Produktbild: Müll

Müll Eine schmutzige Geschichte der Menschheit

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

422 (Printausgabe)

Dateigröße

4079 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406802539

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

422 (Printausgabe)

Dateigröße

4079 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406802539

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Ein interessantes Sachbuch

Gertie G. aus Wien am 25.06.2024

Bewertungsnummer: 2230095

Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn heute Archäologen mit glänzenden Augen auf Bruchstücke von Keramik und Glas, Knochenreste oder bearbeitetes Metall stoßen, ist die Freude groß. Dass sie dabei häufig in den Abfallgruben der früherer Generationen stöbern, ist den Fachleuten klar. Denn weggeworfen hat man unnütze oder beschädigte Dinge schon immer. Das meiste jedoch wurde wieder verwertet. So hat man schon in der Frühzeit Metallteile eingeschmolzen oder zerbrochene Keramik als Straßenbelag verwendet. Intakte Gebrauchsgegenstände oder Schmuck findet man nur mehr selten, als Grabbeigaben etwa. So gesehen, könnten unsere Müllhalden das El Dorado für Archäologen der fernen Zukunft sein, oder? Historiker und Autor Roman Köster erzählt eine spannende, gut lesbare Geschichte des Mülls von der Vormoderne bis heute, von Knochenresten bis zu Plastikmüllstrudeln. Er zeigt auch, dass Recycling keine neue Idee ist, sondern etwa in der DDR große Bedeutung hatte. Er streift auch das Sammeln von Metallen während der Weltkriege, als man Kirchenglocken, Türbeschläge oder Denkmälern von unliebsamen früheren Helden eingeschmolzen hat, um Kriegsmaterial für den aktuellen Krieg zu fertigen. Auch das groß angelegte Sammeln von Schmuck, das unter dem Motto „Gold gab ich für Eisen“in die Geschichte eingegangen ist, wird erwähnt. Nicht erwähnt wird, das zu allen Zeiten als „Leichenfleddern“ bekannte, Absuchen von Schlachtfeldern, um brauchbare Uniformen und Waffen einer Wiederverwendung zuzuführen. Dass hierbei Geld oder Schmuck den Besitzer gewechselt hat, ist eine andere Geschichte. Interessantes gibt es auch zur Geschichte der Müllabfuhr zu lesen: Dass viele Städte schon früh Müllsammler beschäftigt haben, um die noch unbefestigten Straßen halbwegs sauber zu halten. Dass die Vereinheitlichung von Müllsammelgefäßen und Müllsammelfahrzeugen einen großen Schritt zur Abfallbeseitigung beigetragen hat. Köster weist darauf hin, dass die Müllabfuhr oft in privaten Händen (und damit manchmal im Argen) lag. Heute ist sie zu überwiegendem Teil unter kommunaler Verwaltung. Meine Meinung: Das Buch ist höchst informativ. Allerdings springt der Autor immer wieder durch Zeit und Raum. Und das, wie das Beispiel Stadthygiene zeigt, innerhalb weniger Sätze von Paris zum revolutionären China ins postkoloniale Indien nur um anschließend im Zarenreich zu landen. Das lässt das Buch manchmal unstrukturiert erscheinen. In seinem letzte Kapitel widmet er sich der Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Hier glaubt er den Beginn des Desasters benennen zu können: 1969 hätte der bekannte Forscher und Reisende Thor Heyerdahl bei einer Kajak im Pazifik größere Mengen Kunststoff beobachten können. Woher dieser schwimmende Müll wohl kam? Der Autor bietet, wie er in seiner Einleitung darstellt, eine globale Geschichte des Müll. Dabei spannt er den zeitlichen Bogen von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Er erklärt das Wachstum einiger Städte ab dem Mittelalter, dass Stadtmauern Fluch und Segen gewesen sind und welchen Anteil der Müll an Seuchen wie Pest und Cholera hat(te). Wie mit den Müllbergen umgehen? Deponieren? Verbrennen? Oder doch gar nicht erst entstehen lassen? Leider gibt es hier kein Patentrezept. Dies ist alles sehr interessant, zumal sich im Anhang dazu ein Literaturverzeichnis von 35 Seiten und Anmerkungen von 60 Seiten finden, um zusätzliche Informationen zu erfahren. Diese Fülle an Informationen überfordert den interessierten Laien möglicherweise ein wenig. Zahlreiche Abbildungen ergänzen dieses Sachbuch zur Geschichte des Mülls. Fazit: Ein sehr interessantes Buch zur Geschichte des Mülls von der Frühgeschichte der Menschheit bis zur Gegenwart. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Ein interessantes Sachbuch

Gertie G. aus Wien am 25.06.2024
Bewertungsnummer: 2230095
Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn heute Archäologen mit glänzenden Augen auf Bruchstücke von Keramik und Glas, Knochenreste oder bearbeitetes Metall stoßen, ist die Freude groß. Dass sie dabei häufig in den Abfallgruben der früherer Generationen stöbern, ist den Fachleuten klar. Denn weggeworfen hat man unnütze oder beschädigte Dinge schon immer. Das meiste jedoch wurde wieder verwertet. So hat man schon in der Frühzeit Metallteile eingeschmolzen oder zerbrochene Keramik als Straßenbelag verwendet. Intakte Gebrauchsgegenstände oder Schmuck findet man nur mehr selten, als Grabbeigaben etwa. So gesehen, könnten unsere Müllhalden das El Dorado für Archäologen der fernen Zukunft sein, oder? Historiker und Autor Roman Köster erzählt eine spannende, gut lesbare Geschichte des Mülls von der Vormoderne bis heute, von Knochenresten bis zu Plastikmüllstrudeln. Er zeigt auch, dass Recycling keine neue Idee ist, sondern etwa in der DDR große Bedeutung hatte. Er streift auch das Sammeln von Metallen während der Weltkriege, als man Kirchenglocken, Türbeschläge oder Denkmälern von unliebsamen früheren Helden eingeschmolzen hat, um Kriegsmaterial für den aktuellen Krieg zu fertigen. Auch das groß angelegte Sammeln von Schmuck, das unter dem Motto „Gold gab ich für Eisen“in die Geschichte eingegangen ist, wird erwähnt. Nicht erwähnt wird, das zu allen Zeiten als „Leichenfleddern“ bekannte, Absuchen von Schlachtfeldern, um brauchbare Uniformen und Waffen einer Wiederverwendung zuzuführen. Dass hierbei Geld oder Schmuck den Besitzer gewechselt hat, ist eine andere Geschichte. Interessantes gibt es auch zur Geschichte der Müllabfuhr zu lesen: Dass viele Städte schon früh Müllsammler beschäftigt haben, um die noch unbefestigten Straßen halbwegs sauber zu halten. Dass die Vereinheitlichung von Müllsammelgefäßen und Müllsammelfahrzeugen einen großen Schritt zur Abfallbeseitigung beigetragen hat. Köster weist darauf hin, dass die Müllabfuhr oft in privaten Händen (und damit manchmal im Argen) lag. Heute ist sie zu überwiegendem Teil unter kommunaler Verwaltung. Meine Meinung: Das Buch ist höchst informativ. Allerdings springt der Autor immer wieder durch Zeit und Raum. Und das, wie das Beispiel Stadthygiene zeigt, innerhalb weniger Sätze von Paris zum revolutionären China ins postkoloniale Indien nur um anschließend im Zarenreich zu landen. Das lässt das Buch manchmal unstrukturiert erscheinen. In seinem letzte Kapitel widmet er sich der Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Hier glaubt er den Beginn des Desasters benennen zu können: 1969 hätte der bekannte Forscher und Reisende Thor Heyerdahl bei einer Kajak im Pazifik größere Mengen Kunststoff beobachten können. Woher dieser schwimmende Müll wohl kam? Der Autor bietet, wie er in seiner Einleitung darstellt, eine globale Geschichte des Müll. Dabei spannt er den zeitlichen Bogen von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Er erklärt das Wachstum einiger Städte ab dem Mittelalter, dass Stadtmauern Fluch und Segen gewesen sind und welchen Anteil der Müll an Seuchen wie Pest und Cholera hat(te). Wie mit den Müllbergen umgehen? Deponieren? Verbrennen? Oder doch gar nicht erst entstehen lassen? Leider gibt es hier kein Patentrezept. Dies ist alles sehr interessant, zumal sich im Anhang dazu ein Literaturverzeichnis von 35 Seiten und Anmerkungen von 60 Seiten finden, um zusätzliche Informationen zu erfahren. Diese Fülle an Informationen überfordert den interessierten Laien möglicherweise ein wenig. Zahlreiche Abbildungen ergänzen dieses Sachbuch zur Geschichte des Mülls. Fazit: Ein sehr interessantes Buch zur Geschichte des Mülls von der Frühgeschichte der Menschheit bis zur Gegenwart. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

wertvoll

Bewertung am 02.06.2024

Bewertungsnummer: 2214560

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ab heute sehe ich die Mülltonnen mit anderen Augen. Natürlich hat man die ein oder andere Dokumentation von Müllsammlern in Afrika gesehen, die auf Deponien in ihrer eigenen Welt leben (müssen), am Rande der Gesellschaft. Aber das Buch hier gibt eine breite Darstellung, wie sich der Müll seit den Menschen und mit den Menschen über die Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Dadurch erhält man zwangsläufig einen neuen Blick. Ich mochte die sachliche Darstellung mit vielen Quellen sehr. Der Autor ist dabei keinesfalls belehrend oder wertend, es ist sehr objektiv gehalten. Aber gerade das regt zum Nachdenken an. Man bleibt zurück mit dem Willen die Dinge mehr wertzuschätzen, reparieren statt neu kaufen. Es geht um unser aller Zukunft. Fazit: sehr informativ und wertvoll.

wertvoll

Bewertung am 02.06.2024
Bewertungsnummer: 2214560
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ab heute sehe ich die Mülltonnen mit anderen Augen. Natürlich hat man die ein oder andere Dokumentation von Müllsammlern in Afrika gesehen, die auf Deponien in ihrer eigenen Welt leben (müssen), am Rande der Gesellschaft. Aber das Buch hier gibt eine breite Darstellung, wie sich der Müll seit den Menschen und mit den Menschen über die Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Dadurch erhält man zwangsläufig einen neuen Blick. Ich mochte die sachliche Darstellung mit vielen Quellen sehr. Der Autor ist dabei keinesfalls belehrend oder wertend, es ist sehr objektiv gehalten. Aber gerade das regt zum Nachdenken an. Man bleibt zurück mit dem Willen die Dinge mehr wertzuschätzen, reparieren statt neu kaufen. Es geht um unser aller Zukunft. Fazit: sehr informativ und wertvoll.

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von Roman Köster

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