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Produktbild: In Ascension

In Ascension

1

Fr. 19.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.02.2024

Verlag

Grove Atlantic

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Sprache

Englisch

EAN

9780802163479

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Nein

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.02.2024

Verlag

Grove Atlantic

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Sprache

Englisch

EAN

9780802163479

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Meer plus Weltraum ergibt Sci-Fi Esoterik

NoraStorm am 25.03.2025

Bewertungsnummer: 2448616

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Geschenk des Neffen – er weiß, Unterwasserwelt plus Sternenflug plus weibliche Protagonistin sind mein Ding – nur „In Ascension“ konnte mich nicht packen. Ich rätsle, warum es mehrere Preise gewann (vielleicht weil "tick the right boxes": lesbische Nerd-Wissenschaftlerin plus Öko-Esoterik-Schwurbel?), aber ich las das Buch meinem Neffen zuliebe zuende. Die Protagonistin hat alles, was man heutzutage anscheinend braucht: dysfunktionale Familie, misshandelt als Kind, soziopathisch-autistische Züge, dem eigenen Geschlecht zugetan, den profanen Dingen des Lebens entrückt, und sie selbstverwirklicht sich rücksichtslos und erfolgreich als hypergeniale Molekularwissenschaftlerin. Ihren Namen (Leigh Hasenbosch) erfährt man erst nach vielen Seiten. Sympathisch ist Leigh selten. Auch bleibt sie seltsam blass, was vielleicht ihren diversen psychischen Besonderheiten geschuldet ist, wodurch sie leider zu einer Ich-Erzählerin wird, die mich nicht gefangen nimmt, sondern mich von sich und der Handlung entfremdet. Die Handlung könnte spannend sein, ist es aber über weite Strecken nicht. Ich habe mich in der zweiten Hälfte sogar beim Querlesen ertappt. Am spannendsten fand ich Leighs konkrete Ausbildung zur Astronautin, z.B. viele Gewichte quer durch eine Halle schleifen, um die Rückkehr des Körpers aus null g auf die Erde zu simulieren. Leigh ist auf jeden Fall hart im Nehmen. Das passt zum Buch – darin werden Wissenschaft und Space Agencies von Frauen dominiert, während die Männer unter die Räder kommen, z.B. Stefan (sympathischer Typ) und Tyler (die sympathischste Figur des Romans). Nachdem der Start ins Weltall glückt, verliert sich die Handlung zunehmend in etwas, was ich am ehesten als Esoterik-nah bezeichnen kann. Dabei werden immer wieder interessante und sehr konkrete Fragestellungen aufgeworfen – was genau befindet sich jetzt vor Ascension im Meer? Was hat es mit dem Erreichen der Voyager-Sonde auf sich? Woraus ist der neue Raumschiffantrieb, und weshalb hat er diese Effekte? Weshalb driften die Taucher auf Ascension und die Raumschiffcrew psychisch so ab? Was passiert beim Mining im Asteroidengürtel? Was wollen die Außerirdischen? Ist das, was geschieht, in ihrem Sinne? Mir hat sich keine Antwort erschlossen außer der Ahnung, dass die Menschheit nichts Gutes anstellt und man wie der Zauberlehrling herumwurstelt. Aber was genau passiert und weshalb, bleibt ein Mysterium. Aber vielleicht wäre diese entfleuchende Protagonistin samt Handlung in sich stimmig gewesen (nach dem Motto: wer Antworten am Ende eines Buches erwartet, ist ein ewig gestriger Pedant), wenn nicht das vorletzte Kapitel aus Sicht von Leighs Schwester Helena erzählt würde. Was Sinn und Zweck dieses Kapitels ist, erschließt sich mir nicht, doch es wirkt auf mich banal und trivialisierend und riss mich unschön aus dem inneren Monolog der abgespace-ten Leigh. Die Banalität des Kapitels ließ genauso banale Fragen in mir hochkommen. So fragte ich mich, ob der ganze Handlungsstrang um Helena einem höheren Zweck dient oder einfach nur schlecht recherchiert ist. Von Anfang an rätselte ich, weshalb eine hochqualifizierte Finanzanwältin nach Jakarta geht und ihre beiden Kinder dort jahrzehntelang dem schlimmen Smog aussetzt, den sie ihrer Mutter nicht zumuten will. Weshalb wirkt Helena so, als wäre sie in Jakarta festgenagelt? Gibt es nicht auch Arbeit in viel wichtigeren Finanzplätzen wie Singapur, Hongkong, New York oder London, wo die Luft anscheinend besser ist? Ich versteh´s nicht. Ihr Arbeitgeber aus dem Finanzsektor der Dritten Welt ist bereit, ihren Kreuzzug gegen die mächtige Space Agency mitzutragen, den sie über viele Jahre hinweg führt. Welch heile Welt, welch toller Arbeitgeber! Nur glauben tu ich´s nicht. "Willing Suspension of Disbelief" ist dem Autor mit fortschreitender Seitenzahl in meinem Fall immer weniger gelungen. Mein Fazit: Ein Stern für die spannende Grundkonstellation Meer-Weltraum und ein Stern für Leighs Astronautenausbildung ergeben zwei Sterne. Sollte es eine Fortsetzung des Romans geben, dann übernehmen darin Leighs Algen die Weltherrschaft! PS: Ich las das Buch im Flugzeug zuende und vergaß es prompt im Flieger in Jakarta. Wie freudianisch!

Meer plus Weltraum ergibt Sci-Fi Esoterik

NoraStorm am 25.03.2025
Bewertungsnummer: 2448616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Geschenk des Neffen – er weiß, Unterwasserwelt plus Sternenflug plus weibliche Protagonistin sind mein Ding – nur „In Ascension“ konnte mich nicht packen. Ich rätsle, warum es mehrere Preise gewann (vielleicht weil "tick the right boxes": lesbische Nerd-Wissenschaftlerin plus Öko-Esoterik-Schwurbel?), aber ich las das Buch meinem Neffen zuliebe zuende. Die Protagonistin hat alles, was man heutzutage anscheinend braucht: dysfunktionale Familie, misshandelt als Kind, soziopathisch-autistische Züge, dem eigenen Geschlecht zugetan, den profanen Dingen des Lebens entrückt, und sie selbstverwirklicht sich rücksichtslos und erfolgreich als hypergeniale Molekularwissenschaftlerin. Ihren Namen (Leigh Hasenbosch) erfährt man erst nach vielen Seiten. Sympathisch ist Leigh selten. Auch bleibt sie seltsam blass, was vielleicht ihren diversen psychischen Besonderheiten geschuldet ist, wodurch sie leider zu einer Ich-Erzählerin wird, die mich nicht gefangen nimmt, sondern mich von sich und der Handlung entfremdet. Die Handlung könnte spannend sein, ist es aber über weite Strecken nicht. Ich habe mich in der zweiten Hälfte sogar beim Querlesen ertappt. Am spannendsten fand ich Leighs konkrete Ausbildung zur Astronautin, z.B. viele Gewichte quer durch eine Halle schleifen, um die Rückkehr des Körpers aus null g auf die Erde zu simulieren. Leigh ist auf jeden Fall hart im Nehmen. Das passt zum Buch – darin werden Wissenschaft und Space Agencies von Frauen dominiert, während die Männer unter die Räder kommen, z.B. Stefan (sympathischer Typ) und Tyler (die sympathischste Figur des Romans). Nachdem der Start ins Weltall glückt, verliert sich die Handlung zunehmend in etwas, was ich am ehesten als Esoterik-nah bezeichnen kann. Dabei werden immer wieder interessante und sehr konkrete Fragestellungen aufgeworfen – was genau befindet sich jetzt vor Ascension im Meer? Was hat es mit dem Erreichen der Voyager-Sonde auf sich? Woraus ist der neue Raumschiffantrieb, und weshalb hat er diese Effekte? Weshalb driften die Taucher auf Ascension und die Raumschiffcrew psychisch so ab? Was passiert beim Mining im Asteroidengürtel? Was wollen die Außerirdischen? Ist das, was geschieht, in ihrem Sinne? Mir hat sich keine Antwort erschlossen außer der Ahnung, dass die Menschheit nichts Gutes anstellt und man wie der Zauberlehrling herumwurstelt. Aber was genau passiert und weshalb, bleibt ein Mysterium. Aber vielleicht wäre diese entfleuchende Protagonistin samt Handlung in sich stimmig gewesen (nach dem Motto: wer Antworten am Ende eines Buches erwartet, ist ein ewig gestriger Pedant), wenn nicht das vorletzte Kapitel aus Sicht von Leighs Schwester Helena erzählt würde. Was Sinn und Zweck dieses Kapitels ist, erschließt sich mir nicht, doch es wirkt auf mich banal und trivialisierend und riss mich unschön aus dem inneren Monolog der abgespace-ten Leigh. Die Banalität des Kapitels ließ genauso banale Fragen in mir hochkommen. So fragte ich mich, ob der ganze Handlungsstrang um Helena einem höheren Zweck dient oder einfach nur schlecht recherchiert ist. Von Anfang an rätselte ich, weshalb eine hochqualifizierte Finanzanwältin nach Jakarta geht und ihre beiden Kinder dort jahrzehntelang dem schlimmen Smog aussetzt, den sie ihrer Mutter nicht zumuten will. Weshalb wirkt Helena so, als wäre sie in Jakarta festgenagelt? Gibt es nicht auch Arbeit in viel wichtigeren Finanzplätzen wie Singapur, Hongkong, New York oder London, wo die Luft anscheinend besser ist? Ich versteh´s nicht. Ihr Arbeitgeber aus dem Finanzsektor der Dritten Welt ist bereit, ihren Kreuzzug gegen die mächtige Space Agency mitzutragen, den sie über viele Jahre hinweg führt. Welch heile Welt, welch toller Arbeitgeber! Nur glauben tu ich´s nicht. "Willing Suspension of Disbelief" ist dem Autor mit fortschreitender Seitenzahl in meinem Fall immer weniger gelungen. Mein Fazit: Ein Stern für die spannende Grundkonstellation Meer-Weltraum und ein Stern für Leighs Astronautenausbildung ergeben zwei Sterne. Sollte es eine Fortsetzung des Romans geben, dann übernehmen darin Leighs Algen die Weltherrschaft! PS: Ich las das Buch im Flugzeug zuende und vergaß es prompt im Flieger in Jakarta. Wie freudianisch!

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In Ascension

von Martin MacInnes

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