Band 7
Fjodor M. Dostojewski
1. Ein kleiner Held
Ein kleiner Held
Aus der Reihe
Penguin Edition
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1
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Family Sharing
Ja
Gesprochen von
Friedrich FriedenSpieldauer
1 Stunde und 25 Minuten
Abo-Fähigkeit
Ja
Erscheinungsdatum
01.10.2017
Hörtyp
Lesung
Fassung
ungekürzt
Medium
MP3
Anzahl Dateien
75
Verlag
LILYLA Hörbuch-EditionenSprache
Deutsch
EAN
9783959890892
Ein 11jähriger Junge wird mit der Welt von gutsituierten vergnügungssüchtigen Gesellschaftskreisen konfrontiert. Dabei wird er selbst zu verschiedenen Anlässen als Spielball des Amusments ausgenutzt und lernt dabei die schadenfrohe und intrigante, aber auch gönnerhafte Charakterbeschaffenheit der ihn umgebenden Personen kennen. Tränen und Übermut, Enttäuschung und Wut, Angst und Mut begleiten das Kind auf seinem Übergang in die Pubertät und halten die eine oder andere Überraschung bereit.
Kundinnen und Kunden meinen
Anlässlich des 200. Geburtstag…
MaWiOr aus Halle am 17.10.2021
Bewertungsnummer: 2752968
Bewertet: eBook (ePUB)
Anlässlich des 200. Geburtstag des russischen Schriftstellers Fjodor M. Dostojewski, der eigentlich für dickleibige Romane bekannt ist, ist in der Penguin Edition mit „Ein kleiner Held“ ein schmaler Band mit drei Erzählungen erschienen. In der titelgebenden Geschichte, entstanden 1857, begegnet uns ein Elfjähriger als Ich-Erzähler. Der Junge wird zu Ver-wandten auf ein Gut nahe Moskau geschickt. Bei einer Gesellschaft erweckt er die Aufmerksamkeit einer jungen Blondine, die ihn bei jeder Gelegenheit neckt, woraufhin der Knabe rot anläuft. Seinen heldenhaften Mut beweist er schließlich bei einem riskanten Ritt auf einem noch nicht zugerittenen Pferd, das ein anderer, als erfahrener Reiter geltender Gast nicht zu besteigen gewagt hatte. Die Geschichte „Die Sanftmütige“ (1876) – eine Ehegeschichte – erzählt von einer Selbstmörderin, die sich ein paar Stunden zuvor aus dem Fenster gestürzt hat und in der Hand eine Ikone festhielt. Nun sitzt ihr Ehemann in der Wohnung neben der aufgebahrten Leiche seiner Frau und reflektiert rückwirkend über das kurze Zusammenleben mit ihr. In der sentimentalen Erzählung „Roman in neun Briefen“ (1845) geht es um alte Liebschaften, kleine gemeine Anspielungen an die früheren Leben der Ehefrauen und um Geld. Ergänzt wird der Erzählband durch ein Nachwort des Schriftstellers Eckhard Henscheid, der sich dem „ganz großen Humoristen“ Dostojewski widmet.