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Helga Bürster

1. Als wir an Wunder glaubten [Ungekürzt]

Als wir an Wunder glaubten [Ungekürzt]

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Katja Danowski

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

67

Verlag

GOYA

Sprache

Deutsch

EAN

4066339847750

Beschreibung

Rezension

In "Als wir an Wunder" erzählt Helga Bürstner atmosphärisch dicht und anschaulich eine Geschichte nach wahren Begebenheiten. Sprecherin Katja Danowski verkörpert die unterschiedlichen Frauenfiguren ohne zu überzeichnen, findet in ihrer sechsstündigen Lesung einen ruhigen, geheimnisvollen Grundton. Wir sind ja im Moor… Sie kann aber auch plattdeutsch klönen, und glaubhaft und spannend von der Suche der Menschen nach Halt und Orientierung in bewegten Zeiten erzählen. Ein gelungenes Hörbuch.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Katja Danowski

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

67

Verlag

GOYA

Sprache

Deutsch

EAN

4066339847750

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    12.07.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hat mir sehr gut gefallen

    Dieses Hörbuch hat mir unheimlich gut gefallen. Die Sprecherin macht ihren Job sehr gut und versteht es, mit ihrer Stimme die Menschen lebendig werden zu lassen und die Stimmungen der Geschichte zu vermitteln. Wirklich wunderbar! Die Geschichte selber ist auch toll. Es geht um ein Dorf in der Nachkriegszeit, in dem durch die Verzweiflung und Haltlosigkeit nach dem dem zweiten Weltkrieg der Aberglaube immer mehr Raum einnimmt. Vieles passiert hinter verschlossenen Türen, vieles bleibt ungesagt - und dennoch verweben sich die einzelnen Erzählstränge sehr gut miteinander. Es ist wundervoll erzählt und ein Genuss zu lesen.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    06.11.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sehr gut

    Das Cover des Hörbuchs ist schon etwas Besonderes. Der bunte Hahn darauf sieht sehr schön aus. Die Geschichte "Als wir an Wunder glaubten" von Helga Bürster handelt von der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs. Sie spielt in einem Dorf Unnenmoor im Norden von Deutschland. Die Beschreibungen dieser Zeit werden sehr anschaulich erzählt. Sehr gut kann man sich die Verzweiflung und Armut der Menschen vorstellen. Die Zeit ist nicht leicht und es gibt auch noch etliche Frauen deren Mann noch vermisst werden. Auch sind die Menschen zugänglich, wenn einer mit überzeugenden Reden kommt. Da findet auch der Glaube an Moorgeister und Hexen fruchtbaren Boden. Es ist nicht immer leicht, zu unterscheiden was wahr ist und was eher Unsinn ist. Mich hat die Handlung im Buch beeindruckt, aber auch nachdenklich gemacht. Man kann spüren, welche Folgen ein Krieg hat und wie schwer es ist mit den Folgen umzugehen.

  • lisolino

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schauplatz des Hörbuches ist…

    Schauplatz des Hörbuches ist das kleine Dorf Unnenmoor. Dort leben die Menschen einfach und ein bisschen abgeschnitten von der Welt. Weil der Krieg fast alles, an das die Menschen geglaubt haten, zunichte gemacht hat, lebt der alte Aberglaube an Hexen wieder auf. Dabei trifft es vor allem die alte Guste, die alleine in einer Kate im Moor wohnt und Edith mit ihrer Tochter Betty. Als nicht Ediths Mann Otto, sondern dessen Freund Josef als Kriegsinvalide zurückkommt spitzt sich die Situation, auch angeheizt vom Dorfheiler Spöken Fritz, immer weiter zu. Die Geschichte wird von Katja Danowski gelesen. Ihre Stimme, mit der sie den Figuren Leben einhaucht, vermittelt eindringlich die Stimmung im Dorf. Auch die Geschichte nimmt den Zuhörer sehr mit und lässt manchmal wundern wie die Menschen nur so abergläubisch sein konnten. Wenn man genauer darüber nachdenkt ist die Geschichte aber mehr als aktuell. Immer wenn ein Sündenbock gesucht wird, wird einer gefunden. Das ist heute nicht anders als damals.

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Töversche und der Spökenfritz

    Dieses Buch ist eines meiner Highlights des Jahres. Helga Bürster schreibt über Unnenmoor, ein kleines Dorf im ostfriesischen Moor. Während in anderen Romanen oft die Nachkriegszeit in Großstädten ein Thema ist, ist hier der Schauplatz eine winzige Gemeinde im Moor. Fernab der Zivilisation ist dort immernoch sehr viel Aberglaube verbreitet, dieser steht im absoluten Kontrast zur einsetzenden Modernisierung, wie der Trockenlegung des Moores. Auch wird deutlich, wie schnell patente, selbstbewusste und selbständige Frauen als Töversche verschrien werden und was dieses für Auswirkungen in solch einer kleinen, abgeschlossenen Gemeinde hat. Dieses Buch ist rundum gelungen. Es ist sehr atmosphärisch, es hat sehr interessante und authentische Charaktere, die deutsche Geschichte wird sehr eindrucksvoll dargestellt, auch das Grauen des Nationalsozialismus, das in diesem Dorf nicht fern war, sondern mitten vor Augen der Dorfbewohner geschah. Auch das Ende, der runde Abschluss, die Verbindung zur Gegenwart gefällt mir sehr gut.

  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    19.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswerte Nachkriegsgeschichte

    Worum geht es in dem Buch? In dem Moordorf Unnenmoor in Norddeutschland versuchen die Leute, sich nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine Existenz aufzubauen. Viele Soldaten sind noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt, wie zum Beispiel Josef, der Mann von Annie und Vater von Willi. Auch Edith vermisst ihren Mann Otto, der ebenfalls als Soldat im Krieg kämpfte. Sie zieht ihre Tochter Betty groß und verdient etwas Geld mit Näharbeiten. Auch wenn das Geld knapp ist, bringt Betty Guste, einer älteren alleinlebenden Frau, immer wieder einen Teller Mittagessen vorbei. Wenn Betty bei Guste ist, lauscht sie längst vergangenen Geschichten über ehemalige Einwohner des Dorfes. Diese Geschichten sind oft gemischt mit einer Portion Aberglauben. Annie versucht, sich alleine um ihren Hof zu kümmern. An Willi, ihrem behinderten Sohn, lässt sie oft ihren Frust aus und schlägt ihn. Die Situation ändert sich, als fünf Jahre nach Kriegsende Josef zu Annie zurückkehrt. Er hat beide Beine im Krieg verloren. Annie ist überfordert mit einem Mann, der nicht mehr auf dem Hof mithelfen kann, und einem behinderten Sohn. In der Not flüchtet sie sich in den Aberglauben ihrer Vorfahren. Jemand muss ihren Hof verhext und ihr Unglück heraufbeschworen haben! Eine schuldige Person ist schnell gefunden und ebenso jemand, der Methoden kennt, jeglichen bösen Zauber von ihrem Hof zu verbannen. Meine Meinung zu diesem Buch: „Als wir an Wunder glaubten“ ist ein Buch, das mich sofort mitgerissen hat. In dem aus der auktorialen Erzählperspektive verfassten Roman (also kein Ich-Erzähler) geht um Mut, Hoffnung und Aberglauben. Viele Menschen in Unnenmoor sind abergläubisch und vertrauen auf das, auf was schon ihre Vorfahren glaubten. So glauben manche an einen bevorstehenden Untergang, und manche Dinge spricht man am besten nicht aus, weil das Unglück bringen könnte. Edith und ihre Tochter Betty sind sympathisch. Betty stiehlt ein 50-Pfennig-Stück und meint eine Zeitlang, dass das Unglück bringen könnte. Sie kommt auf eine absurde Idee, das Geldstück loszuwerden. Edith war einst mit Annie befreundet. Mit Sorge beobachtet sie, wie sich Annie durch ihren Aberglauben zum Negativen verändert. Fritz Renk, genannt der „Spökenfritz“, schafft es, diesen Aberglauben zu befeuern und auch andere Leute davon zu überzeugen. So ist es kein Wunder, dass irgendwann die Situation aus dem Ruder zu laufen droht und für manche Leute gefährlich wird. All das ist anschaulich geschildert in einer Sprache, die die Denkweise der Leute treffend widerspiegelt. Als Leser beobachtet man betroffen manche Vorgänge in Unnenmoor und fragt sich: Was wird in dieser Geschichte siegen – Gesetze und der gesunde Menschenverstand oder der Aberglaube? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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