Genderrollen im Science-Fiction-Film. Die Konstruktion von Macht über Blick und Körper in Alex Garlands "Ex Machina" (2015)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
36 (Printausgabe)
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346935908
Die Darstellung und die Beziehungen von Weiblichkeit und Männlichkeit in den visuellen Medien erhalten zunehmend mehr Aufmerksamkeit in der Forschung wie auch von Rezipient*innen. Das Interesse an einer Gleichstellung der Geschlechter wird so stark diskutiert wie nie. In Science Fiction Werken nimmt das Weibliche lange eine untergeordnete Rolle ein, wenn es überhaupt einen Platz erhält in der männlich konnotierten Welt der Technik. Mit fortschreitender Emanzipation der Frau wird auch ihre Rolle in Filmen angepasst, sie folgt im Science Fiction Film jedoch immer noch bestimmten Mustern: Die Frau verkörpert das Unbekannte, das Andere und ist zumeist nicht handelndes Subjekt, sondern beherrschtes Objekt.
Der Film Ex Machina von Alex Garland aus dem Jahr 2016 stellt genau diese Problematik dar. Mit Hilfe der Einführung einer künstlichen Intelligenz in einem weiblichen Idealkörper inszeniert der Film ein Machtgefüge zwischen den Geschlechtern und zeigt wie über den weiblichen Körper, dessen Freiheit und Identität bestimmt wird. In der Beziehung zwischen dem männlichen Forscher und dem weiblichen Erforschten entsteht ein mehrschichtiges System der Kontrolle.
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