"Feuer bringt Verderben." "Ja." Sie blickte zu mir hinauf und ein sanftes Lächeln hob ihre Mundwinkel. "Aber es bringt auch Wärme, Licht und Hoffnung." Die Schlacht ist geschlagen und das Königreich Lichtstein vorerst gerettet. Doch noch immer schwebt das scheinbar unlösbare Rätsel der Fee über Leya und ihren Begleitern. Vom Dämon gejagt riskieren sie weiterhin ihr Leben. Bald muss Leya feststellen, dass der Preis für den Frieden höher ist als gedacht und sie nicht weiss, ob sie ihn bezahlen kann.
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Gelungene Fortsetzung mit anderem Happy-End?
Bewertung aus Hennef am 04.07.2025
Bewertungsnummer: 2531475
Bewertet: eBook (ePUB)
"Cataleya - Das Herz des Schicksals" klingt vom Untertitel her erstmal etwas "kitschig" und erinnert schnell an eine Romance, die dem Cover nach zu urteilen im Fantasy-Bereich anzusiedeln ist. Wer aber den ersten Teil kennt, weiß, dass Jacqueline V. Droullier mit diesem Zweiteiler nicht in diese Richtung sticht.
Aus dem ersten Teil blieb für die Protagonistin eine Aufgabe stehen, die dringend noch gelöst werden musste, um die drei Welten zu retten. Und somit wird der Leser hauptsächlich zum Begleiter auf der Suche nach dem Ort, wo die Lösung des Rätsels zur Erlösung der Menschheit wird. Hier wird auch "das Herz des Schicksals" zu einer Größe, die alles andere als Kitschig erscheint. Noch mehr zu darüber zu schreiben wäre ein tiefer Spoiler, den ich aber vermeiden möchte.
Insgesamt ist auch dieser zweite Teil in einem sehr jugendlichen, teilweise kindlichen Stil gehalten, was "Das Herz des Schicksal" nicht nur für Young-Adult-Fans interessant macht, sondern auch von jüngerem Publikum perfekt als Einstieg in die Fantasy-Welt der Literatur genutzt werden kann. Dabei wird Cataleya zwar deutlich erwachsener, doch die Geschichte um sie herum behält etwas unschuldiges, das in Gefahr gerät und durch die Protagonistin geschützt werden muss. Immer wieder musste ich über den einen oder anderen Augenzwinkerer schmunzeln und vor allem, wenn ein naseweises Kaninchen seine klugen Ratschläge verteilt oder wiedermal zur falschen Zeit am richtigen Ort erscheint, wird die Geschichte aufgelockert. Auch (wie schon im ersten Teil) immer wieder aufgenommene Klischees werden mehrfach durch die Protagonistin bedient und sofort aufgedeckt. Ein Umstand, der ebenfalls immer wieder für schmunzelnde Auflockerungen sorgt.
Um es nicht falsch rüberkommen zu lassen, muss ich allerdings auch erwähnen, dass es auch in Band zwei von "Cataleya" eine Liebesgeschichte gibt. Doch sie erdrückt die eigentliche Story nicht, sondern fügt sich als Notwendigkeit in die Ereignisse ein. Eine sehr gute Mischung, die von beiden Seiten nicht aufdringlich wirkt.
Jacqueline V. Droullier erwähnt in ihrem Buchabschluss, sie sei sich durchaus bewusst, dass die meisten sich ein anderes Ende gewünscht hätten, sie es aber nicht schreiben konnte, weil es sich für sie falsch angefühlt hätte. Ich muss sagen, dass sie absolut recht hatte, "Das Herz des Schicksals" auf diese Art zu schließen. Vieles andere hätte vom gesamten Geschichtsaufbau zwar vielleicht Sinn gemacht, wäre aber unglaubwürdig gewesen.
Alles in allem ist "Das Herz des Schicksals" ein würdiger Abschluss dieser Dilogie und für mich die volle Sternebewertung wert. Die kleine "Cataleya-Reihe" bleibt für mich entsprechend eine Leseempfehlung für alle, die gerne mal zu etwas leichterer Literatur greifen wollen, ohne auf einen gut gesponnenen roten Faden verzichten zu müssen.
Kann das Rätsel gelöst und ein Herz zum Schicksal für ein ganzes Land werden!
Rajets Fantastische Leseseite aus Grünberg am 04.05.2024
Bewertungsnummer: 2193460
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, einfach gut und nicht nur für die Zielgruppe Jugend ab 14 Jahren, sondern auch darüber hinaus.
Das Cover ist überwiegen in Rottönen gehalten, im oberen Bereich sieht man einen Drachenkopf mit leuchtenden Augen (Alastar). Im unteren sieht man eine hügelige Landschaft bei Vollmond. Auch die Schrift des Titels passt sehr gut zum übrigen Design und Farbe des Covers. Es fängt gut den Hintergrund und die Stimmung des Romaninhalts ein.
Fazit:
Eine Schlacht ist geschlagen und das Königreich Lichtstein vorerst gerettet Doch das Rätsel der Fee ist weiter ungelöst.
Gestochen an des Leides Dorn,
roter Tropfen auf schwarzem Stein.
Ein Herz gegeben in ewigem Zorn,
lasst es Blut seines Blutes sein.
Der Preis, der Leben fordert,
zu Beginn und seinem Ende.
Begierde in Flammen lodert,
zeigt auf die Lebenswende.
Von Dämonen weiter gejagt begibt sie sich auf die Reise zur Fee. Zusammen mit Marlo, dem Kampfmeister des Reiches und Fips, dem lebendig gewordenen Kuscheltier an ihrer Seite stellt sie sich den Gefahren in der ihr noch fremden Welt.
Leya wird aber feststellen müssen das der Preis für den Frieden hoch ist, wird sie ihn Bezahlen können und ihr Glück finden? Oder wird in einer anderen Form ein heller Streifen am Horizont Hoffnung bringen?
Oft wird es spannend, magisch und auch gruselig. Doch auch Leyas lebendig gewordener Kuschelhase Fips trägt mit seiner ganzen Art zu komischen Situationen bei. Gerade mit ihm gibt es herrliche Dialoge – ernste und zum Schmunzeln.
Ein Roman der nicht nur mit einem großartigen Cover daherkommt, sondern auch mit einer spannenden und abenteuerreichen Handlung. Die Protagonistin Leya hat Ecken und Kanten, genau wie einige andere Protagonisten auch und gewinnt damit die Herzen der Leser/innen im Sturm. Ganz besonders der Kuschelhase Fips! Marlo ist nicht nur ein Kämpfer, sondern hat ein großes Herz. Auch spricht der Roman nicht nur Jugendliche (Zielgruppe) an, auch darüber ist Lese Spaß garantiert.
Von mir 5 Sterne für den Fortsetzungs- und Finalband der Dilogie.