Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
ab 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
15.07.2024
Verlag
Cross CultSeitenzahl
336 (Printausgabe)
Dateigröße
4793 KB
Übersetzt von
Alena Vogel
Sprache
Deutsch
EAN
9783987431197
Ein spektakulärer Roman über eine Welt, in der die Lese- und Schreibfähigkeit ausgelöscht wurde, und einen Jungen, der nicht an Geschichten glaubt Der 13-jährige Waisenjunge Oboi ist weggelaufen, um seine ursprüngliche Heimat zu finden. Er landet in einer merkwürdigen, von einer Katastrophe heimgesuchten Bergstadt, in der niemand lesen kann. Die Menschen dort werden von der geheimnisvollen Wanda angeführt, die mit Hilfe von Geräten, die an der Handfläche befestigt werden, bestimmt, was jeder wissen darf oder zu tun hat. Auf einem Trödelmarkt trifft Oboi eine Frau, die ihm ein Buch gibt. Ihrer Prophezeiung nach könne dieses Buch alles verändern und Oboi helfen, das zu finden, was er für immer verloren glaubte. Und plötzlich merkt der geschichtsscheue Oboi, dass er wohl der Held ist, der die ganze Welt retten soll. Eine fantastische Abenteuergeschichte, die zeigt, dass Bücher nicht nur aus Buchstaben oder Wörtern bestehen - in ihnen stecken fantastische Gedanken und ganze Welten.
Kundinnen und Kunden meinen
Eine jugendliche Heldenreise
caught_in_fairytales aus München am 10.02.2025
Bewertungsnummer: 2409288
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Der 13-jährige Waisenjunge Oboi bricht aus einem Gefängnis aus und landet auf der Suche nach seinem Elternhaus in Bergstadt. Dort muss er feststellen, dass keiner lesen und schreiben kann, und dass Bücher und Geschichten verboten sind. Auch die Menschen dort verhalten sich komisch, und ihr Alltag wird durch Technik, Wachen und feste Aufgaben gesteuert, mit denen sie die Erde retten sollen, die sich doch eigentlich längst erholt hat. Bald versteht Oboi, dass nur ein bestimmtes Buch und seine neuen Freunde ihm dabei helfen können, die Menschen zu befreien.
Fazit
„Das Buch des Oboi“ ist ein spannender dystopischer Roman, der dank seines einfachen und zugänglichen Schreibstils gut für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. Der Ich-Erzähler Oboi spricht die Leserschaft häufig direkt an, wobei die Erzählstimme hin und wieder etwas kindlich für einen 13-Jährigen wirkt. Zudem werden schwierige Themen wie Angst, Trauer und Überforderung schnell abgehandelt, wodurch die Geschichte eher leichtfüßig als tiefgründig wirkt.
Die jugendliche Heldenreise greift wichtige Themen wie die Pandemie und den Klimawandel auf und integriert sie geschickt in eine fantasievolle Erzählung, die von anderen Geschichten inspiriert ist. Anfangs war ich etwas unsicher, welchen Fokus die Handlung genau setzen möchte, da der Aufbau zunächst etwas verwirrend wirkte, was sich später aber gelegt hat. Insgesamt hat mir das Buch viel Freude bereitet und mich schnell in seinen Bann gezogen. Besonders die kreativen Ideen der Geschichte haben mich begeistert. Eine gelungene Lektüre, die mit ihrer Fantasie und den positiven Botschaften überzeugt.