Brust Geschichte eines politischen Körperteils
Aus der Reihe
Allgemeines Programm - Sachbuch
1
Fr. 23.00
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.09.2023
Verlag
Verlag Klaus WagenbachSeitenzahl
240 (Printausgabe)
Sprache
Deutsch
EAN
9783803143815
Obwohl als »sekundäres Geschlechtsmerkmal« bezeichnet, ist die weibliche Brust von primärem Interesse. Sie nährt, aber verführt auch, gilt als heilig oder verderbt - je nach Zeitalter und Kulturkreis, Kontext und Blickrichtung. An ihrer Einhegung und Tabuisierung wird der männliche Anspruch auf Kontrolle über den weiblichen Körper in vielfältiger Weise augenfällig. Frauenbrüste sind bis heute ein Politikum, wenn sie abseits von Sauna und FKK-Strand öffentlich gezeigt werden, und selbst ihre »haltlose« Sichtbarkeit unter der Kleidung wird als unziemliche Provokation empfunden.
Anja Zimmermann untersucht diesen vieldeutig-vielseitigen Körperteil aus verschiedenen Perspektiven, immer aber mit politischer Fragestellung. Es geht um Kunst und Pornografie, um Moden und Geschlechternormen, um Mutterideal und Heteronormativität, um Body Positivity und Selbstbestimmung, Sexismus und Protest.
Eine intensive Betrachtung der Bilder und Bedeutungen weiblicher Büsten, und tatsächlich: eine Befreiung!
Anja Zimmermann untersucht diesen vieldeutig-vielseitigen Körperteil aus verschiedenen Perspektiven, immer aber mit politischer Fragestellung. Es geht um Kunst und Pornografie, um Moden und Geschlechternormen, um Mutterideal und Heteronormativität, um Body Positivity und Selbstbestimmung, Sexismus und Protest.
Eine intensive Betrachtung der Bilder und Bedeutungen weiblicher Büsten, und tatsächlich: eine Befreiung!
Kundinnen und Kunden meinen
Symbolik und Politik der weiblichen Brust
Mette am 29.05.2025
Bewertungsnummer: 2502436
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Kunsthistorikerin Anja Zimmermann liefert eine eindrucksvolle kulturhistorische Analyse der weiblichen Brust als politisches Symbol. Von der Antike bis zur Gegenwart verfolgt sie, wie Brüste in Kunst, Religion, Mode und gesellschaftlichen Normen dargestellt und instrumentalisiert wurden. Dabei beleuchtet sie Themen wie Stillen, Sexualisierung, feministische Proteste und Body Positivity. Zimmermanns Werk ist fundiert, gut strukturiert und regt zum Nachdenken über die gesellschaftliche Wahrnehmung und Kontrolle des weiblichen Körpers an.