunden Schlaflosigkeit schon ähnliche Auswirkungen haben wie ein Blutalkoholspiegel von 1,0 Promille, Ärzt:innen aber durchaus mal 36 Stunden durcharbeiten? Würden Sie sich gerne unters Messer legen, wenn Sie wüssten, dass der Chirurg erstmal drei Bierchen gekippt hat? Diese und andere Themen werden leicht verständlich und unterhaltsam erörtert, jedoch mit echtem Gehalt und keineswegs trivial. Empathie, freier Wille (oder die Illusion des freien Willens), die Messbarkeit von Intelligenz, die biologische Bedeutung des Träumens… Das ist hochspannend und zeigt sich immer wieder als überraschend relevant für den eigenen Alltag! Insgesamt ist dieses Buch eine hervorragende Empfehlung für alle, die sich für die Funktionsweise des Gehirns und die Geheimnisse des Denkens interessieren, ohne dabei von Fachjargon überwältigt zu werden. MONIKA NIEHAUS ist promovierte Biologin mit Schwerpunkt Neurophysiologie und arbeitet freiberuflich als Autorin, Journalistin und naturwissenschaftliche Übersetzerin. Sie schreibt nicht nur Sachbücher, sondern auch Belletristik. MARTIN OSTERLOH ist Wirtschafts- und Sportpsychologe. Als systemischer Coach und Prozessbegleiter für ein interkulturelles Zentrum in Köln Chorweiler unterstützt er Menschen dabei, persönliche und berufliche Herausforderungen zu bewältigen. Sein Schwerpunkt ist Psychoedukation, Akzeptanz und Commitment Training.

Aus dem Inhalt: Was sagt der…

Mikka Liest aus Zwischen den Seiten am 22.10.2023
Bewertungsnummer: 2827673
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus dem Inhalt: Was sagt der IQ eigentlich aus? Ist Künstliche Intelligenz wirklich intelligent? Spiegeln Spiegelneuronen tatsächlich unser Gegenüber? Wo verläuft die Grenze zwischen psychisch normal und krank? Kann man Träume tatsächlich fotografieren? Lässt sich Teenagerverhalten neurophysiologisch verstehen? Normalerweise schreibe ich ausschließlich über Belletristik. Wenn ich doch mal ein Sachbuch vorstelle, dann ist es eines, an dessen Thematik ich persönlich interessiert bin und das mich vollends überzeugen konnte. Nun, ersteres ist hier definitiv der Fall! Neurowissenschaften faszinieren mich – vermutlich auch, weil ich seit zwei Jahrzehnten mit MS lebe und mich daher häufiger und näher mit dem Gehirn beschäftigt habe. Aber meines Erachtens ist die Zielgruppe des Buches weiter gestreut: Interessierte Laien: Personen ohne tiefes Vorwissen in Neurowissenschaften, die aber neugierig sind und mehr über das Gehirn und seine Funktionen erfahren möchten. Menschen aus dem Bildungsbereich, die nach spannenden und verständlichen Ressourcen suchen, um Schüler:innen die Grundlagen der Neurowissenschaften näherzubringen. Allgemeinbildungsinteressierte: Personen, die generell ihr Wissen erweitern möchten. Nun kommen wir zu meiner Meinung: inwiefern hat mich das Buch überzeugt? Niehaus und Osterloh holen auch Lesende ohne Vorwissen ab. Für jedes Thema liefern sie eine Faktenbasis, die sich bei Interesse durch die im Anhang aufgelisteten Quellen vertiefen lässt. Selbst Personen, für die Neurowissenschaften ein nie zuvor erkundetes Fremdland ist, werden in jedem Kapitel direkte Bezüge zum eigenen Leben finden. Zum Beispiel frönen allzu viele von uns dem Multitasking: Wir schreiben einen Text für die Arbeit, checken nebenher unsere Social Media, beantworten SMS und lassen vielleicht noch die Lieblingsserie auf dem Fernseher laufen. Dabei fühlen wir uns hochproduktiv, vielleicht sogar stolz darauf, so gut zu funktionieren, dass alles gleichzeitig wie am Schnürchen läuft. Doch Untersuchungen zeigen, dass dies ein fataler Trugschluss ist. Tatsächlich senkt chronisches Multitasking nicht nur die Produktivität, sondern schädigt das Arbeitsgedächtnis nachhaltig. Hier liefert das Buch konkrete Angaben und Verweise auf Studien. Katastrophal wird das beim 'distracted doctoring', wenn Chirurgen während der Op zum Handy greifen, der Narkosearzt nebenher auf Instagram postet, oder die Diagnoseärztin erstmal per SMS die Pläne fürs Abendessen abklären muss. Laut Studien ist das alles keineswegs unüblich – und dazu kommt noch, dass Ärzt:innen chronisch überarbeitet und übermüdet sind, was in einem anderen Kapitel näher besprochen wird. Wussten Sie, dass 24 Stunden Schlaflosigkeit schon ähnliche Auswirkungen haben wie ein Blutalkoholspiegel von 1,0 Promille, Ärzt:innen aber durchaus mal 36 Stunden durcharbeiten? Würden Sie sich gerne unters Messer legen, wenn Sie wüssten, dass der Chirurg erstmal drei Bierchen gekippt hat? Diese und andere Themen werden leicht verständlich und unterhaltsam erörtert, jedoch mit echtem Gehalt und keineswegs trivial. Empathie, freier Wille (oder die Illusion des freien Willens), die Messbarkeit von Intelligenz, die biologische Bedeutung des Träumens… Das ist hochspannend und zeigt sich immer wieder als überraschend relevant für den eigenen Alltag! Insgesamt ist dieses Buch eine hervorragende Empfehlung für alle, die sich für die Funktionsweise des Gehirns und die Geheimnisse des Denkens interessieren, ohne dabei von Fachjargon überwältigt zu werden. MONIKA NIEHAUS ist promovierte Biologin mit Schwerpunkt Neurophysiologie und arbeitet freiberuflich als Autorin, Journalistin und naturwissenschaftliche Übersetzerin. Sie schreibt nicht nur Sachbücher, sondern auch Belletristik. MARTIN OSTERLOH ist Wirtschafts- und Sportpsychologe. Als systemischer Coach und Prozessbegleiter für ein interkulturelles Zentrum in Köln Chorweiler unterstützt er Menschen dabei, persönliche und berufliche Herausforderungen zu bewältigen. Sein Schwerpunkt ist Psychoedukation, Akzeptanz und Commitment Training.

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Dem Gehirn beim Denken zusehen

von Monika Niehaus, Martin Osterloh

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